begabt hochbegabt höchstnaiv in verschiedenen Kulturen


Gifted – highly gifted – highest naive – in different cultures

 

Çeşitli kültürlerde yetenekli – üstün yetenekli – en naif bir insan olmak

 
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Von Çiğdem Gül – 01. Oktober 2015

TEIL 1

„Der Philosoph Friedrich Nietzsche dankte ihr `den entzückendsten Traum meines Lebens´. Der Dichter René Maria Rilke nannte sich ihretwegen Rainer und sie seine `Kaiserin´. Der Begründer der Psychoanalyse, Sigmund Freud, schenkte ihr einen der fünf Ringe, die er für seine besten Freunde hatte anfertigen lassen. Den Orientologen Friedrich Carl Andreas heiratete sie erst, nachdem er sich ein Taschenmesser in die Brust gestoßen hatte.“ [1] 

Wer war diese besondere Frau, die unter anderem ihren Verehrern Rainer Maria Rilke und Friedrich Nietzsche den Kopf verdrehte? Wer war diese interessante Frau, die die bedeutende und bekannte Männer wie Freud, Rilke und Nietzsche so sehr faszinierte und ihre Vertraute und Freundin wurde? [2] Die hochbegabte und freiheitswillige, ebenso gefühls- wie charakterstarke russische Gräfin hieß Lou Andreas-Salomé (1861 bis 1937). Sie studierte in Zürich Theologie, Philosophie- und Kunstgeschichte. Als sie sich mit fünfzig Jahren der Psychoanalyse zuwandte, war sie bereits eine bekannte Schriftstellerin. Lou Andreas-Salomé war die erste Psychoanalytikerin in Göttingen und eine ehemalige Schülerin von Siegmund Freud.

In der Narzissmus-Diskussion vertrat Lou Andreas-Salomé unter anderem die These, dass der Zustand menschlicher Seele bei dem Thema Narzissmus die ursprüngliche Naivität — im positiven Sinne — beinhaltet.

Ausgehend von Lou Andreas-Salomé´s Worte über die Naivität, schauen wir uns gemeinsam an, wie die Naivität grundsätzlich definiert wird. Im Allgemeinen werden Menschen, die Umstände und Handlungen nicht angemessen bewerten können und den Egoismus anderer Menschen unterschätzen, als naiv bezeichnet. Mit anderen Worten: „Naiv“ sei jemand, der leichtgläubig, arglos, leicht verführbar, unwissend und/oder gar dumm ist. Es stellen sich zunächst folgende Fragen:

Warum werden viele Naive von anderen Menschen ungern oder gar nicht respektiert?

Warum sollten wir uns eigentlich mit den vermeintlich sich ausschließenden Konzepten wie Naivität und Intelligenz beschäftigen?

Ganz einfach:

In vielen Kulturen ist der Mensch sehr ich-bezogen und deshalb schaut er nicht auf die Schönheit der Naivität.
Es ist gesellschaftlich, kulturell und interkulturell gar nicht so üblich, dass die Naivität auf derselben Augenhöhe wie die Intelligenz stehen darf und zudem noch weniger bekannt, dass die Naivität sehr wohl in der Kombination auch mit einer sehr hohen Intelligenz existiert. Die Naivität an sich sagt aber nichts über die Intelligenz eines Menschen aus. 

Ich beobachte bei Menschen aus verschiedenen Kulturen, dass sie im Gegensatz zum Thema der Intelligenz, bei dem Thema der Naivität viel Desinteresse zeigen. Sie machen sich über sie wenig Gedanken. Und über die Naivität diskutieren, kommt ihnen meistens nicht in den Sinn. Das hat in der christlichen Welt teilweise historische und religiöse Gründe. Es bleibt festzuhalten, dass in den verschiedenen Kulturen und Gesellschaften die Bedeutung der Intelligenz eher bekannt ist — sowohl positiv als auch negativ — als die eigentliche Bedeutung der Naivität. Sie wird leider fast ausschließlich negativ definiert. Dann kommt noch hinzu, dass minder intelligente Bauernschlaue sich aufplusternd für sehr selbstbewusst und hochintelligent halten und den Naiven noch weniger Raum geben, ihr Sein auszuleben.

 

TEIL 2

Zunächst möchte ich einen kleinen Einblick in andere Länder und Kulturen gewähren. Hierzu hatte ich vor zwei Monaten eine kleine Umfrage gestartet. Ich fragte in Deutschland Menschen aus verschiedenen Herkunftskulturen, wie in ihrer Kultur und Gesellschaft die Naivität definiert wird und wie sie mit Naiven umgehen. Ich tauschte mich mit Einigen von ihnen persönlich aus. Leider haben sich bisher nur zwei der befragten Personen die Zeit genommen und die Mühe gemacht, mir ihre Informationen und die Erlaubnis zur Veröffentlichung schriftlich zu geben. An dieser Stelle gilt mein besonderer Dank an Frau Julia Scheuffele und an Herrn Roberto Catacchio.

 

Italien:

Herr Roberto Catacchio aus Berlin, 40 Jahre alt, Wirtschaftswissenschaftler:

„Das Wort `Naivität´ stammt aus dem Lateinischen `nativo´ (colui che inizia, che nasce) und heißt übersetzt `der
Anfänger´ oder `der Neugeborene´. In der heutigen Zeit wird mit dem Thema der Naivität meistens eine negative Bedeutung verstanden. So ist es zumindest in Italien, die Heimat der Trickser und Schlauen. Dort sind die Menschen generell sehr gerissen, aufgeweckt und bauernschlau. Die Italiener definieren zunehmend die Naiven als ahnungslos und lehnen sie daher subtil oder direkt ab. Die Idee, dass jemand lieber ahnungslos und auch unschuldig bleiben möchte, stößt gesellschaftlich meistens auf Unverständnis. […] Die katholische Kirche hatte über Jahrhunderte auch in Italien geherrscht: In den Himmel durften daher nur die `Unschuldigen´ gehen. Die Kirche verhinderte so über eine sehr lange Zeit  den menschlichen Fortschritt (von Galileo bis Giordano Bruno usw.) Die langsame, aber historisch unaufhaltsame Verabschiedung des italienischen Volkes von der katholischen Kirche hat natürlich auch dazu beigetragen, dass man sich vom Thema `Naivität´ distanziert. Nur Priester haben noch Verständnis für die Naiven…“

Herr Catacchio´s Aussage ergänze ich wie folgt: „Werdet wie die Kinder“, sagt Jesus in der Bibel (Luther Bibel 1984,
Kapitel 18, Vers 1). Für Jesus hatten die Kinder einen hohen Stellenwert. Er nahm sie sehr ernst – zu einer Zeit, als den meisten von ihnen wenig Aufmerksamkeit geschenkt bekamen. Jesus fügte noch an: „Wenn ihr nicht umkehrt und werdet wie die Kinder, so werdet ihr nicht ins Himmelreich kommen.“

 

Türkei und Indien: 

Die türkische Gesellschaft in Deutschland ist bei Naiven nicht sehr verständnisvoll und wertschätzend eingestellt. In der Türkei erlebte ich die Menschen in den Großstädten von Jung bis Alt fast ausnahmslos als extrem aufgeweckt und gerissen. In Istanbul ist die Kinderarbeit üblich. Aufgrund der schlechten ökonomischen Startbedingungen müssen sie bereits von Kindesbeinen an lernen, sich in allen Lebensbereichen durchzusetzen und aufgeweckt zu sein. Wer aus der Sicht der Menschen in der Türkei — und das ist meine bisherige Beobachtung — aus der Art geraten und naiv ist, scheint für sie nicht intelligent genug und nicht überlebensfähig zu sein.

Ich sprach persönlich mit einer studierten Inderin in Wuppertal über das Thema. Sie erzählte mir sinngemäß, dass in Indien die Gesellschaft die Naive grundsätzlich belächelt und sie für unwissend und dumm hält. Die Gesellschaft glaubt, das man alle Naive sehr leicht ausnutzen kann. Naive werden in Indien wenig respektiert und wertgeschätzt.

 

China: 

Julia Scheuffele aus Stuttgart, 51 Jahre alt, Gitarristin.
Sie lebte bis vor wenigen Monaten insgesamt 16 Jahre in Schanghai/China.

„In China hat der Begriff der Naivität sowohl eine positive als auch eine negative Bedeutung. Sie unterscheidet sich nicht so sehr von der deutschen Auffassung. Die Chinesen verstehen unter Naivität im positiven Sinne , dass jemand ehrlich, gutmütig und unverdorben ist. Im negativen Sinne wird unter Naivität verstanden, dass jemand treudoof ist. Trotzdem werden solche naiven Menschen meist nicht herablassend behandelt. Naivität gilt in jedem Fall als Tugend, nur ist man normalerweise nicht so naiv, derart tugendhaft sein zu wollen. Die Landbevölkerung gilt als gutmütig und naiv. Die Städter schätzen die Naivität der ländlichen Bevölkerung einerseits, nutzen diese arme Landbevölkerung aber trotzdem schamlos aus, wenn diese als Wanderarbeiter in die Städte kommen.“

 

Deutschland: 

Da sich keiner der Befragten zu der deutschen Gesellschaft und Kultur geäußert hat, möchte ich dies selbst tun. Ich erweitere das Thema jedoch auf alle mir bekannten Gesellschaften und Kulturen in Deutschland. Hier werden Gefühle wie Stiefmütter behandelt. Auch von den Südländern. Aus meiner Sicht sind „wir“ SüdländerInnen nur an der Oberfläche herzlich, und was das eigene Gefühlsskala anbetrifft, befinden wir „uns“ sogar im Alltag entweder ganz oben oder ganz unten. Wenn man überhaupt Gefühle zeigen sollte, dann bitte nur die positiven Gefühle, heißt es oftmals bei den einheimischen Deutschen. Die negativen (keine Bewertung, sondern Beschreibung) Gefühle wie Traurigkeit, Trauer, Wut etc. werden gesellschaftlich abwertend betrachtet. Ich beobachte seit sehr vielen Jahren, dass die vorwiegend oberflächliche Leistungs- und Konsumgesellschaften in Deutschland die Naiven wenig dulden. Naive stehen für sie als Synonym für leistungs- und durchsetzungsschwach; daher glauben viele Menschen, dass die Naiven früher oder später in der Ellenbogengesellschaft untergehen. Die Naivität gilt in Deutschland als keine erstrebenswerte Haltung und Eigenschaft.

 

TEIL 3

Gerne möchte ich meine Thesen über die Naivität vorstellen:

 

Alle Menschen sind bereits seit der Geburt in ihrem Sein komplett.
Naivität ist die reine Form des Seins.
Naive sind die besser „vollkommenen“ Menschen.

 

Wer sich wirklich und nicht im Rollenspiel naiv verhält, dem fehlt es an nichts.

 

Die Naivität an sich sagt gar nichts über die Intelligenz eines Menschen aus.

 

Es gibt Arten und Grade der Intelligenz.
Es gibt aber keine Arten und keinen Grad der Naivität.

 

Die Naivität steht eigenständig und selbstbewusst in der möglichen Kombination eines Intelligenzgrades gegenüber.
Es gibt sowohl minder und durchschnittlich intelligente Naive als auch hoch intelligente, vielbegabte, hochbegabte, höchstbegabte, hochsensible, hochsensitive Naive.

 

Je geringer die Intelligenz des Naiven, umso unwissend ist er über seine Naivität. Und bei zusätzlich fehlender Lebenserfahrung und Reife wird er von der Außenwelt leider als „dumm“ abgestempelt. 

Je intelligenter der naive Mensch ist, umso bewusster ist er seiner Naivität,
die er mit zunehmender kongruent mit seinem Wertesystem auslebt.

 

Naive Menschen sind sehr außergewöhnliche Menschen.
Sie haben eine reine Schönheit und Natürlichkeit.

 

Naive Menschen haben einen natürlichen Zugang zur Liebe.
Ihre Liebe ist überirdisch sauber.
Naive lieben einen Menschen so, als würden sie die Sonne lieben.

 

Naive sind in ihrem Kern sehr unbeschwert.
Naive – auch hoch intelligent naive – Menschen sind verspielt und sinnlich.

 

Naive Menschen sind sehr aufrichtig.

 

Der Naive isst das Brot seines eigenen Herzens.
(In Anlehnung an das Zitat von Seda Sayan)

 

Naivität ist ein positives Wort des ursprünglichen Miteinanders.

 

Naive lieben das Leben, die Natur, den Moment und alle Lebewesen. Vor allem die Menschen.
Auch wenn sie wissen, dass nicht alle Menschen vorwiegend ihre guten Seiten ihnen und anderen gegenüber ausleben.

 

Die Naivität ist mit abnehmender Intelligenz frei von Misstrauen und frei vom Unterstellen der Bösen der Anderen.

 

Naive tragen ein hohes Verantwortungsbewusstsein.

Sie fragen sich nicht ständig: „Für wen muss sich meine Seele heute engagieren?“ Sie handeln und engagieren sich bereits intuitiv in voller Liebe und Zuneigung. Auch in Empathie und Achtsamkeit. Ohne Gegenleistung zu erwarten. Sie möchten ihren tiefsten Seelenauftrag erfüllen und dafür sorgen, dass Menschenaugen glänzen, weil sie für sie etwas Gutes getan haben. Sie sind bildlich gesehen wie eine Mutter, die lächelnd die glänzenden Augen ihres Kindes betrachtet und sich dabei unendlich glücklich fühlt.

 

Hoch intelligente, vielbegabte, hochbegabte, höchstbegabte und hochsensible Naive haben einen hohen Gerechtigkeitssinn; daher  versuchen sie ihren Mikrokosmos und/oder die Welt zu vermenschlichen und zu verbessern. 

 

Naivität braucht Vorstellungsvermögens. Sie braucht Mut. Intelligenz und Sensibilität braucht sie. Und sie braucht vor allem Demut.

Oder, wie sonst können wir Menschen wie Naoto Matsumura verstehen, der in Fukushima/Japan in den mit Radioaktivität verstrahlten Gebieten die zurückgelassenen Tiere vier Jahre lang allein gepflegt und versorgt hat? Welchen Sinn würden wir sonst dem Verhalten von Narayanan Krishnan in Indien geben, der als damaliger Geschäftsführer eines fünf- Sterne-Hotels statt Karriere sein Leben für Obdachlose und Bedürftigen seit dem Hungersnot im Jahr 2002 aufgeopfert hat und bis heute 1,2 Millionen Menschen täglich mit warmes Essen versorgt?!
Naive handeln und tun Gutes aus Menschlichkeit, ohne Gegenleistung zu erwarten. Auch wenn sie spüren und wissen, dass sie gerade von ihrem Gegenüber ausgenutzt werden, hindert es sie nicht, ihr wohlwollendes Verhalten aus Überzeugung fortzusetzen. Es ist also keine Frage der Dummheit, sondern eine Frage der eigenen Haltung und Überzeugung. Mit anderen Worten: Die Naiven müssen nicht unbedingt ihr Verhalten und Handeln überdenken und ggf. dazulernen; denn sie handeln bereits reflektiert. Der grinsende, ach so vermeintlich Schlaue, also Bauernschlaue, der sich ins Fäustchen lacht, wieder einmal einen Naiven über den Tisch gezogen zu haben, ahnt gar nicht, dass der hochbegabte Naive über ihn schmunzelt.

 

Die Frage darf trotzdem lauten: Inwieweit kann der Naive in sich flexibel bleiben und mit seinen Maßstäben umgehen, sich wenig Schaden wie möglich anrichten?

 

Der Naive entspannt sich derweil im Milchbad und hört sich schöne Musik an. Ein anderer Naiver lässt wie ein Sultan von rechts und links mit Pfaufedern frisch um die Ohren wedeln. Der weitere Naive hält die Trauben in der Hand und isst diese genüsslich, während er zu den Anderen sagt: „Tanzt für mich!“…:-) Die Laune aller Naiven ist çıtır çıtır (= knusprig knusprig), weil sie wissen, dass ihnen die Bauernschlaue, Hinterhältigen und Opportunisten die Milch – euh – das Wasser nicht reichen können.

 

 

Hochbegabte, höchstbegabte, vielbegabte, hochsensible und hochsensitive Naive
sind leidenschaftliche Träumer.

Sie stehen in enger Verbindung zur realen Welt, während sie in der farbenfrohen Phantasiewelt leben. Sie wissen, das, was sie mit ihrer hohen Kreativität produzieren, diese in der realen Welt ihre Verwendung finden werden. Daher `müssen´ sie über kreative Lösungswege Dinge erschaffen und finden, die es noch gar nicht gibt. Im Vergleich zu den Durchschnittsbegabten, sind die Gedanken der hochbegabten Naiven sehr komplex und fantastisch. Manchmal liegen sieben Gedanken nebeneinander, während man gerade nur den ersten Gedanken dem Gegenüber ausgesprochen hat. Die Wissenschaft profitiert von den genialen Ergebnissen der träumenden hoch intelligenten und begabten Naiv-Menschen.

 

Auch naive Menschen werden von negativen und positiven Außenwirkungen, Erfahrungen und emotionalen Einbrüchen besucht. Naive ziehen es lieber vor, die positive innere Haltung beizubehalten, Viele hochbegabte Naive wissen, dass das Ergebnis des Lebens eigentlich schon feststeht. Das Leben läuft auf Automatik, daher versuchen Naive nicht alles zu kontrollieren, sondern befinden sich überwiegend tanzend im Fluss des Lebens. Die richtigen Wege und die richtigen Mitspieler finden den Menschen im Laufe seiner Biografie sowieso.

 

Es ist dem begabten und hochbegabten Naiven letztendlich gleichgültig, ob  er als solche von der Außenwelt wertgeschätzt wird oder nicht. Er genießt nämlich bewusst die Ruhe und den inneren Frieden, sich selbst die Wertschätzung gegeben zu haben.

 

„Naivität bedarf einer besonderen Reife.“ (Martin Gerhard Reisenberg) Naive Menschen, die zugleich über eine sehr hohe Intelligenz und Kreativität verfügen, bewältigen die Herausforderung, in der von egoistischen, bösartigen und brutalen Menschen geprägten und verschmutzten Welt ihre Reinheit mit Bravour aufrechtzuerhalten und zu bewahren. Sie nehmen in Kauf, dafür gesellschaftlich als dumm abgestempelt und behandelt zu werden. Insbesondere die intelligenten Naiven zahlen aus Überzeugung den hohen Preis, die Dummheit der Aufgeweckten, Opportunisten und Hinterhältigen zu ertragen. Wer glaubt, dass jeder Naive in dieser Welt und Ellenbogengesellschaft untergeht, hat sich gewaltig geirrt.

„Ich glaube, dass Naivität der anstrengendere Weg ist, um zu leben“, sagte die deutsche Lyrikerin und Dichterin Damaris Wieser. 


Abschließend möchte ich folgendes sagen:


Das Geheimnis des Lebens besteht darin, dass wir die anderen Menschen – einschließlich die Naiven – brauchen,
um zu sehen, wie wir uns selbst verändern.

 

© Çiğdem Gül  01. Oktober 2015
Interkultureller Coach für Hochbegabte, Diplom-Ökonomin und freie Journalistin

 
 

Fußnote:

  1. [1] Auszug aus dem Artikel „Ganz ich selbst“, SPIEGEL 12/1965, Seite 124
  1. [2] Weitere Informationen unter:       http://www.psychoanalytikerinnen.de/deutschland_biografien.html

 
 
 
Picture thanks to © Margarita Kareva (Russia)