Wofür schafft Einsamkeit Raum?


© Fedor Lashkov
 
 

Zirveye doğru gidiyorum,

Kanat doluyum.

Zifiri karanlıkta yolu görüyorum,

Fener doluyum.

Işık ve kum doluyum,

Ağaç, yol, köprü, nehir, dalga doluyum.

Yaprağın sudaki gölgesiyle doluyum,

Ama ne kadar da yalnız içim.

 

Sohrab Sepehri

 
 

Den Weg sehe ich in der Finsternis,

ich bin voller Leuchten,

Ich bin voller Licht und Sand,

Und voller Grün,

Voller Weg bin ich, voller Brücke, Fluss, Welle,

Voller Schatten eines Blattes im Wasser bin ich:

Wie einsam mein Inneres.

 

Sohrab Sepehri

 
 
 
Çiğdem Gül
 
 
 
 
 
 

Von Çiğdem Gül

13. August 2020

 
 
 

Einsam oder allein: Der Unterschied

 

Der amerikanische Professor und bekannte Einsamkeitsforscher John Cacioppo (1951-2018) sagte zu Lebzeiten, dass Alleinsein und Einsamkeit zunächst einmal nichts miteinander zu tun haben.

Das Alleinsein eines Menschen ist an die An- und Abwesenheit von anderen Menschen gebunden. Der regelmäßige – auch intuitiv gewählte – freiwillige Rückzug, wie sie regelmäßig bei Hochsensiblen, Hochbegabten, hochsensiblen Hochbegabten, Höchstbegabten, Introvertierten und geselligen Einzelgängern zu beobachten ist, bedeutet nicht unbedingt, dass der Betroffene einsam ist. Diese Gruppe von Menschen genießt das Alleinsein, sie kann sich mit sich selbst beschäftigen und kann sich ungestört auf das Wesentliche konzentrieren.

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Die Einsamkeit gab es in jeder Epoche, in jeder Gesellschaft, welche schon vor der derzeitigen globalen Corona-Pandemie 2020 zunehmend virulenter wurde. „Von achtjährigen Jungen, den niemand versteht, weil er ein Lexikon komplett gelesen hat, bis zur 80-jährigen Seniorenheim-Insassin hat Einsamkeit viele Graustufen“, schreibt Martin Rath in seinem Artikel „Gefühle für Juristen – Einsamkeit„. „Einsamkeit, so sagt der Psychologe und Einsamkeitsforscher John Cacioppo von der University of Chicago, ist nicht an die An- und Abwesenheit von Menschen gebunden. Sie sei auch nicht an die Anzahl von Menschen gebunden, die man kennt. Wer einsam sei, dem fehlten nicht einfach Menschen – sondern das Gefühl, von ihnen beachtet zu werden, anerkannt und gebraucht. Es charakterisiert eine tiefe Unzufriedenheit mit den Beziehungen, die schon bestehen.“ (Siehe hierzu den Artikel „Was Alleinsein von Einsamkeit unterscheidet“ von Fanny Jimenez bei Welt Online.)

 
 

Şükrü Erbaş: »Neden yalnızlığımızı birbirimize gösterirken utanırız? – Warum schämen wir uns, wenn wir einander unsere Einsamkeit zeigen?«

 
 

Mit der stetig zunehmenden Zahl an Singles, Zerfall von traditionellen Familiensystemen, ältere alleinstehende Menschen, die insgesamt immer stärkere Individualisierung der Gesellschaft, an Verlustangst leidende ängstliche Menschen, aber auch die seit 2020 anhaltende weltweite Corona-Pandemie und ihre Einschränkungen für alle Menschen haben bereits große Alleinseins- und Einsamkeitspotenziale geschaffen. Menschen in beziehungsorientierten Kulturen, auch mit Großfamilie, können sich jedoch genauso einsam fühlen wie Menschen in formalorientierten und individualisierten Kulturen. Der Betroffene fühlt sich z. B. in der eigenen Herkunftsfamilie, Partnerschaft oder Freundschaft unverstanden, unwohl, nicht akzeptiert und langfristig auch einsam. Vielleicht begann es mit dem Jobverlust, einer Trennung vom Partner, einer beruflichen Niederlage oder einem anderen belastenden Erlebnis, das zu einer psychischen Überforderung führte. Man zieht sich zurück und verliert die Freude am Austausch mit anderen. Die Depression ist da – und mit ihr nicht selten das Gefühl von Einsamkeit. Einsam-sein ist eine subjektiv empfundene Isolation, eine zwischen sich und der Welt empfundene trennende Glasscheibe. Einsamkeit und Rückzug werden, vor allem in westlichen Industrienationen, zunehmend als Makel betrachtet. Soziale Kompetenz und soziale Kontakte gelten als Hauptkriterien seelischer Gesundheit, das Sozialverhalten wird seit einigen Jahrzehnten in den Kopfnoten von Schulzeugnissen bewertet, Teamfähigkeit gilt als eines der wichtigsten Merkmale beruflichen Erfolges. Wer es vorzieht, allein zu arbeiten oder nur wenige Kontakte zu pflegen, gilt als suspekt, bedauernswert oder seelisch beeinträchtigt“, schreibt Andrea Brackmann – Psychologin, Expertin für Hochbegabung und Höchstbegabung und Bestseller-Autorin – in ihrem neuen Buch „Extrem begabt – Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies“ auf S. 83. Die Vehemenz der Situation wird seit 2018 im Vereinigten Königreich deutlich gemacht, indem dort ein eigenes Einsamkeitsministerium unter der Leitung von Tracey Crouch eingerichtet wurde. Anlass war eine Studie, der zufolge sich mehr als neun Millionen Briten oft oder immer einsam fühlen. Crouch will auf die Rolle von Einsamkeit in Gesellschaft und Gesundheit aufmerksam machen.

Psychologin und Expertin Andrea Brackmann schreibt hierzu weiter: „Corona wird jetzt dazu führen, dass Menschen, die in Quarantäne sind, oder Menschen, die von Ausgangssperren getroffen werden, deutlich schlechtere Soll-Ist-Vergleiche haben werden. Gerade Menschen, die jetzt nicht innerhalb einer Familie oder Partnerschaft sind und womöglich über Wochen und Monate nur medial vermittelte menschliche Kontakte haben werden, werden darunter extrem leiden. Die Folgen von Einsamkeit sind ebenfalls schon bekannt, nämlich erhöhte Erkrankungsraten des Herz-Kreislauf-Systems und vermehrte psychische Störungen, insbesondere Depressionen (Beesdo & Wittchen, 2006).“

 
 
 

Fernando Pessoa: »Ich wollte schon immer gemocht werden. Es tat mir leid, dass ich nicht beachtet wurde. Durch Schicksal eine Waise, wollte ich – wie alle Waisenkinder – das Objekt von Zuneigung sein.«

 

Mein portugiesischer Schriftsteller-GOTT Fernando Pessoa – einer der bedeutendsten Schriftsteller des 20. Jahrhunderts und nach meiner Einschätzung ein Höchstbegabter – hatte vor allem in seinen Manuskripten, die nach seinem Tod u. a. als „Buch der Unruhe“ veröffentlicht wurden (neben Portugiesisch, Deutsch, auch auf Türkisch erhältlich „Huzursuzluğun Kitabı“), viele bewegende Geständnisse über die Einsamkeit und Vernachlässigung gemacht und damit verbunden die Glasscheibe zwischen sich selbst und der Rest der Welt am besten zum Ausdruck gebracht. In einer dieser intimen Passagen heißt es: „Ich wollte schon immer gemocht werden. Es tat mir leid, dass ich nicht beachtet wurde. Durch Schicksal eine Waise, wollte ich – wie alle Waisenkinder – das Objekt von Zuneigung sein.“ Hier verglich sich Pessoa mit einem Waisenkind, weil er die Sehnsucht hatte, ebenso Geborgenheit zu finden.

 
 
 

Es macht einsam, wenn man etwas Besonderes ist.

 

Jeder Mensch ist ein Universum.

Jeder Mensch ist einzigartig.

Die Gefahr ist es, das Wunder eine Schablone sein könnte, aus der man sich herausretten sollte.

Es gibt Menschen, auf denen legen sich die farbenfrohen Schmetterlinge besonders nieder. Sie sind zudem anders und außergewöhnlich. Und damit beziehe ich mich nicht erster Linie auf einen bestimmten IQ-Wert. Das sind Menschen, die viel Liebe in sich tragen, diese Liebe und Wertschätzung an andere Lebewesen weitergeben können, ungeachtet ihres biologischen Alters die Welt mit den Augen eines Kindes betrachten, staunen, teilen, lachen, lernen, bewegen, fragen, hinterfragen, zweifeln, an sich selbst zweifeln, verzweifeln, Verantwortung tragen…

Du solltest verstehen, dass Du etwas Besonderes bist, und lernen, damit umzugehen.

Du hast die Freiheit, darauf zu verzichten, ein Wunder zu sein.

In der Mehrheitsgesellschaft ist die Einsamkeit bei den Durchschnittsmenschen eine temporäre Erscheinung, während sie bei den – hochsensiblen, hochbegabten, vielbegabten und höchstbegabten – Andersmenschen ein lebenslanger Begleiter ist.

 
 
 

Pablo Neruda: »Alle Wege führen zum selben Ziel: andere davon zu überzeugen, wer wir sind. Und wir müssen Einsamkeit, Schwierigkeiten, Isolation und Schweigen erfahren, um den verzauberten Ort zu erreichen, wo wir unseren tolpatschigen Tanz tanzen und unsere sorgenvolles Lied singen können.«

 
 
 

Wie halten Hochbegabte und Höchstbegabte ihre ein Leben lang empfundene Einsamkeits-Labyrinthe aus?

 

In der Einsamkeit erlebt der Andersmensch, wie in seiner Wahrnehmungsinfrastruktur und Zentralperspektive emotionale Labyrinthe entstehen, die ihn dazu einladen, sich zu verlaufen. Da z. B. unter den Andersmenschen der Hochbegabte auch seine kindliche Neugierde, vielseitiges Interesse und spielerische Seite auslebt, empfindet er die Einsamkeits-Labyrinthe durchaus auch positiv. Somit kann er die Einsamkeit besser ertragen. Schwierig wird es für den Andersmenschen, wenn er oder sie als Einzige/r in der Familie sehr anders ist.

Andrea Brackmann schreibt in ihrem neuen Buch „Extrem begabt – Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies“ auf S. 82 Folgendes: „Pablo Picasso leidet als junger Mann immer wieder unter Ausgrenzung und Einsamkeit. »Aber die Einsamkeit«, so sein Freund Max Jacob, »war schließlich eine Eroberung, und er hielt an ihr fest, auch als er später mit Frauen, Kindern und seinen Haustieren lebte.« Picasso selbst sagt: »Man kann nichts machen ohne die Einsamkeit. Ich hatte mir eine Einsamkeit geschaffen, die niemand auch nur vermutete.« Porzio & Valsecchi (2003) zitieren einen Journalisten, der 1964 schreibt: »Diese Zurückgezogenheit, diese beinahe fanatische Isoliertheit ist heute unbegreiflich. Die Einsamkeit, in der Picasso Les Demoiselles d’Avignon malte, hatte etwas Verzweifeltes. Kein Wunder, dass Derrain sagte, Picasso werde sich eines Tages hinter seinem Bild aufhängen.« Picasso selbst hingegen beschreibt genau diese Phase, wo er in einer Höhle am Meer malt, als eine der freiesten und wichtigsten für sein gesamtes künstlerisches Leben. Auch Picasso entzieht sich der Öffentlichkeit, wo es nur geht, und gibt in seinem Leben ein einziges TV-Interview. Beim Malen hingegen lässt er sich später stundenlang filmen – schweigend. Der Kunsthistoriker Rafael Alberti erzählt: »Ich wollte ihn gern kennenlernen, aber Bekannte sagten mir: »Picasso ist sehr sympathisch, aber er will mit niemand zu tun haben […]Während Journalisten bei Picasso Verzweiflung oder gar Suizidgefahr wittern, gewinnt Picasso selbst den Phasen seiner Einsamkeit und Isoliertheit viel Positives ab.“

Andrea Brackmann schreibt auf S. 83 und 84: „Einsamkeit bedeutet für Genies meist dreierlei: Erstens Freiheit von äußeren Reizen und Störungen, zweitens Freiheit von jeglichen Einflüssen und Traditionen und drittens die Freiheit, genau die Höhe des Anspruchsniveaus zu wählen, das ihren Fähigkeiten in vollem Maße entspricht, ohne auf andere Rücksicht nehmen zu müssen. Ein weiteres Merkmal, das viele Genies teilen, ist ihre Naturverbundenheit. Das Bild vom höchstbegabten Stubenhocker scheint daher nur teilweise richtig. Genies schätzen, als Kinder wie als Erwachsene, sowohl Ruhe und Freiheit in der Natur als auch die Anregung durch Betrachtung von Pflanzen, Tieren, Landschaften und Naturphänomenen. Oftmals ziehen sie, wie bereits beschrieben, eine ländliche Umgebung dem Großstadtleben vor. Albert Einstein liebt das einsame Segeln und Spaziergänge in der Natur, Friedrich Nietzsche und Ludwig van Beethoven sind dafür bekannt, dass sie allein stunden- oder tagelange Wanderungen durch Wald und Feld unternehmen, Vincent van Gogh ist geradezu süchtig nach freier Natur, sobald es die Temperaturen erlauben, hält er sich ausschließlich im Freien auf, schon als Kind geht er stundenlang allein spazieren. Auch die Kernphysikerin Lise Meitner zieht sich zum Nachdenken oft allein in den Wald oder die Berge zurück; sie fühlt sich »wie fest verwachsen mit der Natur, wirklich restlos erfüllt von der Schönheit und Freiheit der Umgebung«. (Sexl & Hardy 2002)“

 
 
 

Henry David Thoreau: »Ich habe nie eine Gesellschaft gefunden, die so gesellig war wie die Einsamkeit.«

 
 
 

Hochbegabte & Höchstbegabte: Zurückgezogen und isoliert, und dennoch in regem Kontakt mit der Weltöffentlichkeit

 

Einsamkeit und Geselligkeit:
Ich finde, dass Frau Andrea Brackmann in ihrem neuen Buch „Extrem begabt – Die Persönlichkeitsstruktur von Höchstbegabten und Genies“ auf S. 81 eine weitere sehr wichtige Feststellung mitteilt: „Eng verbunden mit der erhöhten Komplexität und Intensität der Wahrnehmung sowie des Denkens und Empfindens ist bei Genies und Höchstbegabten ihr Bedürfnis nach Ruhe und Rückzug. Gleichzeitig brauchen sie jedoch auch Kontakt und Austausch mit anderen. […] Zurückgezogen und isoliert, und dennoch in regem Kontakt mit der Weltöffentlichkeit – dieses Motiv findet sich bei auffallend vielen Genies, etwa Pablo Picasso, Florence Nightingale oder Marie Curie. Bemerkenswert ist auch, dass der Begriff ›Isolation‹ hier in einem positiven Sinne verwendet wird, während er gewöhnlich im Zusammenhang mit psychischen Problemen genannt wird und auch sonst äußerst negativ besetzt ist. Tatsächlich scheint es für Höchstbegabte und Genies auch hier kein Entweder-oder zu geben, sie suchen stets das richtige Maß zwischen Kontakt und Rückzug und balancieren es unter Umständen jeden Tag neu aus. […] (weiter auf S. 82) Marie Curie wird oft als weltabgewandt und verschlossen beschrieben. Sie ist immer auf der Flucht und reist unter falschem Namen. Gleichzeitig mischt sie sich jedoch aktiv ins Weltgeschehen ein und bezieht vielfach Stellung.“ Ich finde, dass diese wichtigen Aussagen von Frau Brackmann auch auf viele Hochbegabte zutreffen.

 
 
 
 
© Irina Dzhul
 
 

Fernando Pessoa: »Und dann kam das Leben.«

 
 
 

Wofür schafft Einsamkeit Raum? – Die schöpferische Einsamkeit

 

In der Einsamkeit empfindet der Betroffene, dass er getrennt und abgeschnitten ist vom Rest der Welt. Eine emotionale Verbindung zu sich und anderen lindert Einsamkeit. Wenn man lernt zu begreifen, dass nichts getrennt von allem anderen existiert und wir alle miteinander verbunden sind, dann gibt es kein Getrennt-sein.

Einsamkeit ist für viele Hochbegabte und Höchstbegabte eine geistige Erholungsstrategie, die Gedanken ordnen oder Kreativität entwickeln bzw. fördern kann.

Für Hannah Arendt war Einsamkeit Freiheit: Alle, die totalitäre Systeme ertragen mussten, so schreibt sie, können bezeugen, dass diese jede Einsamkeit abschaffen wollen, und dass „in dem Augenblick, da ein Minimum davon nicht mehr garantiert ist, jegliche Gewissensform verschwinden wird.“

Trotz viel Ohnmachtsgefühl, fehlende oder nicht ausreichende Dazugehörigkeit in der Mehrheitsgesellschaft und Traurigkeit hat bei den Andersmenschen die Einsamkeit eine hohe Qualität. Wenn man sich jedoch als Betroffene mit der lebenslangen Einsamkeit anfreundet und diese als Geschenk betrachtet, so kann sie eine Revolution bedeuten; denn der Blickwinkel ändert sich… Man beginnt die Verantwortung für das eigene Leben zu übernehmen… man beginnt da zu kämpfen, wo es sich zu lohnen scheint… und, wo man sein Wesen zum Durchbruch verhilft… Die Revolution bedeutet in diesem Zusammenhang auch, dass man um sein Sein willen sogar bis zum Äußersten gehen könnte… die bisherige Biografie umwirft, um den weiteren Verlauf seiner Biografie nun endlich wirklich selbst zu schreiben… Und dabei die höchsten Widerstände von außen und von innen aushalten und besiegen muss… Ich sehe in Revolution nicht nur den Kampf, sondern auch den Genuss, Zufriedenheit und die Freude „danach“, seinen eigenen Weg gegangen zu sein, Dankbarkeit und Demut begriffen zu haben… und das Leben sehr zu genießen… Und die Lebensfreude und Kreativität ziehen einen Regenbogen.

 
 
Çiğdem Gül

© Çiğdem Gül


Gründerin, Netzwerkerin, Publizistin und Autorin
des weltweiten „Intercultural Network For The Highly Gifted“

Diplom-Ökonomin

Change Management Consultant

Business Coach für Veränderungsprozesse im Unternehmen

Journalistin

Interkultureller Coach für Hochbegabte & Hochsensible

 
 
 
 

Bild 1 / Picture 1 © Courtesy of Fedor Lashkov (Russia)

Bild 2 / Picture 2 © Courtesy of Irina Dzhul (Ukraine)

 
 
 
 
 

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