IDENTITÄT IM AUSNAHMEZUSTAND: Dr. Yaşar Aydın im Interview


giovanna aryafara

Bild / Picture thanks to © Courtesy of Giovanna Aryafara (Bali / Indonesia)

 
 
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Identität, Kultur und Migration

.
 
 

Sozialwissenschaftler Dr. Yaşar Aydın

&

Wirtschaftswissenschaftlerin Çiğdem Gül

 

im Gespräch

 
 
 

Dr. Yaşar Aydın, geboren 1971 in Artvin/Türkei, studierte in Deutschland an der Universität Hamburg Soziologie und Volkswirtschaft, absolvierte 2002 an der Universität Lancaster/England sein Masterstudium in Soziologie und promovierte 2009 an der Universität Hamburg mit der Dissertationsschrift „Topoi des Fremden: Zur Analyse und Kritik einer sozialen Konstruktion“. Nach der Promotion arbeitete er im Hamburgischen WeltWirtschaftsInstitut und an der Universität Hamburg als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Im Jahr 2015 war er als Lehrbeauftragter an der HafenCity Universität Hamburg (HCU) tätig. Zuletzt forschte er an der SWP – Stiftung Wissenschaft und Politik zur türkischen Außenpolitik und lehrt als Dozent zurzeit an der Evangelischen Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie sowie an einer Istanbuler Universität.

Çiğdem Gül, geboren 1971 in Kelkit bei Gümüşhane/Türkei, ist turkmenische Nomadin mit türkischer Herkunft, persischen Wurzeln und deutscher Staatsangehörigkeit. Sie verbrachte die erste Hälfte ihrer Kindheit in Anatolien. Die in Deutschland ansässige Migrantin Çiğdem Gül studierte Wirtschaftswissenschaften an der Bergischen Universität Wuppertal. Sie ist Gründerin des weltweiten „Intercultural Network For The Highly Gifted“, Business Coach für Veränderungsprozesse im Unternehmen, Interkultureller Coach für Hochbegabte und Hochsensible, Change Management Consultant und seit 1998 freie Journalistin.

 

Die bisherigen Debatten um die Praxis des Menschen innerhalb der verschiedenen Lebenswelten und ihre Folgen, sind ohne die Begriffe und Konzepte der Identität, Kultur und Migration nicht mehr denkbar. Es ist umso dringlicher geworden, diese Konzepte genauer zu betrachten und ihre Entwicklung kritisch zu beleuchten, auch vor dem Hintergrund der zunehmenden Erosion des Gefühls der Zugehörigkeit. Çiğdem Gül hat mit dem türkisch-deutschen Sozialwissenschaftler Herrn Dr. Yaşar Aydın, der sich auf die Forschungsschwerpunkte Türkei, Internationale Beziehungen, Migration und Integration spezialisiert hat, ein Interview geführt.

 
 
 

Deutschland, 22. März 2020

INTERVIEW

 

Çiğdem Gül: Herr Dr. Aydın, beginnt die Identität des Menschen mit der Geburt und der formalen standesamtlichen Eintragung?

Dr. Yaşar Aydın: Die standesamtliche Eintragung legt die Nationalität fest, die man nicht von heute auf morgen ändern kann.

Çiğdem Gül: Und was bestimmt unsere Identität?

Dr. Yaşar Aydın: Nationalität bestimmt unsere Identität nachhaltig. Die Familie, in die wir hineingeboren werden, prägt ebenfalls unsere spätere Identität. Sozialisieren wir uns in einem friedlichen Umfeld, sehen wir Andere in einem anderen Lichte – primär als Mitmenschen, als Ergänzung unseres Ichs – als wenn wir uns in einem konfliktreichen, durch Gewalt durchzogenes Umfeld sozialisieren. Dann neigen wir eher dazu, in Anderen den Gegensatz des eigenen Ichs zu sehen. Dies wiederum fördert ein Denken in Freund-Feind-Kategorien.

Çiğdem Gül: Ihre Forschungsschwerpunkte liegen in Türkei, Internationale Beziehungen und Migration. Was überrascht Sie am meisten an dem Thema Identität und Migration im Zusammenhang mit den – auch politischen – Entwicklungen in Europa und Asien?

Dr. Yaşar Aydın: Mich überrascht am meisten, dass bei den Themen Identität und Migration bestimmte Deutungs- und Verhaltensmuster – unabhängig von Raum und Zeit – immer wiederkehren. Und wie hartnäckig sich die essentialistischen Identitätsvorstellungen erweisen, die über Jahrzehnte hinweg als überwunden vorgestellt wurden. Lange hat die Soziologie angenommen, dass die Menschheit sich von kleineren zu größeren Zugehörigkeiten bewege, dass Ethnizität weitgehend an Bindekraft verliert. In den 1990ern sprachen Soziologen wie Habermas gerne von einer postnationalen Konstellation, Historiker wie Hobsbawm erklärten den Nationalismus zum Auslaufmodell. Heute wissen wir, dass sowohl der Nationalstaat als auch der Nationalismus weiterhin wirkmächtig sind.

Çiğdem Gül: Kaum ein Status ist so willkürlich und doch so entscheidend für unsere Chancen im Leben wie die Herkunft und Staatsbürgerschaft. Dr. Kristin Surak, Assistenzprofessorin für Politik und Wissenschaften an der University of London, beschreibt in ihrem Artikel „Kosmopoliten – Der Handel mit Staatsbürgerschaften als globales Geschäftsmodell“ die Tatsache, dass früher die soziale Ungleichheit innerhalb eines Landes größer war als die zwischen einzelnen Ländern, und dies sich inzwischen umgekehrt verhält. Wie beurteilen Sie diese These?

Dr. Yaşar Aydın: Im Zuge der Globalisierung der letzten 20 Jahre hat sich die wirtschaftliche Kluft zwischen dem Westen und dem Rest der Welt in der Tat verringert. Vor allem in China, aber auch anderswo, konnte Armut massiv verringert und enormer Wohlstand generiert werden. Doch gleichzeitig ist die soziale Ungleichheit in hochentwickelten Industrieländern größer geworden. Die Angleichung der Lebensweise zwischen Nord und Süd, West und Ost im Zuge der Globalisierung ging einher mit schärferen Einkommensunterschieden in den Industriestaaten – auch in Deutschland. Deswegen ist hierzulande die Globalisierungseuphorie einer Globalisierungsskepsis gewichen.

Çiğdem Gül: Theodoros Terzopoulos ist Gründer der weltweit gastierenden Theatergruppe „Attis“ und seit 1993 Präsident des Internationalen Komitees der Theaterolympiade. Der Leiter der Schauspielschule in Griechenland sagte einst in einem Interview: „In erster Linie bin ich ein Fremder. Erst in zweiter Linie ein Grieche, wenn überhaupt. Das heißt, ich bin gewissermaßen mit anderen Fremden verwandt. Wenn ich diesen Umstand verstanden habe, ist der Weg geöffnet für eine Neugier auf das Fremde.“ Herr Aydın, was halten Sie von dieser Logik… in Zeiten, in denen Vorbehalte gegen den Fremden genauso wachsen wie der Wunsch nach akzeptierter Identität?

Dr. Yaşar Aydın: Die Frage, auf die es hier ankommt, lautet: Fremdheit als freiwillige Selbstpositionierung oder als Zuschreibung der anderen, die einem die Zugehörigkeit zu einem Gemeinwesen abspricht? Es macht einen Unterschied, ob jemand aufgrund von Ausgrenzung, Diskriminierung und Rassismus zum „Fremden“ gemacht wird, sich gegenüber der Gesellschaft und der Mehrheitsbevölkerung fremd fühlt. Oder die Fremdheit als eine Grundhaltung zu Welt – der interessierten Distanz gegenüber allen Kulturen gleichermaßen – als befreiend und anregend erlebt. In der Tat sind wir Menschen zu beidem veranlagt: Wir interessieren uns für das Fremde, gleichermaßen sehnen wir uns auch nach der Geborgenheit des Vertrauten. Es kommt hier auf das Gleichgewicht an, statt in die eine oder andere Extreme zu verfallen. Das Fremde zu verteufeln und das Vertraute zu idealisieren ist genauso falsch, wie das Fremde zu idealisieren und dem Vertrauten zu misstrauen.

 
 
 
Giovanna-Aryafara

Bild / Picture thanks to © Courtesy of Giovanna Aryafara (Bali / Indonesia)

 
 

Çiğdem Gül: Die Ausprägung von Persönlichkeit und Identität ist immer eingegliedert in die jeweiligen Kulturen, in denen jemand lebt. Menschen entwickeln nicht nur eine Identität aufgrund ihrer Eigenschaften – sondern auch eine soziale: als Mitglieder von Gruppen, in denen bestimmte Normen und Werte gelten.

Dr. Yaşar Aydın: Identität ist nie eine feste Größe. Sie ist und bleibt ein offener Prozess, ein nicht abschließbares Projekt.

Çiğdem Gül: Wie positiv oder negativ veränderbar ist eine in verschiedene Kulturen eingetauchte Identität?

Dr. Yaşar Aydın: Die Begegnung mit anderen Kulturen eröffnet neue Perspektiven, es hilft einem, das eigene Selbst, die eigene Kultur und Nation zu relativieren. Sie hat eine Korrektivfunktion. Aber gleichzeitig besteht auch die Gefahr, dass kulturelle Begegnungen die Psyche einer Person überfordern und somit das Bedürfnis für kulturelle Grenzziehung bis hin zu Abschottung wecken können. So wie wir es im Zuge der Globalisierung, angesichts der Entgrenzung von Raum und Zeit erleben. Wir sind einem Prozess der Raum-Zeit-Verdichtung – Harvey – ausgesetzt: Raumgrenzen und Distanzen verlieren an Bedeutung, der Unterschied zwischen real und virtuell verwischt sich, unsere Zeitstrukturen werden immer flexibler.

Çiğdem Gül: Liegt die Ursache für die stetig zunehmende Diskrepanz zwischen den beiden folgenden Polen in der Doppelmoral der Demokratie? – Assimilation und Selbsthass auf der einen Seite, Distanz und Ablehnung der Aufnahmekultur auf der anderen Seite.

Dr. Yaşar Aydın: Dahinter steht die Vorstellung, dass man die Herkunftskultur ablegen bzw. verlernen müsse, um eine neue Kultur zu erlernen, sich zu akkulturalisieren. Die bisherigen Integrationsverläufe und Konflikte, die den Integrationsprozess betreffen, haben viele Menschen darin bestärkt, dass nur homogene Gesellschaften konfliktarm seien. Das darf man ihnen nicht übelnehmen. Denn die Demokratie war in der Tat bisher monoethnisch und monokulturell begründet. Demokratien waren homogene Gesellschaften. Jetzt müsste bewiesen werden, dass man Demokratie auch multiethnisch begründen kann. Gelingt uns dies nicht, droht Regression, vielleicht gar Rückfall in eine neue Barbarei. Demokratien waren auch geprägt durch die Stabilität des Lebensstandards der durchschnittlichen Bürger. Menschen sind toleranter und gegenüber anderen Kulturen offener, wenn sie sich wirtschaftlich sicher fühlen. Wenn sie Angst haben, dass es ihnen in Zukunft wirtschaftlich schlechter gehen wird, entsteht Neid und Ressentiment.

Çiğdem Gül: Das Thema der Identität ist die global blutende Tragödie der Menschheit. Allein für das Kalenderjahr 2019 zählte das Heidelberger Institut für Internationale Konfliktforschung 15 Kriege als Auseinandersetzungen der höchsten Eskalationsstufe, 23 begrenzte Kriege und 196 gewaltsame Konflikte weltweit. Genozid – und Kriegsanstifter scheinen mir nicht nur das Ziel zu verfolgen, dem Gegner – auch Minderheiten – materiellen Verlust zuzufügen, sein Territorium zu erobern, oder sein politisches, ethnisches, religiöses System zu zerstören. Die innere Logik eines Genozids und Krieges scheint mir zu sein, die Art, in der der – vermeintliche – Feind sich selbst sieht und in der er seine Identität bildet, zu zerstören. Was denken Sie darüber?

Dr. Yaşar Aydın: Vor mehr als 200 Jahren hat Hegel, Philosoph und Vertreter des deutschen Idealismus, den Kampf um Anerkennung als eine zentrale Triebfeder der historischen Entwicklung bestimmt. Identität bedeutet auch Würde und Anerkennung. Und beides ist wichtig, um ein handlungsfähiges Subjekt zu bleiben. Dies ist der Grund, warum im Falle eines totalen Krieges auf die (Gruppen-)Identität des Feindes abgesehen wird. Denn verliert der Feind seine Identität, verliert er seine Handlungsfähigkeit, seine Widerstandskraft. Das Identitätsproblem besteht heute darin, hierauf weist Fukuyama in seinem aktuellen Buch hin, dass Menschen innerhalb von Nationalstaaten sich in einem vehementen Kampf um Gruppenidentität befinden. In den letzten Jahren kam es häufig zur Überbetonung der Identität des Einzelnen (Narzissmus), aber auch der Gruppenidentität (Ethnozentrismus), was zur Beeinträchtigung der gesellschaftlichen Kohäsion geführt hat. Hierauf haben andere mit einer Überbetonung der kollektiven Identität (Nationalismus) geantwortet. Die Lösung besteht vielmehr in einer anderen Identitätspolitik, die nicht zur Zersplitterung nationaler Identität (Nation) führt, gleichzeitig aber Raum für Individualität und Vielfalt lässt. Nicht die Auflösung des „Wir-Gefühls“ brauchen wir, sondern die Bildung einer inklusiven Wir-Identität.

Çiğdem Gül: Herr Dr. Aydın, ich danke Ihnen für das Gespräch.

 
 
 


Kontakt:
Dr. Yaşar Aydın
Evangelische Hochschule für Soziale Arbeit und Diakonie
Horner Weg 170
22111 Hamburg

 
 
Anatoly-Bisinbaev

Bild / Picture thanks to © Courtesy of Anatoly Bisinbaev (Russia)

 
 
 
 

Weiterführende Literaturempfehlungen

 

Dr. Aydın, Yaşar: „Topoi des Fremden: Zur Analyse und Kritik einer sozialen Konstruktion“. Konstanz & München: UVK Verlagsgesellschaft, 2009

Dr. Aydın, Yaşar: „The Germany – Turkey Migration Corridor: Refitting Policies for a Transnational Age“. Migration Policy Institution, Washington, DC, 2016. Siehe https://ec.europa.eu/migrant-integration/librarydoc/the-germany-turkey-migration-corridor-refitting-policies-for-a-transnational-age

Dr. Aydın, Yaşar: „Transnational statt nicht integriert: Abwanderung türkeistämmiger Hochqualifizierter aus Deutschland“. Konstanz & München: UVK Verlagsgesellschaft, 2013

Dr. Aydın, Yaşar: „Die neue türkische Diasporapolitik – Ihre Ziele, ihre Grenzen und ihre Herausforderungen für die türkeistämmigen Verbände und die Entscheidungsträger in Deutschland“. SWP-Studie, S 14, September 2014, Berlin. Online: http://www.swp-berlin.org/de/publikationen/swp-studien-de/swp-studien-detail/article/neue_tuerkische_diasporapolitik.html

Dr. Aydın, Yaşar: „Heimat Almanya“. in: Bundeszentrale für politische Bildung, 25.5.2018. Online: https://www.bpb.de/internationales/europa/tuerkei/253189/heimat-almanya

Dr. Aydın, Yaşar: „Pop Kultur Diskurs: Zum Verhältnis von Gesellschaft, Kulturindustrie und Wissenschaft, (mit Holger Adam)“. Mainz: Ventil Verlag, 2010

Dr. Aydın, Yaşar: Siehe alle Publikationen unter: Dr. Yaşar Aydın_Publikationen

Baumann, Zygmund: „Flüchtige Zeiten: Leben in der Ungewissheit“. Titel der Orginalausgabe: „Modus vivendi. Inferno e utopia del mondo liquido“. 1. Auflage 2008. Hamburger Edition HIS Verlagsgesellschaft mbH, 2004

Baumann, Zygmund: „Identity. Constructions with Benedetto Vecchi“. Polity Press. Cambridge 2004

Castells, Manuel: „Das Informationszeitalter. Teil 2: Die Macht der Identität“. VS Verlag für Sozialwissenschaften; Auflage: 2002

Prof. Dr. Dabag, Mihran & Dr. Kristin Platt: „Generation und Gedächtnis. Erinnerungen und kollektive Identitäten“. Leske + Budrich Verlag, Opladen 1995

Fukuyama, Francis: „Identität: Wie der Verlust der Würde unsere Demokratie gefährdet“. Hoffmann und Campe Verlag; Auflage 1, 5. Februar 2019

Greenhill, Kelly M.: „Massenmigration als Waffe – Vertreibung, Erpressung und Außenpolitik“. Titel der amerikanischen Originalausgabe: „Weapons of Mass Migration – Forced Displacement, Coercion and Foreign Policy“. Kopp Verlag, 2016

Hesmondhalgh, David & Pratt, Andy C. : „Cultural industries and cultural policy“. In: International journal of cultural policy, 11 (1) 2005

Hortobágyi, Ildikó: „The role of identity in Intercultural Communication “. In: Bulletin of the Transilvania University of Braçov. Vol.2 (51) – 2009. Series IV: Philology and Cultural Studies. Brasov (Romania)

McPhee, Siobhán: „Muslim Identity. The European context “. In: Sussex Migration Working Paper no. 34. University of Sussex. Sussex Centre for Migration Research. 2005

Maalouf, Amin: „Mörderische Identitäten“. Aus dem Franz. von Christian Hansen. Suhrkamp. Frankfurt am Main 2000

Nash, Geoffrey: „Writing Muslim Identity“. Continuum International Publishing Group. London 2012

Nurullah, Abu Sadat: „Globalisation as a Challenge to Islamic Cultural Identity“. In: The Journal of Interdisiplinary Social Sciences. Volume 3, Number 6, 45-52. 2008

Uriya, Shavit: „The New imagined community. Global Media and the Construction of National and Muslim Identities of Migrants„. Sussex Academic Press. Britain. Aalborg: Institut for Kultur og Globale Studier, Aalborg Universtet. 2009. PDF: http://vbn.aau.dk/files/58024503/FREIA_wp_75.pdf

 
 
 
 
 

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