<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?><rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>Intercultural Network For The Highly Gifted &#187; Arbeitswelt</title>
	<atom:link href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/category/arbeitswelt/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de</link>
	<description></description>
	<lastBuildDate>Tue, 14 Apr 2026 23:49:48 +0000</lastBuildDate>
	<language>de-DE</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>https://wordpress.org/?v=4.2.38</generator>
	<item>
		<title>Digitale Transformation – Frauen und Begabte als Treiber der Veränderung</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/digitale-transformation-frauen-und-hochbegabte-als-treiber-der-veraenderung/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/digitale-transformation-frauen-und-hochbegabte-als-treiber-der-veraenderung/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 08 Jul 2024 22:54:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Çiğdem Gül]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Wissenschaft]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=12173</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; Von Çiğdem Gül  17. Juli 2018  Digitale Transformation &#8211; Change Management &#8211; Arbeitswelt 4.0 &#160; Digitalisierung und Industrie 4.0 Die Wirtschaft und die Arbeitswelt haben sich im Zuge der Globalisierung, Internationalisierung und Digitalisierung grundlegend verändert. Grundlage und Antreiber dieser Entwicklung ist der technologische Fortschritt. Die Industriegeschichte und die ersten drei Revolutionen haben die Arbeitswelt und die [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/digitale-transformation-frauen-und-hochbegabte-als-treiber-der-veraenderung/">Digitale Transformation – Frauen und Begabte als Treiber der Veränderung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Tom-Fotograaf-photomomenti.nl_.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group12173"><img class=" wp-image-12000 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Tom-Fotograaf-photomomenti.nl_.jpg" alt="Tom Fotograaf photomomenti.nl" width="724" height="907" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von Çiğdem Gül </span></strong></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">17. Juli 2018  </span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 26px;"><br />
Digitale Transformation &#8211; Change Management &#8211; Arbeitswelt 4.0</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Digitalisierung und Industrie 4.0</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Wirtschaft und die Arbeitswelt haben sich im Zuge der Globalisierung, Internationalisierung und Digitalisierung grundlegend verändert. Grundlage und Antreiber dieser Entwicklung ist der technologische Fortschritt.<br />
Die Industriegeschichte und die ersten drei Revolutionen haben die Arbeitswelt und die Gesellschaft nachhaltig geprägt.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Ein Jahrhundert im Geschwindigkeitsrausch zwingt Unternehmen jeden Tag aufs Neue, veränderungswillig, innovativ und mit der Digitalisierung kompatibel zu sein. Das gilt für alle Unternehmensformen. Und nicht zuletzt für die Menschen selbst. Unternehmerische Veränderung im Sinne von Weiterentwicklung erfolgt nach &#8222;evolutionärem Wandel&#8220; (Evolution) oder nach &#8222;revolutionärem Wandel&#8220; (Change Management).</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Evolution</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Bei der &#8222;Evolution&#8220; geht es in einem Unternehmen um <strong>schrittweise und kontinuierliche Veränderung</strong> über einen längeren Zeitraum(= gradual change). Jeder einzelne Schritt ist aus dem vorhergehenden ableitbar, der Zusammenhang zwischen den Schritten ist erkennbar. <strong>Das Ergebnis des evolutionären Wandels ist eine Variante des Vorgängers, der zwar verändert, aber dennoch wiederzuerkennen ist.</strong><br />
Beispiel: Ein Unternehmen ist im Folgejahr nach Evolution immer noch ein Unternehmen, nur größer.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Der evolutionärer Wandel kann nur solange durchgeführt werden, solange die Organisation evolutionäre Veränderungen verkraften kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Change Management</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Beim &#8222;Change Management&#8220; geht es in einem Unternehmen um <strong>fundamentale und ganzheitliche Veränderung </strong>(= radical change). Der revolutionäre Wandel erfolgt über tiefgreifende Eingriffe in die Organisation mit grundlegenden strukturellen Veränderungen. Beim Change Management handelt es sich um drastische Entwicklungssprünge und Innovationen, also um<strong> etwas ganz Neuartiges. Zwischen dem Alten und dem Neuen gibt es einen Bruch. </strong>Die Veränderung ist bereits kurzfristig sichtbar, es gibt einen klaren Schnitt. Es geht um radikales Neupositionieren für eine erfolgreiche Zukunft.<strong><br />
Der abrupte Wechsel erfordert ein völlig neues Denken und das Verständnis neuer Konzepte. </strong> Change betrifft in einem Unternehmen die gesamten Organisationsebenen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Vor Planung eines Change Prozesses im Unternehmen bzw. im Konzern wird ein externer oder interner Change Management Consultant eingeschaltet, der branchenübergreifend der Experte für Planung, Führung, Struktur, Veränderungsprozesse und innovative Entwicklungsprozesse im Unternehmen ist. Er setzt im Austausch und Zusammenarbeit mit neuen Teams, die er aus den bereits bestehenden Teams neu gebildet hat, die Rahmenbedingungen für den Change Prozess fest. Der Change Management Consultant informiert und klärt alle relevanten Stakeholder über die Identifikation der erfolgs- und zeitkritischen Unternehmensprozesse, einzelnen Veränderungsschritte und ihre Auswirkungen auf. Hierfür gibt er Mitarbeitern, aber auch Managern oder Führungskräften Workshops und hält Vorträge. Die gezielte und adäquate Kommunikation ist ein sehr wichtiger Erfolgsfaktor im Change Prozess.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Jede Veränderung erzeugt zunächst Widerstand.</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Im Unternehmen können bei Veränderungsprozessen Widerstände z. B. durch Mitarbeiter entstehen. <strong> Mensch und System sehen als einzige lösungsorientierte Strategie ihren eigenen Widerstand.</strong><br />
<strong>Widerstand tritt selten offen, meistens verdeckt, auf.</strong> Nur, wenn die Manager, Abteilungsleiter und Mitarbeiter gut informiert und aufgeklärt sind, und nur, wenn sie vom Change Manager auf der emotionalen Ebene abholt werden, kann ihr Widerstand gegen die radikale Veränderung im Unternehmen abnehmen. Der Widerstand und die Wut vor Change ist erfahrungsgemäß ein Zeichen dafür, dass vor allem die Mitarbeiter nicht wissen, was mit ihnen und ihrem Job passieren wird. Sie haben also Angst vor Jobverlust, sie tragen Unsicherheit vor dem Neuen und sie müssen Ungewissheit aushalten. Change hat nämlich Auswirkungen auf jeden Einzelnen im Unternehmen. Daher steht im Mittelpunkt der Verständnisprozess aller Stakeholder. <em>&#8222;Berücksichtigung der Beziehungsebene im Rahmen der Wandel,  also Change Management, senkt Kosten um 25%, und senkt die Zeit um ca. 16 %.&#8220;</em> (Hochschule St. Gallen, 2002)</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Es würde den Rahmen sprengen, hier alle Modelle für Change Management vorzustellen. Jedoch möchte ich kurz auf das <strong>Kübler-Ross-Modell</strong> eingehen, weil es nach meiner Ansicht das bedeutendste Modell ist. Elisabeth Kübler-Ross (* 8. Juli 1926 in Zürich; † 24. August 2004 in Scottsdale, Arizona) war eine schweizerisch-US-amerikanische Psychiaterin, Professorin und Sterbeforscherin. Ihr Modell für die Trauerphasen wurde für Change Prozesse in Unternehmen weiterentwickelt und eingesetzt. Dieses Modell ist für das Change Management deshalb bedeutsam, weil alle Phasen &#8211; analog zu einem persönlichen Trauerprozess &#8211; durchlaufen werden müssen, und keine Phase übersprungen werden darf.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Phasen sind:<br />
1) Vorahnung<br />
2) Schock<br />
3) Abwehr (Ärger)<br />
4) Rationale Akzeptanz und Frustration<br />
5) Emotionale Akzeptanz (Trauer)<br />
6) Öffnung (Neugierde, Ausprobieren, Lernen)<br />
7) Integration (Selbstvertrauen)</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Digitale Transformation definiert den Change Management- Prozess einer gesamten Organisation, die ihre Geschäftsprozesse, Produkte und Service um digitale Technologien bereichert. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Arbeit 4.0</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Digitalisierung hat einen Strukturwandel eingeleitet. Und ist die sogenannte Arbeit 4.0 ist nicht mehr aufzuhalten. Sie nimmt Bezug auf die Industriegeschichte und die ersten drei Revolutionen, die die Arbeitswelt und die Gesellschaft nachhaltig verändert haben. <strong>Arbeit 4.0 bedeutet lebenslanges Lernen bis ins hohe Alter. &#8222;Wir altern nicht mit der Zeit, sondern in Technologieschritten.&#8220;</strong>(Zitat: Melanie Vogel)</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Die Digitalisierung fördert die Flexibilisierung und Erleichterung der Arbeitsabläufe. Bei der Arbeitswelt 4.0 löst die raumunabhängige, mobile und effektivere Arbeit der einzelnen Mitarbeiter oder Teams die festen Büro-Arbeitsplätzen und -zeiten ab. In solchen Unternehmen finden Teamsitzungen über Videokonferenzen statt. Die <strong>Präsenzkultur im Unternehmen soll zunehmend durch die Kultur der räumlichen Flexibilität ersetzt werden.</strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>In der digitalen Welt sind Neugier, Zukunftsfähigkeit, Kreativität, interkulturelle Kompetenz, Flexibilität, Reflexion, Innovation, Tempo, Diversität und vor allem die bisher stiefmütterlich behandelten Emotionen angesagt.</strong> Das krampfhafte Festhalten in alten Mustern, Angst vor Veränderungen, Hemmungen vor Fehlentscheidungen stehen nun dem Mut zur inneren und äußeren Veränderung sowie Risikobereitschaft gegenüber. Das wissen auch viele Konzerne, Klein-und Mittelunternehmen etc., die auf den fahrenden Zug aufspringen müssten. Sie tun sich jedoch sehr schwer damit; unabhängig von ihrer Unternehmensform, Unternehmensgröße und Branche. Radikale Veränderung &#8211; Change Management &#8211; macht nicht nur den Einzelnen, sondern auch Unternehmen Angst. Damit diesen Unternehmen nicht dasselbe passiert wie im Falle des Konzerns &#8222;Kodak&#8220;, der als Pionier und jahrzehntelang als Ikone der Fotografie galt, und im Folge des gescheiterten digitalen Transformation im Jahr 2012 Insolvenz anmelden musste, bleibt diesen Unternehmen nur die Möglichkeit des Change übrig. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 26px;"><br />
Digitale Transformation – Frauen und Hochbegabte als Treiber der Veränderung</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Welche Rolle spielen Frauen und Hochbegabte bei Digitaler Transformation und Arbeitswelt 4.0? </span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ethische Werte, Moral, Neugier, Flexibilität und Emotionen spielen eine zunehmend wichtigere Rolle, wenn es um die Wahl des zukünftigen Arbeitgebers geht. Glücklicherweise schlägt in Unternehmen in diesem Umstand die Stunde für alle bisher von anderen als Störfaktor empfundene Querdenker und Nonkonformisten, und folglich schlägt die Stunde für Hochbegabte. Sie sind gerade diejenigen, die mit ihren innovativen Veränderungen der Wirtschaft und Ethik neue Impulse geben können. <strong>Aus meiner Sicht sind in den Unternehmen vor allem die Hochbegabten und allgemein die Frauen die entscheidenden Schlüsselfiguren für eine sehr erfolgreiche Transformation der Change-Prozesse und der digitalen Revolution, weil sie über ein großes Portfolio an Flexibilität und Möglichkeiten zur Lösungsfindung verfügen. </strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">An dieser Stelle möchte ich einen Artikel vorstellen, der im Angestelltenverhältnis eingegangene Hochbegabte wieder aufatmen und aufblühen lässt.Warum Unternehmen für ihren Change Management und digitale Transformation Querdenker braucht, beschreibt Daniel Konrad, Seniorberater bei der Kommunikationsberatung JP│KOM in Frankfurt, in seiner aktuellen Ausgabe von Konrads Management-Kolumne vom 12.03.2018.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>&#8222;Digital Leadership: Warum Querdenker im Unternehmen für die digitale Transformation entscheidend sind&#8220;  </strong></span><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://t3n.de/news/digital-leadership-querdenker-979321/">https://t3n.de/news/digital-leadership-querdenker-979321/</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Digitalisierung, Transformation und Change-Prozesse bei Menschen und bei Unternehmen haben nach meiner Meinung ausnahmslos auch immer mit Emotionen, und darin vor allem mit Trauer zu tun. Nur wenn man Menschen (im Unternehmen die Mitarbeiter, die Angst vor Veränderung und Jobverlust haben) emotional in ihrer Trauer abholen und als Change Manager sie professionell durch die Change-Prozesse begleiten kann, ist eine erfolgreiche Umsetzung von Change Management gewährleistet.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">1. FOM Frauen-Forum in Wuppertal/Deutschland<br />
„Digitale Transformation &#8211; Frauen als Treiber der Veränderung“</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die FOM Hochschule für Oekonomie &amp; Management hatte in Kooperation mit Competentia -Kompetenzzentrum Frau und Beruf Bergisches Städtedreieck (Wuppertal, Solingen, Remscheid) &#8211; die Veranstaltung zum ersten FOM Frauen- Forum in Wuppertal zum Thema „Digitale Transformation &#8211; Frauen als Treiber der Veränderung“ am 30.06.2018 organisiert, an dem ich als Gründerin des Interkulturellen Netzwerkes für Hochbegabte als eingeladener Gast teilnahm. Bei dieser Veranstaltung hielten erfolgreiche Unternehmerinnen jeweils einen Vortrag zum Thema. Sie veranschaulichten, wie Frauen die Veränderungsprozesse der Zukunft für sich nutzen und so zum Treiber der Digitalen Transformation werden können. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich bedanke mich ganz herzlich bei der FOM Hochschule für Oekonomie &amp; Management Wuppertal und  Competentia für diese tolle Veranstaltung. Im Besonderen bedanke ich mich bei Frau Prof. Dr. Anja Seng (Rektoratsbeauftragte für Diversity Management der FOM Hochschule), Frau Melanie Vogel (Unternehmerin, VUCA-Expertin und Autorin) und bei Frau Ferihan Steiner (Beraterin, Trainerin und Führungscoachin). </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Keynote-Speakerin und Autorin Frau Melanie Vogel erläuterte die Rolle der Frau in diesem gesellschaftlichen Veränderungsprozess und machte deutlich, wieso Frauen lernen müssen, öfter aus ihrer Komfortzone herauszutreten und Pioniergeist zu zeigen. Nach ihrem Vortrag führte ich persönlich ein Gespräch mit Frau Vogel, das ich gerne das Thema Hochbegabung auch mit der Digitalisierung – Transformation &#8211; Arbeitswelt 4.0 &#8211; Change Management und Humanismus 4.0 mehr ins öffentliches Bewusstsein bringen möchte. Eine Kooperation mit Frau Melanie Vogel ist nicht auszuschließen.</span></p>
<p><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="https://womenandworkblog.wordpress.com/eine-seite/">https://womenandworkblog.wordpress.com/eine-seite/</a></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich möchte meinen Beitrag mit dem folgenden Zitat vom italienischen Dominikaner und einer der einflussreichsten Philosophen und Theologen der Geschichte namens Thomas von Aquin (auf italienisch:  <span lang="it-Latn">Tommaso d’ Aquino) abschließen.</span></span></p>
<p><strong> </strong><span style="color: #11cc00;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">&#8222;Für Wunder muss man beten, für Veränderungen aber arbeiten.&#8220; </span></strong></span><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/cigdem-gül.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group12173"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/cigdem-gül.jpg" alt="cigdem gül" width="180" height="280" class="aligncenter size-full wp-image-29631" /></a></p>
<p align="center"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> © Çiğdem Gül </span></strong></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Gründerin &amp; Moderatorin<br />
des Interkulturellen Netzwerkes für Hochbegabte</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diplom-Ökonomin</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Change Management Consultant</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Business Coach</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Online Marketing Managerin</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Freie Journalistin</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Bild/ Picture thanks to © Tom Smid (Groningen/Netherlands)</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.photomomenti.nl">www.photomomenti.nl</a> </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/digitale-transformation-frauen-und-hochbegabte-als-treiber-der-veraenderung/">Digitale Transformation – Frauen und Begabte als Treiber der Veränderung</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/digitale-transformation-frauen-und-hochbegabte-als-treiber-der-veraenderung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>MONGOLIA: Interview with Munkhbold Bold</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/mongolia-interview-with-munkhbold-bold/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/mongolia-interview-with-munkhbold-bold/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 20 Jul 2023 22:45:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Asien]]></category>
		<category><![CDATA[Çiğdem Gül]]></category>
		<category><![CDATA[Cultures]]></category>
		<category><![CDATA[Intercultural Network For The Highly Gifted]]></category>
		<category><![CDATA[Kulturen]]></category>
		<category><![CDATA[Mongolia]]></category>
		<category><![CDATA[Religion]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=25476</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bild / Picture: Courtesy of © Munkhbold Bold (Germany &#38; Mongolia) &#160; &#160; &#160; MONGOLIA: Interview with Munkhbold Bold &#160; &#160; &#160; &#160; The interview was carried out by Çiğdem Gül &#160; &#160; &#160; INTERVIEW &#8211; Excerpt from the interview with Munkhbold Bold on October 1, 2018 &#160; Çiğdem Gül: Munkhbold, your first and last [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/mongolia-interview-with-munkhbold-bold/">MONGOLIA: Interview with Munkhbold Bold</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/546e7cf5.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group25476"><img class=" wp-image-13607 aligncenter" title="Munkhbold Bold's portrait" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/546e7cf5.jpg" alt="Munkhbold Bold's portrait" width="1193" height="695" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture: Courtesy of © Munkhbold Bold (Germany &amp; Mongolia) </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group25476"><img class="  wp-image-12179 alignright" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie.png" alt="2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie" width="219" height="220" /></a></p>
<p align="left"><span style="font-size: 32pt; color: #221cd9; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>MONGOLIA:</strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-size: 32pt; color: #221cd9; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Interview with Munkhbold Bold</strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">The interview was carried out by Çiğdem Gül </span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #993300; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 18pt;">INTERVIEW &#8211; Excerpt from the interview with Munkhbold Bold on October 1, 2018</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: Munkhbold, your first and last name sounds very European. Is Munkhbold Bold a Mongolian name? If so, what does your name mean in English?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> Yes, that’s a Mongolian name. In English it means BOLD = STRONG, MUNKH = ETERNAL =&gt; ETERNAL STRENGTH…. Many parents in Mongolia give such traditional names to their children, which in turn indicate their wish in the children’s positive traits.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: Would you please introduce yourself to our members and visitors of the Intercultural Network for Gifted and Highly Gifted?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> My name is Munkhbold Bold and I was born on 06.12.1985 in the Mongolian capital Ulaanbaatar. I am the second born son of my parents. As a child I spent half of my life in the country with my family, some of whom still live traditionally as nomads.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">I first came to Germany on 09.11.2005. Initially, my only goal was to play soccer and to finish learning German at the local language school. Later, I studied computer science at the university. As a student I did all kinds of work during the holidays. From dishwashering to the leading restaurant shifts, simply everything which was paid, I did. Later I completed my first computer scientist internship at the Elbmind GmbH in Dresden and from then on I worked as a software developer at the TU Dresden and at the Gabo mbH Co. KG. In December 2017 I founded the Noble Nomads GmbH together with my friends and my brother Tselmeg.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: What languages are often spoken in Mongolia?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> In Mongolia, the official language is Mongolian, which is spoken by the majority of people there. Over the last 20 years, foreign languages such as English, Russian, German, etc. have been increasingly taught in Mongolian schools.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: Where and for how long did you live in Mongolia?</span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> How was your social life in Mongolia?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> Well, I lived in Mongolia until I was 19 years old; mainly in the capital Ulaanbaatar. I had attended kindergarten there and then primary school. I had also started my studies in Ulaanbaatar. During the holidays, I always went with my family to the countryside, where the animals belonging to the nomadic part of my family graze.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: What does your homeland look like?</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> My homeland, Mongolia, is a land of endless possibilities. Mongolia is a developing country, but we have everything except the know-how and knowledge of the modern world. Mongolia has a long history; from the Huns to our Khans who ruled half the world, to the decline of the so-called socialist government and now the difficult rebirth into a modern democracy. In the last 25 years the changes in Mongolia have happened very fast and very drastically. Our nation, which has been nomadic for 1000 years, must learn to cope in the globalized world of the 21st century. This is an extremely difficult, often painful process. But I am very proud and glad that we can learn well and learn fast so that we can continue moving forward. Untouched nature, people and animals and our cultural traditions are our treasures; these are the things that we must preserve and protect.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/bearbeitet-21.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group25476"><img class="aligncenter size-large wp-image-13882" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/bearbeitet-21-682x1024.jpg" alt="Munkhbold Bold" width="882" height="1224" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture: Courtesy of © Munkhbold Bold (Germany &#038; Mongolia) </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 20pt;">Munkhbold Bold: <span style="color: #221cd9;">&#8222;But our very own form of religion is shamanism. Followers of shamanism believe that all of nature is alive and full of spirits, including the spirits of our ancestors. These spirits are immensely important for all questions of daily life and must be constantly questioned, invoked and appeased.&#8220;</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül: More than half of the Mongolian population lives in the nation’s capital and its periphery. The other half is nomadic. My research shows that Mongolians are considered a traditional and nomadic people. It is generally assumed that Mongolian culture is almost exclusively a nomadic culture. The Mongolian culture, however, is composed of a multitude of influences. Although the culture is strongly influenced by the nomads, Tibetan, Buddhist and Russian influences are also included.</span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Please tell us your view about the Mongolian culture/s.</span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Please tell us what the peculiarities of the Mongolian culture/s are.</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #221cd9;"><strong>Munkhbold Bold:</strong></span> The Mongolians are one of the last nomadic peoples in Asia. For thousands of years we have lived in harmony with nature and our animals. Our culture and customs have developed alongside mother nature and is dependent on our relationship with our environment and with our special relationship to our animals. In the past, in the times of the great Khans, we had all kinds of religions and cultures, because our empire encompassed half the world and from these conquered countries, of course, the most diverse religious and cultural influences came back to our original homeland. One can imagine this as a first form of globalization. But our very own form of religion is shamanism. Followers of shamanism believe that all of nature is alive and full of spirits, including the spirits of our ancestors. These spirits are immensely important for all questions of daily life and must be constantly questioned, invoked and appeased. People must live in harmony with the spirits in nature in order to have a fulfilled and happy life, and in order to overcome the dangers and challenges of daily nomadic life. Later Buddhism came from Tibet to Mongolia. My personal opinion is that Buddhism teaches us how to live peacefully with each other and with nature. It is a philosophy of life for a peaceful, fulfilled life.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Nowadays, Mongolia borders only two countries, Russia and China. Relations between Russia and Mongolia have been good for a very long time. Of course there are many good and bad influences from Russia and of course there are also many cultural influences from there. The same can be said about China. However in the age of information, my generation is not only culturally influenced by Russia and China but also by the culture of many other countries. Rock music from the USA, theater and classical music from Europe, these influences can now be felt everywhere in Mongolia. So it is difficult to preserve our cultural identity. But we will preserve our culture. We will achieve that tradition and modern life complement each other and do not exclude each other. We nomads are very capable of learning and have a fighting spirit, otherwise we could never have survived under the extreme climatic conditions of my homeland.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/bearbeitet-3.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group25476"><img class="  wp-image-13884 aligncenter" title="Horse herd in Mongolia" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/bearbeitet-3.jpg" alt="Horse herd in Mongolia" width="1164" height="777" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture: Courtesy of © Munkhbold Bold (Germany &#038; Mongolia) </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 20pt;">Munkhbold Bold: <span style="color: #221cd9;">&#8222;The lives of the nomads largely function exactly as they did 500 years ago. […] We don’t need electricity, mobile phones, GPS or the Internet, and we can do without the Oscars and Paris Haute Couture. The values that count in the cities, such as money, power, appearance and apparent prestige, are completely meaningless for the lives of the nomads in the countryside. Money or power will not help you if you can’t look after the herd, if you can’t ride well, if you lack empathy, if you can’t live in harmony with nature. True love for each other and a good portion of respect for all creatures simply count for much more to live well and happily“</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group25476"><img class="  wp-image-12179 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie.png" alt="2018-06-29-23_20_42-Ã_iÄ_dem-GÃ¼l-_-LinkedIn-Kopie" width="219" height="220" /></a></p>
<p align="center"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> © Çiğdem Gül </span></strong></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><br />
Founder &amp; Moderator<br />
of the Intercultural Network For The Highly Gifted</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Economist </span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Change Management Consultant</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Business Coach</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Intercultural Coach For The Highly Gifted</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Online Marketing Manager</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Freelance Journalist</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://cigdemguel.de/">http://cigdemguel.de/</a></span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://interkulturellhochbegabte.blogspot.com/">https://interkulturellhochbegabte.blogspot.com/</a></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">To read the full interview, please click this <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/13904/" target="_blank">link</a></span><span style="color: #000000;">.</span></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 18px;">Noble Nomads</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.noble-nomads.de">http://www.noble-nomads.de</a></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/mongolia-interview-with-munkhbold-bold/">MONGOLIA: Interview with Munkhbold Bold</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/mongolia-interview-with-munkhbold-bold/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Çiğdem Gül: Die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/cigdem-guel-die-vielbegabte-scanner-persoenlichkeit/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/cigdem-guel-die-vielbegabte-scanner-persoenlichkeit/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Jun 2023 22:53:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Çiğdem Gül]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=5421</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; Von Çiğdem Gül 12. Februar 2018 &#160; Ich möchte das Thema &#8222;Begabung&#8220; differenziert betrachten. Wodurch fällt die eigene Begabung auf? Ist die Begabung wie ein hoher Berg spitz nach oben gerichtet oder wie eine wunderschöne Seelandschaft in die Breite angelegt? Handelt es sich also um eine Spitzenbegabung wie Inselbegabung, die punktuell und extrem ist, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/cigdem-guel-die-vielbegabte-scanner-persoenlichkeit/">Çiğdem Gül: Die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/cigdem-gül_0.jpg.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group5421"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/cigdem-gül_0.jpg-327x400.png" alt="cigdem gül_0.jpg" width="327" height="400" class="aligncenter size-medium wp-image-39498" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von Çiğdem Gül</span></strong></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">12. Februar 2018 </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich möchte  das Thema &#8222;Begabung&#8220; differenziert betrachten. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wodurch fällt die eigene Begabung auf?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ist die Begabung wie ein hoher Berg spitz nach oben gerichtet oder wie eine wunderschöne Seelandschaft in die Breite angelegt? Handelt es sich also um eine Spitzenbegabung wie Inselbegabung, die punktuell und extrem ist, oder handelt es sich um eine Breitbasis und bunt angelegte Begabung wie Vielbegabung? Es gibt auch hohe Begabungsarten, die in der &#8222;Mitte&#8220; liegen. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Gesellschaft und die Arbeitswelt honorieren eher die „Bergspitzen-Begabungen“, sprich: Inselbegabungen bei Höchstbegabten (sie sind nur auf einem Gebiet begabt; und zwar extrem begabt), als die breite „Seelandschaft-Begabungen“; sprich: Vielbegabung. Dabei sind breitgefächert begabte Multitalente eher dazu fähig, die widersprüchlichen Bedürfnisse in einem selbst und die der Außenwelt in Einklang zu bringen als die Inselbegabten.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Mein vorliegender Text thematisiert die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Menschen mit einer Scanner-Persönlichkeit sind Brillanten einer besonderen Hochbegabung; sie sind nämlich vielbegabt. Die Multitalente sind zudem farbenfrohe Schmetterlinge, die über die unterschiedlichsten Felder, Blüten und Themen fliegen und dort vorübergehend landen können, um sich intensiv mit der Materie zu beschäftigen. Sie sind vielseitig offen, abgöttisch begeisterungsfähig, sprudeln vor Ideen und Kreativität, Sie sind ausgeprägt neugierig und interessiert. Für die Scanner steht also das unbändige Interesse an unterschiedlichsten Themen, die nicht einmal miteinander in Verbindung stehen müssen, im Mittelpunkt.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Der Scanner blüht erst dann auf und er ist erst dann nur glücklich, wenn er all´ seine Talente und Vielfältigkeit ohne Einschränkung ausleben kann. Der Vielbegabte scheint wie eine Sonne auf seine Vielfältigkeit, Interessen und Fähigkeiten, wenn er sie sich selbst erlaubt, diese auszuleben.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Eine Scanner-Persönlichkeit kann sich z. B. für Menschen, Kulturen, Linguistik, Buch schreiben, Medienökonomie, Kunst (Fotografie, Malen, Theater, Musik), Natur, Literatur, Flugzeuge, Astronomie, Forschung, Filme, Parfümherstellung, Chemie, Relativitätstheorie, Tango-Tanz, Psychologie, Medizin, Wirtschaft, Recht, Purpurprachtbuntbarsch, Meditation, Zirkus, Kochen, Pflanzenheilkunde, Warane und manches mehr &#8211; und sogar gleichzeitig &#8211; interessieren und sich mit diesen Themen eine bestimmte Zeitdauer und sogar simultan beschäftigen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Manchmal wissen Scanner voller Begeisterung und Tatendrang nicht, wo und womit sie zuerst beginnen sollen. Die vielbegabten Hochbegabten &#8222;scannen&#8220; und gehen kurz oder lange, aber intensiv auf ein Thema ein. Sie beschäftigen sich parallel mit den unterschiedlichsten weiteren Themen, Berufen und Berufungen. Ein klares Berufsfeld ist für die meisten Multitalente &#8211; trotz vieler beruflichen Schnittstellen und ihren Möglichkeiten &#8211; schwer zu finden, weil eine Wahl gleichzeitig andere Interessen auszuschließen scheint. Eine von der Außenwelt (Gesellschaft, Familie, Mitmenschen, Kultur, Beruf etc. ) geforderte Einschränkung der eigenen Vielfalt resultiert für den Vielbegabten, dass seine Seele vor Schmerz viel Blut verliert.</span></p>
<p><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Die unangepassten Multitalente werden oft von ihren Mitmenschen kritisiert, weil sie so vieles gleichzeitig anpacken und scheinbar diese auch nicht zu Ende bringen. Daher glauben viele Außenstehende, dass Vielbegabte oberflächlich und sprunghaft seien. Außerdem empfinden sie vielbegabte Scanner als sehr anstrengend. Vielbegabte wiederum langweilen sich schnell, wenn sie nicht ausreichend Input und Themen bekommen, auswählen können oder sich eingeschränkt fühlen. Ihr Hunger nach Abwechslung und Vielfalt muss gestillt werden. Die Monotonie ist für sie eine Horrorvorstellung. </span></p>
<p><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die hochspezialisierte Welt, Gesellschaft, Wirtschaft und Branchen, die nicht auf die Vielbegabung der Scanner ausgerichtet sind, meinen, dass Scanner nicht entscheidungsfreudig seien. Zudem schätzen sie die Multitalente viel zu wenig. Bereits im Kindergarten oder Schule und Studium erleben die Scanner, wie versucht wird, ihnen der übersprudelnde Geist ab-zu-erziehen und die Durchschnittlichkeit einzuimpfen. Sie sollen sich &#8211; laut der Umwelt &#8211; in ihrer Biographie und beruflichem Werdegang auf Spezialisierung, Expertentum und Zielorientierung konzentrieren. Wenn Scanner diese ablehnen, sind Ablehnung, Unverständnis, Vorurteile, Diskriminierung und/ oder Sanktionen für seine besondere Begabung seitens der Außenwelt vorprogrammiert. Folglich empfindet der Multitalent seine größten Stärken so, als seien sie eine Last und ein unlösbares Problem. Viele Multitalente, auch große Visionäre unter ihnen, fühlen sich dadurch &#8222;falsch&#8220;. Dabei wünschen sich sich sehnlichst einen Platz in der Welt, wo sie ALLE ihre Träume und Wünsche ausleben können. Es ist in meinen Augen kein schwieriges Unterfangen, wenn die auf Mittelmaß ausgerichtete Gesellschaft, Schul- und Hochschulwelt, Arbeitswelt und Politik begreifen würden und wollten, das Mittelmaß (als das vermeintliche Maß aller Dinge) auf die Bedürfnisse der Multitalente zu erweitern.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Für viele vielbegabte Scanner-Persönlichkeiten gilt: Erst wenn man diese Begabung lernt anzunehmen, zu umarmen und zu akzeptieren, kann man mit den Schattenseiten dieser Begabung besser umgehen und die Sonnenseite zunehmend genießen. Die Autorin Barbara Sher führte erstmals den Begriff &#8222;Scanner-Persönlichkeit&#8220; ein und beschreibt in ihrem Buch &#8222;Du musst dich nicht entscheiden, wenn du 1000 Träume hast&#8220; das Wesen, die Fähigkeiten und Probleme der Scanner Persönlichkeiten. Es scheint mir wichtig zu sein, zu erwähnen, dass nicht alle Multitalente Schwierigkeiten haben, Entscheidungen zu treffen, und Dinge auch sehr wohl zu Ende bringen können. </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Fliege, Du freiheitsliebender, vielbegabter und bunter Schmetterling, fliege.</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,jacques francois,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Fliege einfach <em>über</em> alle Schablonen, in die man Dich mit Vorurteilen hereinpressen wollte.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Herzlichst in Freude und Interesse, wo immer du gerade bist.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> © Çiğdem Gül </span></strong></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Gründerin &amp; Moderatorin<br />
des Interkulturellen Netzwerkes für Hochbegabte</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/cigdem-guel-die-vielbegabte-scanner-persoenlichkeit/">Çiğdem Gül: Die vielbegabte Scanner-Persönlichkeit</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/cigdem-guel-die-vielbegabte-scanner-persoenlichkeit/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Stefan Schaab: Die Behinderung „DISKRIMINIERUNG“</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/stefan-janetzky-die-behinderung-diskriminierung/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/stefan-janetzky-die-behinderung-diskriminierung/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 09 Jul 2022 22:58:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=6242</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; Wir alle brechen hin und wieder die Menschenrechte genau an der Stelle, an der wir alle sie nicht an uns selbst mit den Füßen getreten wissen wollen. Nun, sowohl in den Menschenrechten, als auch in den Verfassungen vieler Staaten dieser Welt, wie der der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Frankreich, des Königreichs Schweden, oder der [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/stefan-janetzky-die-behinderung-diskriminierung/">Stefan Schaab: Die Behinderung „DISKRIMINIERUNG“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/stefan-schaab-foto.256x256.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group6242"><img class="  wp-image-6252 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/stefan-schaab-foto.256x256.jpg" alt="stefan-schaab-foto.256x256" width="387" height="387" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir alle brechen hin und wieder die Menschenrechte genau an der Stelle, an der wir alle sie nicht an uns selbst mit den Füßen getreten wissen wollen. Nun, sowohl in den Menschenrechten, als auch in den Verfassungen vieler Staaten dieser Welt, wie der der Bundesrepublik Deutschland, der Republik Frankreich, des Königreichs Schweden, oder der Vereinigten Staaten von Amerika, kann man Dinge lesen, wie, dass alle Menschen gleich seien, unabhängig von Herkunft, Religion, Alter, Geschlecht, Rasse, etc. p. p., pi, pa, po.  Das wollen wir alle auch. Wir alle wollen gleichbehandelt werden. Seltsamerweise schreit kaum jemand von uns auf, wenn er, oder sie anderen vorgezogen wird. Und seltsamerweise setzen wir alle immer mal wieder andere zurück. Und seltsamerweise beschweren wir uns nur, wenn wir benachteiligt werden und das wiederum auch nur, wenn wir uns in einer Position befinden, in der diese Beschwerde überhaupt möglich ist.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Denn natürlich gibt es Unterschiede.<br />
Dazu ein ganz einfaches Beispiel, an dem mir aufging, was wir alle da tun. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Nehmen wir ein Wohngebiet mit Einfamilienhäusern. Die Mittelschicht wohnt hier. Es ist ein Wohngebiet, wie wir es in Syrien fanden, bevor dort die Welt zusammenbrach, aber immer noch in jeder deutschen Stadt finden können, ebenso in jeder russischen, französischen, nordischen, in nahezu jeder asiatischen. Eine Mittelschicht existiert überall in der Welt, wo nicht gerade Krieg und/oder Bürgerkrieg alles blutig auf den Kopf stellen. Gut, mancherorts ist die Mittelschicht schmaler, andernorts breiter aufgestellt, aber überall außerhalb von Krieg und/oder Bürgerkrieg ist sie existent. Wir betrachten jetzt so ein Wohngebiet einer solchen Mittelschicht. Es ist mitten am Tag. Die Kinder sind in der Schule, die Eltern arbeiten. Es ist relativ leer im Viertel. Ein Lieferwagen fährt durch die Straßen. Und während Sie das sehen, schauen sie auf das Nummernschild. Und sofort ist es ein Unterschied, ob das Auto von hier ist, oder aus dem Nachbarstaat, oder aus Russland, oder aus Italien, oder aus dem Iran, oder aus Rumänien, oder aus Frankreich, oder aus Singapor, oder aus China, oder aus Japan, oder aus Israel, oder, oder. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir wissen nicht wer drin sitzt. Das Nummernschild alleine genügt uns, den Lieferwagen in diesem Wohngebiet in eine Schublade zu stecken. Es reicht der äußere Anschein, vorzusortieren nach „Freund“ oder „Feind“, nach „ehrlich“, oder „Verbrecher“. Nichts ist festgestellt, nichts ist verbürgt, aber sofort haben wir sortiert. Und keiner von uns ist frei davon. Das hatte durchaus über hunderte von tausenden von Jahren seinen Sinn, als es für uns Menschen um eine andere Variante von „Überleben“ ging, nämlich der des einzelnen Clans an der Mamutjagdfront in existentieller Nahrungsmittelbesorgungskonkurrenz zu Säbelzahntigern, Hyänen und anderen Clans. Jetzt aber sind wir nicht mehr hunderttausende, oder einige Millionen von Menschen, jetzt sind wir Milliarden. Wir können einander nicht mehr aus dem Weg gehen und Mamuts sind ausgestorben. Der Planet ist nicht gewachsen und die Konfliktlösung, einander entweder den Schädel einzuschlagen, oder voreinander wegzulaufen sind kontraproduktiv im Sinne des Überlebens der Menschheit.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir müssen einen anderen Umgang miteinander finden, als die Keulen zu schwingen.</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Das sind keine neuen Überlegungen. In Mitteleuropa wurden diese Überlegungen über Jahrhunderte hinweg diskutiert in einer Epoche der Philosophie, die sich „die Aufklärung“ nennt.</strong> Wir haben uns auf Parameter geeinigt, wie die Unaufrechenbarkeit menschlichen Lebens und die Gleichheit aller Menschen. Und eine ähnliche Entwicklung hat im Kulturkreis aller drei großen monotheïstischen Religionen stattgefunden. Und obwohl dem so ist, sortieren wir das Automobil in jenem Wohngebiet über sein Kfz-Kennzeichen in unterschiedliche Schubladen ein. So verfahren wir auch mit Menschen. Und weil wir alle uns von diesem Schubladendenken nicht wirklich freimachen können, so sehr der einzelne auch will, verfahren wir alle weiterhin so und wird an uns so verfahren. Man kann sich die Mühe mache und jedes Mal innehalten und über die Schublade nachdenken und dann doch auf den Lieferwagen zugehen und fragen, ob man helfen kann, wohin er denn will. Denn ist er von weit weg, kann er sich ja nur verfahren haben und/oder auf der Suche nach dem richtigen Weg.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Das wirklich dumme an diesem Schubladendenken ist jedoch, dass es in Abstufungen passiert,</strong> obwohl, was zum Beispiel den Bruch der Menschenrechte betrifft, keine Ungerechtigkeit in der Gerechtigkeit existieren kann und keine Gerechtigkeit in der Ungerechtigkeit existiert. Wer einmal beginnt, sich und/oder andere ins Unrecht zu setzen, hat die Gerechtigkeit perses verloren.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Das einfachste Beispiel ist die Ausländerfeindlichkeit. Ich habe sie am eigenen Leib erfahren, da ich ein europider Kosmopolit bin. Ich habe die Welt bereist und das Glück, oder Pech gehabt, dieses nicht als Tourist zu tun, sondern als jemand, der dafür bezahlt wurde und hin und wieder sogar in der Fremde lebte. Ich möchte diese Ausländerfeindlichkeit von leicht nach schwer schildern und wenn man die Pässe und Nationen tauscht, dann sind alles Beispiele, die sich auch in Deutschland finden.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Zuerst beginne ich mit <strong>„Alle Menschen sind Ausländer, — fast überall.“</strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Als ich Mitte der 1980er mein Abitur machte, tauchte dieser Satz plötzlich in der sogenannten „Sponti-Scene“ auf. Der zweite Satz, den ich anführen möchte, ist „Kein Mensch ist behindert, aber alle werden behindert und das immer nur von anderen Menschen.“ Ich las das um die letzte Jahrhundertwende auf einem Banner einer Gehörlosenveranstaltung. In diesem Sinne ist die Diskriminierung, also das herabsetzen einer Person ob seiner Herkunft, Religion, seines Alters, seines Geschlechts eine Behinderung und die Diskriminierung eines Ausländers dumm, weil wir ja alle (fast überall) Ausländer sind.<br />
Und doch macht es einen Unterschied in der Ausländerdiskriminierung, ob man so aussieht, als wäre man von hier, oder ob man so aussieht, als wäre man von anderswo. Das Nummernschild am Lieferwagen macht den Unterschied darin, in welche Schublade wir ihn stopfen. Den Inhalt ignorieren wir dabei völlig.<br />
Es ist ganz so, wie Methusalix im Asterix Band 1 über Caliguminilix sagt: „Ich habe nichts gegen Fremde, aber dieser Fremde ist nicht von hier.“</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von leicht nach schwer…</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich bin über 2 Meter groß, schlank, dunkelblond und habe blaue Augen. In den USA, Dänemark, Frankreich, Großbritannien, Schweden und Norwegen wirkte ich nicht, als wäre ich ein Ausländer. Das ändert sich in dem Moment, in dem ich meinen Mund aufmache, oder aber etwas viel Schlimmeres tue, meine Identität zu verraten, wie in eine Polizeikontrolle zu geraten zum Beispiel, oder ein Bankkonto eröffnen, oder gar auf dem Immobilienmarkt nach einer Wohnung, oder einem Haus zu suchen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>In Frankreich</strong> geriet ich einmal mit einem Lkw mit dänischen Kennzeichen in eine Verkehrskontrolle. Wir, die wir da gestoppt wurden, hatte alle dasselbe „Verbrechen“ begangen. Wir waren am Sonntag unterwegs. Die Ausweitung des Sonntagsfahrverbot für Lkw auf Lkw ohne Ladung war damals nagelneu. Die Gendarmen kassierten nun ab. Und es wurde unterschiedlich kassiert, wie wir alle, die wir nicht nur zahlen mussten, sondern bis zum Ende des Fahrverbotstages auf dem gleichen Parkplatz festhingen, schnell im Gespräch miteinander feststellten. Und der Unterschied wurde einzig und alleine an der Nationalität des Lkws festgemacht. Die Preisstaffelung war diese.<br />
Die Franzosen zahlten alle 250 Franc ≈ 38 Euro,<br />
Alle „westlichen“ Ausländer zahlten 750 Franc ≈ 114 Euro,<br />
Deutsche und Briten zahlten 1000 Franc ≈ 152 Euro,<br />
Alle Osteuropäer 1.500 Franc ≈ 229 Euro,<br />
und alles aus Afrika 3.000 Franc ≈ 457 Euro.<br />
Die Bulgaren, Rumänen, Marokkaner hatten aber deutlich weniger Geld.<br />
Für die Fahrt die Fahrt zu Ende mit Kralle an den Rädern und Tränen in den Augen. Die konnten das Geld damals nicht bezahlen. Es war einfach nicht möglich.<br />
Wir aus dem Westen Europas hatten nur das Problem der Bereitstellung des Geldes. Damals konnte man noch nicht mit Plastikkarte am Streifenwagen zahlen. Man musste es bar auf den Tisch legen. Gruppenweise wurden Taxis bestellt, zum nächsten Geldautomaten und zurück zu kutschen. Dies Möglichkeit besaßen die Kollegen aus dem Osten und aus Afrika und aus dem Nahen Osten nicht. Die konnten sich nicht einmal das Taxi zum Geldautomaten leisten, geschweige denn, dass sie genug Geld bekommen hätten.<br />
Das war ein sehr klarer Fall von graduierter Ausländerfeindlichkeit. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Die nächste Steigerung ereilte mich, als ich in Norwegen wohnte.</strong> Auch dort falle ich nicht als Ausländer auf. Aber ich wollte „wo“ wohnen. Der Immobilienmarkt im Großraum Oslo war nach oben explodiert, Mietwohnungen praktisch inexistent und Kaufimmobilien auf dem Niveau, das man aus Wiesbaden, München, oder Tokio kennt. Nun, wer hat das Geld schon rumliegen. Ich war umgeben von jungen Kollegen aus aller Herren Länder, auch aus Norwegen, die sich Häuser, oder Wohnungen kauften. Wenn man fest in Lohn und Brot und Schuldenfrei ist, dann ist es ja kein Problem, ein Anuitätendarlehen zu beantragen und ein Haus, oder ein Wohnungen zu kaufen.<br />
Nun, die erste Hürde war das Bankkonto selbst. Deutschland hat im Zweiten Weltkrieg blutige Dinge in Norwegen angestellt. Ich bekam als deutscher nicht so einfach ein Bankkonto bei einer Bank. Ich musste suchen, bis ich eine fand, bei der ich ein Gehaltskonto eröffnen konnte. Und es war dieser Teufelskreis: ohne Gehaltskonto keine Bleibe und ohne Bleibe keine Wohnung. Ich war verdammt gut in meinem Job und mein Chef intervenierte bei seiner Bank und ich bekam dort ein Konto, aber dann die Zinsen ließen mich staunen.- Meine norwegischen Kollegen mussten damals etwa 8 % Zinsen auf einem Anuitätendarlehen berappen. Westliche Ausländer lagen bei 10 %, Schweden bei 12 %, Deutsche bei 15 % und alle anderen Ausländer, mit Ausnahme der Pakistanis bei 20 % und Pakistanis bei 25 %.<br />
Da weiß man doch gleich, was die in Norwegen von einem halten, wenn man nicht als Tourist hinfährt, einfach nur Geld dazulassen. Seitdem frage ich mich auch, wie wir wohl in Deutschland mit welchen Ausländern in der Finanz- und Imobilienwirtschaft verfahren und bin mir sicher, dass wir als Gesellschaft das diskreminierende norwegische Model leben und akzeptieren.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Aber Norwegen lässt sich steigern.</strong> Am 17. Mai 1848 wurde es gegründet und der Nationalfeiertag, eben jener 17. Mai wird gefeiert auf eine Art und Weise, die den Charme des französischen mit der Partylaune des us-amerikanischen und der Eleganz einer fröhlichen Hochzeit verbinden. Es ist ein fantastischer Tag, an dem man auch als Ausländer, auch als einer, der als solcher zu erkennen ist, teilnehmen darf, wenn man denn in besten Ausgehklamotten unterwegs ist und diese eine „westliche“ Noto haben.<br />
<strong>Aber es gibt in Norwegen auch eine sehr fanatische Neonazigruppierung.</strong><br />
<strong> Die wirft böse und menschenverachtende Hassbriefe immer am 17. Mai in die Briefkästen von Ausländern.</strong><br />
<strong> Nun mag man glauben, dass Deutschland die Nazis erfunden habe, und das man als Deutscher eben darum davor gefeit sei.</strong><br />
<strong> Falsch gedacht.</strong><br />
<strong> Ausländer raus ist eben Ausländer raus. Und alle Menschen sind Ausländer. Fast überall. Auch Deutsche in Norwegen.</strong> </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich hatte an jedem 17. Mai immer den gleichen menschenverachtenden Hassbrief im Briefkasten, wie mein Nachbar aus Indien. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Es geht weiter, jetzt in den Iran.</strong> Am Sonnabend, dem 1. April 1995 (leider kein Aprilscherz) begann der von den USA initiierte Wirtschaftsboykott gegen den Iran. Ich hatte mit einem dänischen Schwertransport-Lkw einen kupfernen Bierbraukessel aus Wuppertal nach Teheran gebracht und war dort an meinem Geburtstag, dem Freitag, dem 31, März 1995 eingetroffen. So ein Braukessel ist ein chemischer Kolben und die wollten damit kein Bier brauen, sondern irgendwas in einer Pharmazeutischen Fabrik machen, aber nun ja. Ich kam nicht mehr weg.<br />
Gut, der Personenverkehr war nicht abgeschnitten. Ich hätte zum Flughafen fahren und wegfliegen können mit meinem deutschen Pass. Aber mein Lastzug, der einmal bummelig eine Million Mark gekostet hatte, hätte dableiben müssen. Mein Chef wollte, dass ich ihn wieder mitbrächte. Zudem war ich nicht der einzige, der im Iran gestrandet war. An einer Lösung wurde gearbeitet.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Nun hatte Dänemark damals noch niemandem den Krieg erklärt (Dänemark ist die einzige Nation, die 2002 dem Irak vor dem Einmarsch der us-amerikanischen Truppen den Krieg erklärte) und Deutschland war noch nirgendwo einmarschiert (sie marschierten mit gegen die Taliban in Afghanistan ein). Zudem hielt Deutschland noch an dem von Helmut Schmidt begründeten Motto fest, niemals Lösegeld zu zahlen, da man den Anfängen wehren müsste und es gälte, eine Entführungskultur zu etablieren. Als Deutscher konnte man sehr angenehm reisen, auch in einem Land mit Religionspolizei und diktatorischem Fanatismus.<br />
Gut, ich liebe alle Frauen und das Flirten und habe alle Frauen schlicht als Unsichtbar behandeln müssen, was ich beschämend fand, aber nun einmal so vorgeschrieben war. <strong>Und doch habe ich den Iran als wunderschön, Teheran als fantastisch und die Leute als sehr gastfreundlich empfunden.</strong> Ich drängelte nicht und war 3 Monate da. Und ich hatte das Glück, auf viele zu treffen, die Deutsch sprachen, oder Französisch. Manche konnten sogar Englisch. Es war damals ein kulturell und auch interkulturell sehr interessiertes und entwickeltes Land.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Aber ich sprach kein Wort Farsi. Ich konnte auch keine Würmchenschrift lesen und Farsi im Schriftbild nicht von Arabisch unterscheiden. Es ist, als ob man schlagartig Kommunikationstaubstumm sei.<br />
Ich frage mich&#8230; seit Millionen Syrien verlassen, oder sterben müssen, wie es denen wohl in Deutschland geht, die unsere Schrift nicht lesen und unsere Sprache nicht sprechen?<br />
Wir müssten Deutschlehrer in jedes Flüchtlingsheim schicken. Diese Wohncontainer müssten ab Werk beschriftet sein, mit dem Wort „Lichtschalter“ auf jedem Lichtschalter und „Fensterbrett“ auf jedem Fensterbrett und so weiter. Die Sprache ist die Brücke zwischen den Leuten. Es ist genauso, wie die taubstummblinde us-amerikanische Schriftstellerin Helen Keller einmal schrieb: <strong>„Blindheit trennt von den Gegenständen, Gehörlosigkeit von den Menschen.“</strong> Ohne die Möglichkeit der Verständigung sind wir voneinander so weit getrennt, wie Menschen nur voneinander getrennt sein können. Sie müssen die Sprache lernen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Und gerade wir in Deutschland sollten bedenken: die Beine in die Hand zu nehmen und mit dem, was man am Leibe trägt, so weit zu laufen, wie die Füße tragen, wenn einem das Haus unter dem Hintern weggebombt wird, ist eine Erfahrung, die meine Eltern selbst noch gemacht haben. Es ist Teil der Geschichte. Egal, wie sehr wie den einzelnen, oder ganze Gruppen nicht mögen. Das alles und die alle sind wir vor 75 Jahren.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Aber es lässt sich immer noch steigern.</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>In Japan war ich aber sowas von ein Ausländer.</strong> In den amtlichen Formularen existiert kein Feld für „Augenfarbe“, nicht im Knast, nicht im Krankenhaus, nicht aus dem Passamt, nirgendwo. Alle Japaner haben dunkelbraune, bis schwarze Augen. Nur Fremde haben andere Augenfarben. Und in der Tat existieren in der japanischen Sprache zahlreiche Vokabeln für Ausländer, aber alle haben sie die Bedeutung von „Fremder“, oder „aus der Fremder“. Das wohl außerhalb Japans bekannteste Wort für den Ausländer ist der „Gaijin“. Innerhalb Japans ist es ein sehr schlimmes Schimpfwort. Es findet sich in der Liste der im öffentlichen Radio und Fernsehen verbotenen Wörter.<br />
Und ich hatte noch den Vorteil, als westlicher Ausländer erkannt zu werden. Man mag allerdings die US-Amerikaner in Japan überhaupt nicht. Einmal abgesehen davon, dass alle US-Amerikaner in Japan seit einiger Vorkommnisse auf Okinawa als Vergewaltiger gelten, sind die US-Amerikaner die einzigen, die in der Geschichte der Menschheit bereits einen Atomkrieg durchzogen und das ausgerechnet in Japan. Das ist so tief negativ verwurzelt in japanischen Köpfen, wie die Shoah in jüdischen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Sobald man in Japan als westlicher Ausländer erkannt und aus der Gruppe der US-Amerikaner aussortiert ist, ist nicht alles, aber vieles gut. Als Deutscher steigt man noch ein wenig auf, da man in Japan eine gewisse Sympathie für Deutschland hegt. Die beiden waren im Zweiten Weltkrieg nicht ohne Grund verbündete und sind aus der Asche eben jenen Krieges zu führenden Hochindustrienationen aufgestiegen. Es ist wohl diese präzise und fleißige Ingenieurskunst, die wir einander unterstellen, die es Deutschen in Japan leichter macht als allen anderen als Ausländer zu erkennenden Personen dort. Trotzdem ist auch das eine diskriminierende Schublade.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Und man weiß ja nicht, dass ich ein Deutscher bin, wenn man mich auf der Straße sieht. Mein Englisch ist noch dazu ein us-amerikanisches mit norwegischem Akzent. Und auch in Japan sprechen die Leute, wenn sie denn Fremdsprachen können, worin man in Japan ebenso grottenschlecht ist, wie in den US, Frankreich, Deutschland, etc., vor allem Englisch.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ich wurde angerempelt, bespuckt, mit böser Post versehen, in Warteschlangen missachtet, ausgeschlossen, pi, pa, po, ganz genau so, wie wir es von Schwarzafrikanern in Dresden der Zeitung lesen,</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Es lässt sich steigern.</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Als ich in Solna, bei Stockholm wohnte, lief im Großraum Stockholm eine Mordserie. Es wurden Ausländer erschossen. Es wurden nur Ausländer erschossen, die eindeutig ausländisch aussahen. Es lief immer so ab. Man erschoss einen, dann war Ruhe. Wochen, bis Monate später, wurde wieder einer erschossen.</strong> ES war immer dieselbe Waffe, aus der geschossen wurde.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Später, als ich lange nicht mehr in Schweden wohnte, stellte es sich heraus, dass es sich um ein Aufnahmeritual einer schwedischen Neonaziorganisation handelte.</strong> Und natürlich hatte die Polizei auch anders ermittelt. Als in Deutschland die NSU-Sache klar wurde, musste ich an Stockholm denken. Die NSU-Aufklärungsfehler sind immer und überall.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Weil wir alle ohne Ausnahme immer so verdammt schnell und vollautomatisch den Lieferwagen im Wohngebiet alleine anhand seiner Nummer in Schubladen stecken, ohne auch nur den geringsten Gedanken daran zu verschwenden, was sich wohl tatsächlich in seinem Inneren befinden möge und die Absicht seiner Insassen sein könnten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Autor: Stefan Janetzky / Deutschland</span></strong></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Foto: Stefan Janetzky</span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/stefan-janetzky-die-behinderung-diskriminierung/">Stefan Schaab: Die Behinderung „DISKRIMINIERUNG“</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/stefan-janetzky-die-behinderung-diskriminierung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Viele, zu viele Hochbegabte leben unter ihren Möglichkeiten</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/viele-zu-viele-hochbegabte-leben-unter-ihren-moeglichkeiten-2/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/viele-zu-viele-hochbegabte-leben-unter-ihren-moeglichkeiten-2/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 23 Sep 2021 22:59:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Digitalisierung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=23897</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bild / Picture thanks to © Courtesy of Oscar Picazo (Las Vegas) &#160; &#160; &#160; Viele, zu viele Hochbegabte &#160; leben unter ihren Möglichkeiten &#160; &#160; &#160; Von Çiğdem Gül  22. September 2016  &#160; Die Mehrheitsgesellschaft, Schul-, Hochschul- und Arbeitswelt assoziieren mit Hochbegabung Privileg, Erfolg und glänzende Karriere des Trägers. Welch´ eine Ironie, dass ausgerechnet [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/viele-zu-viele-hochbegabte-leben-unter-ihren-moeglichkeiten-2/">Viele, zu viele Hochbegabte leben unter ihren Möglichkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Oscar-Picazo_1.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group23897"><img class="aligncenter size-full wp-image-23890" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Oscar-Picazo_1.png" alt="Oscar-Picazo_1" width="1203" height="1205" /></a></p>
<p style="text-align: right;" align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture thanks to © Courtesy of Oscar Picazo (Las Vegas)</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;" align="left"><span style="font-size: 38pt; color: #333399; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Viele, zu viele Hochbegabte</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="font-size: 38pt; color: #333399; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>leben unter ihren Möglichkeiten</strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><span style="color: #000080;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 20px;">Von Çiğdem Gül </span></strong></span></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">22. September 2016 </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Mehrheitsgesellschaft, Schul-, Hochschul- und Arbeitswelt assoziieren mit Hochbegabung Privileg, Erfolg und glänzende Karriere des Trägers. Welch´ eine Ironie, dass ausgerechnet sie diejenigen sind, die wiederum mit ihrer falschen Vorstellung über die Hochbegabten und mit ihren herkömmlichen und auf Mittelmaß (als das vermeintliche Maß aller Dinge) ausgerichteten Maßstäben die Mehrheit der Hochbegabten <em>daran hindern</em>, ihr Ich auszuleben, glänzende Leistungen zu erbringen und Erfolg zu haben.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Die Mehrheit der insbesondere spät erkannten Hochbegabten wachsen in der Arbeitswelt nicht über ihre Grenzen, sondern bleiben unter ihren Möglichkeiten. Das liegt nicht an ihrer fehlender Motivation, Leistungsbereitschaft, Kreativität &#8211; auch in der Lösungsfindung -, Ehrgeiz und Durchhaltevermögen, sondern an Irritation, Unsicherheit, Vorurteilen und folglich Hindernissen der durchschnittsbegabten Kollegen und an der Mehrheit der &#8211; auch narzisstischen und psychopathischen &#8211; Führungskräfte.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Im Zuge der Globalisierung und des folglich verschärften Wettbewerbs gehören zu den größten Herausforderungen für national und/oder international agierende Klein- und Mittelstandsunternehmen sowie Konzerne, fähige und sehr gut qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und sie langfristig zu halten. Unternehmen, die ihr Bestehen, ihr  Gewinnmaximum und ihren Erfolg nicht mittelfristig, sondern langfristig planen und anlegen, begeben sich gerne dem &#8222;War for Talents&#8220;. Sie &#8222;kämpfen&#8220; darum,  die besten Talente für sich zu gewinnen. Für den Erfolg im &#8222;War for Talents&#8220; ist zunehmend ein berufliches Umfeld entscheidend, in dem die Mitarbeiter ihre Persönlichkeit entfalten können. Das Gehalt alleine ist also für zukünftige Mitarbeiter weniger attraktiv geworden. &#8222;Teams sind dann besonders erfolgreich, wenn es gelingt, aus guten Individualisten eine Einheit zu formen. Das gilt besonders für hochbegabte Kollegen.&#8220; Vgl. das Buch des hochbegabten Managers Maximilian Lackner, &#8218;Talent-Management spezial: Hochbegabte, Forscher und Künstler erfolgreich führen.&#8220; <sup><a id="anker2" title="Zur Erläuterung" href="#fn1">[1]</a></sup></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Hochbegabte sind ein Segen, eine große Chance und ein seltenes Glück für jedes Unternehmen. Entscheidend ist jedoch, dass die Vorgesetzten und/oder die Führungskräfte in der Lage sind, dies zu erkennen und Hochbegabte richtig zu führen. </strong>&#8222;Da Hochbegabte daran interessiert sind, sich und das Unternehmen weiterzuentwickeln, sollte man ihnen frühzeitig eine Perspektive aufzeigen. Mit diesem Ziel vor Augen werden sie sich mit vollem Einsatz dafür einsetzten &#8211; und dem Unternehmen großen Nutzen bringen.&#8220; <sup><a id="anker2" title="Zur Erläuterung" href="#fn1">[2]</a></sup></span></p>
<p>&#8222;Normalbegabte verbinden mit einem Gestaltungswillen oft einen Führungswillen bzw. missinterpretieren den Gestaltungsdrang (der Hochbegabten) als Versuch, die Führung zu übernehmen, ja regelrecht zu putschen.<strong> Deswegen wird Hochbegabten oftmals unterstellt, sie wollten sofort an die Macht, ohne quasi von der Gruppe oder dem `System´ dazu berechtigt worden zu sein. Also müssen sie als Neue in der Gruppendynamik ganz schnell bekämpft oder kaltgestellt werden, weil sie die im Laufe der Vergangenheit hergestellte Hierarchie gefährden. Normalbegabte sind oft irritiert, wenn sie merken, dass Hochbegabte mitnichten die Führung wollen, sondern nur Prozesse verbessern möchten. Oft wollen letztere nur in Ruhe ihre Arbeit tun. </strong>Dass sie dabei ganz selbstverständlich Verbesserungspotential entdecken und die Optimierung sofort umsetzen wollen, empfinden sie als völlig normal und unauffällig. Das ist nicht mehr als das Lösen eines Rätsels: Es macht Spaß und wird als Herausforderung gesehen, ohne jeden Gedanken, diese eine Idee zu instrumentalisieren, um beispielsweise andere Ziele (z. B. mehr Geld, Führungsmacht oder Privilegien) zu erreichen.&#8220; (Vgl. die Studie der Universität Bochum 2013) <sup><a id="anker2" title="Zur Erläuterung" href="#fn2">[3]</a></sup></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Es ist wissenschaftlich bewiesen, <sup><a id="anker3" title="Zur Erläuterung" href="#fn4">[4]</a> </sup></span>dass in der Wirtschaft bzw. Arbeitswelt die Spitzenpositionen überwiegend von kranken Narzissten und Soziopathen mit selbst wahrgenommenem grandiosen &#8222;Ich&#8220; besetzt sind, die nicht mal ein Hauch von Kritik und Verbesserungsvorschläge dulden; geschweige denn, die Existenz eines Hochbegabten im Team ertragen können. <strong>So kommt es vor, dass Hochbegabte missverstanden, beneidet, ausgebremst, sanktioniert und gar gemobbt werden. </strong>Auch dort, wo es keine Narzissten und Soziopathen gibt, kann dies passieren. Das kann für einen Betroffenen fatale Folgen haben.  Aber auch für die Gesellschaft, die solche <em>Leuchttürme</em> instinktiv oder absichtlich selbst auszulöschen versucht.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Hochbegabte werden oftmals in der Matrix der Gesellschaft, des herkömmlichen Leistungssystems durch Durchschnittsbegabte, Menschen mit narzisstischer Persönlichkeitsstörung und Soziopathen ausgebremst und sanktioniert. Auf die Bedürfnisse von Hochbegabten werden selten Rücksicht genommen. Die Tatsache, dass Hochbegabte sich ständig in die Schablone des Mittelmaßes pressen sollen und müssen, kann sie auf Dauer sehr belasten und krank machen. Es ist also auch nicht verwunderlich, dass insbesondere die spät erkannten Hochbegabten eine lange Zeit Trauer, auch Trauer um sich selbst, in sich tragen. Sie wollen nach der Trauerzeit und um verpassten Chancen nun ihre Flügel ausbreiten und in ihrem Tempo &#8222;fliegen&#8220;. Ihnen werden die Flügel jedoch von Anderen schnell gebrochen. Viele Hochbegabte müssen immer wieder ihre Flügel reparieren oder sie neu wachsen lassen. Sie wachsen zum Glück sehr schnell nach&#8230;:-)</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Die Meinungen gehen sehr weit auseinander, wenn es darum geht, ob man in der Arbeitswelt die eigene Hochbegabung preisgeben sollte oder nicht. Ich persönlich würde die eigene Hochbegabung beim Lebenslauf nicht erwähnen, auch wenn man diesbezüglich eigene Blogs und Webseiten im Internet hat. Nach Antritt des Arbeitsverhältnisses würde ich es erwähnen, wenn man darauf angesprochen wird. Und man wird recht schnell darauf angesprochen oder reagiert. Das Anderssein wird von Kollegen sowieso gespürt und erkannt, auch wenn man als Hochbegabter den Mund nicht aufmachen würde und sich tarnen würde.<strong> Anderssein wird leider oft als irritierend und störend wahrgenommen, nicht als bereichernd. Das gilt auch, wenn der Hochbegabte sich im Team sehr gut angepasst und sehr gute Leistungen erzielt. </strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Viele, insbesondere vielbegabte und/oder spät erkannte Hochbegabte weisen einen Zick-Zack-Lebenslauf auf; d. h. sie haben auffällig in vielen und unterschiedlichen Berufen und Branchen gearbeitet, jedoch nicht über viele Jahre. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Es stellt sich die Frage, wie es den Hochbegabten gelingen kann, ihr &#8222;Ich&#8220; in der Hochbegabung und in allen Lebensbereichen in Vielfalt darzustellen und auszuleben, ohne großen emotionalen, gesundheitlichen, finanziellen Schaden davon zu tragen. Die Antwort muss jeder für sich selbst finden.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Hochbegabte, die ihre Begabungen nicht missbrauchen, tragen eine sehr große Verantwortung für die Gesellschaft. Nun ist es an der Zeit, dass sowohl die Gesellschaft als auch die Leistungssysteme mit ihren Akteuren zunehmend etwas für die Hochbegabten tun und ihnen etwas zurückgeben. Es beginnt bei Respekt, Vertrauen, Akzeptanz und Chancengleichheit.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;" align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 18px;"><strong>© Çiğdem Gül</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #000080;">Anmerkung:<br />
Ein schlechter Chef ist nicht automatisch ein Narzisst, Soziopath oder Psychopath. Eine Diagnose darf  ohnehin nur ein Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapeut stellen. Ich habe in meinem obigen Fachartikel ganz bewusst mit direkten und sehr deutlichen Worten eine Kritik an die Gesellschaft und Leistungssysteme ausgeübt. Ich wünsche, dass diese von meinen Leserinnen und Lesern auch so aufgefasst wird. Es geht mir in erster Linie nicht darum, mit dem Zeigefinger auf einen Schuldigen zu zeigen, sondern die Gesellschaft dazu einzuladen, die eigene Haltung und Handlung zu überdenken, zu reflektieren und sich mit dem Thema der Inselbegabten undd Multitalente auseinanderzusetzen, damit die eigene schizophrene Haltung ihnen gegenüber die Chance erhält, abgeschwächt oder gar eliminiert zu werden. Eine authentische, achtsame und wohlwollende Begegnung, Beziehung (egal welcher Art) und/oder berufliche Zusammenarbeit setze ich auf beiden Seiten voraus. Schließlich hätte sowohl die Gesellschaft als auch die Hochbegabten eine win-win-Situation, wenn beide Seiten zunehmend aufeinander zugehen würden und ihre Handlungen auf bedürfnisorientierte Dialoge ausrichten würden.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Oscar-Picazo_3.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group23897"><img class="aligncenter size-large wp-image-23895" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Oscar-Picazo_3-683x1024.jpg" alt="Oscar Picazo_3" width="683" height="1024" /></a></p>
<p style="text-align: right;" align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture thanks to © Courtesy of Oscar Picazo (Las Vegas)</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 24pt;">Fußnoten</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;" align="center"><span style="color: #333333;"><a style="color: #333333;" href="#anker1">[1]</a> </span> Buch: &#8218;Talent-Management spezial: Hochbegabte, Forscher und Künstler erfolgreich führen&#8220; von Maximilian Lackner.  <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.amazon.de/Talent-Management-spezial-Hochbegabte-Forscher-erfolgreich/dp/3658031824/ref=sr_1_1?s=books&amp;ie=UTF8&amp;qid=1484590013&amp;sr=1-1&amp;keywords=Maximilian+Lackner+%27Talent-Management+spezial%22">goo.gl/sswyJ8</a></span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><span style="color: #333333;"><a style="color: #333333;" href="#anker2">[2]</a> Buch: </span>&#8222;Talent-Management spezial: Leistungsträger führen und profitieren&#8220;  von Maximilian Lackner. <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.e-fellows.net/e-fellows.net-Stipendium/Vorteile-fuer-Stipendiaten/Fachbuecher-und-Karriere-Ratgeber/Buchtipps/Hochbegabte-Leistungstraeger-richtig-fuehren">goo.gl/HiKu3p</a></span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><span style="color: #333333;"><a style="color: #333333;" href="#anker3">[3]</a> </span> Die Studie der Ruhr-Universität, Fakultät Psychologie, Bochum 2013 – Forschungsbericht: &#8222;Zusammenhänge zwischen Hochbegabung und berufsbezogenen Persönlichkeitseigenschaften&#8220;, Projektteam Testentwicklung,  S. 8, 2013, Verfasser: Rüdiger Hossiep, Philip Frieg, Renate Frank (Ruhr-Universität Bochum) &amp; Heinz-Detlef Scheer (Scheer consulting GmbH) <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.testentwicklung.de/mam/forschungsbericht_bip_hb.pdf">http://www.testentwicklung.de/mam/forschungsbericht_bip_hb.pdf</a></span></p>
<p style="text-align: left;" align="center"><span style="color: #333333;"><a style="color: #333333;" href="#anker4">[4]</a> </span> <span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Siehe die Studien der Psychologinnen Belinda Board und Katarina Fritzon zum Thema Psychopathen aus dem Jahr 2005 / Siehe die Forschungsergebnisse der US-Psychologin Deborah Gruenfeld von der Stanford-Universität / Siehe die Studie zum Thema &#8222;Psychopathen auf Chefetagen&#8220; des kanadischen Psychiaters Robert Hare (emeritierter Professor der Universität von British Columbia) und seines Kollegen Paul Babiak. </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 24pt;">Weiterführende Literatur</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong>Zeit Online</strong>: &#8222;Narzissten sind in Führungspositionen überrepräsentiert. [&#8230;]&#8220;  <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.zeit.de/karriere/2015-08/fuehrung-narzissmus-studie">http://www.zeit.de/karriere/2015-08/fuehrung-narzissmus-studie</a></span></p>
<p align="left"><strong>manager magazin</strong>,  Ausgabe 25.10.2014:<br />
„Zeitbomben mit Schlips – Psychopathen in der Chefetage“ <span class="short-url" style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/kolumne-thorborg-psychopathen-in-der-chefetage-zeitbomben-a-999147-2.html">goo.gl/fZw7UF</a></span></p>
<p align="left"><strong>Zeit Online</strong>: &#8222;Führungsstil: Was Chefs mit Psychopathen gemein haben&#8220; &#8211; <em>„Studien zeigen: Manager zeigen überdurchschnittlich oft psychopathische Auffälligkeiten. Das macht sie erfolgreich. ..&#8220;</em> Von Daniel Rettig,  <span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-09/fuehrungskraefte-chefs-typen">http://www.zeit.de/karriere/beruf/2011-09/fuehrungskraefte-chefs-typen</a></span></p>
<p><strong>Zeit Online</strong>: &#8222;Persönlichkeitsstörung: &#8222;Auffällig viele Psychopathen werden Chef&#8220;<br />
&#8222;Sie manipulieren andere, sind erfolgreich – und gefährlich. Überdurchschnittlich viele Psychopathen schaffen es ins höchste Management, sagt der Psychologe Jens Hoffmann.&#8220;<em> </em><span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.zeit.de/karriere/beruf/2014-05/psychopathen-interview-psychologe-jens-hoffmann">goo.gl/8TqLKO</a></span></p>
<p><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Harvard Business Manager,</strong>  August 2009,  von Cornelia Hegele-Raih. Interview mit dem Coach Heinz-Detlef Scheer. „Viele Filme gleichzeitig im Kopf&#8220;<br />
<span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-66114593.html">http://www.harvardbusinessmanager.de/heft/d-66114593.html</a></span><br />
<span style="color: #0000ff;"> <a style="color: #0000ff;" href="http://www.harvardbusinessmanager.de/">http://www.harvardbusinessmanager.de/</a> </span></span></p>
<p><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong> Wirtschaftspsychologie aktuell</strong> 2/2016, 9-12, Nora Schütte &amp; Gerhard Blickle: Psychopathie am Arbeitsplatz – eine mehrdimensionale Analyse. </span></p>
<p><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Nora Schütte, Gerhard Blickle, Rachel E. Frieder, Andreas Wihler, Florian Schnitzler, Janis Heupel, Ingo Zettler: The Role of Interpersonal Influence in Counterbalancing Psychopathic Personality Trait Facets at Work; <strong>Journal of Management</strong>; DOI: 10.1177/0149206315607967</span><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/viele-zu-viele-hochbegabte-leben-unter-ihren-moeglichkeiten-2/">Viele, zu viele Hochbegabte leben unter ihren Möglichkeiten</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/viele-zu-viele-hochbegabte-leben-unter-ihren-moeglichkeiten-2/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Folgt uns auf Instagram!</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/neu-unsere-facebook-community-zum-netzwerk-ist-eroeffnet/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/neu-unsere-facebook-community-zum-netzwerk-ist-eroeffnet/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 01 Mar 2021 23:56:35 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Kreativität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Kunst]]></category>
		<category><![CDATA[Liebe]]></category>
		<category><![CDATA[Unterhaltung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=5297</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; ♫&#8230; iiich waaar noch niemals in New York…♫.. ich waaar noch niemals auf Hawahaaaaiiii… ♫&#8230; ich waaar noch niemals in dieser Commuuunity! ging nie durch San Francisco in zerriss&#8217;nen Jeans ♫&#8230;Ich war noch niemals in New Yooooorkkk, ich war noch niemals richtig freeeheeeiiii……♫.. einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh&#8217;n. &#160; (Siehe [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/neu-unsere-facebook-community-zum-netzwerk-ist-eroeffnet/">Folgt uns auf Instagram!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-05-29-23_32_54-Las-Vegas-Photographer-@oscarpicazophotographer-•-Instagram-Fotos-und-Videos.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group5297"><img class="alignnone  wp-image-11569" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/2018-05-29-23_32_54-Las-Vegas-Photographer-@oscarpicazophotographer-•-Instagram-Fotos-und-Videos.png" alt="2018-05-29 23_32_54-Las Vegas Photographer (@oscarpicazophotographer) • Instagram-Fotos und -Videos" width="1018" height="1095" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> ♫&#8230; iiich waaar noch niemals in New York…♫..</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">ich waaar noch niemals auf Hawahaaaaiiii… ♫&#8230;</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">ich waaar noch niemals in dieser Commuuunity!</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">ging nie durch San Francisco in zerriss&#8217;nen Jeans</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">♫&#8230;Ich war noch niemals in New Yooooorkkk, </span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">ich war noch niemals richtig freeeheeeiiii……♫..</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">einmal verrückt sein und aus allen Zwängen flieh&#8217;n.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 14px;">(Siehe bei YouTube den Song &#8222;Ich war noch niemals in New York&#8220; von Udo Jürgens. Das letzte Konzert in Zürich 2014)</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="color: #f24527;"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 18pt;">Yeeeeeeaaaaaaaaaahhhh !…;-) </span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Unsere Instagram-Seite:</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">INTERKULTURELLES NETZWERK FÜR HOCHBEGABTE wurde am 30. Mai 2019 eröffnet.<br />
&nbsp;<br />
<span style="color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.instagram.com/interkulturellhochbegabte/">https://www.instagram.com/interkulturellhochbegabte/</a></span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir heißen Dich herzlich willkommen in unserem Interkulturellen Netzwerk für Hochbegabte.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Unsere gleichnamige Instagram-Seite ist in Anlehnung an das &#8222;Interkulturelle Netzwerk für Hochbegabte&#8220; entstanden, damit wir uns weltweit alle kennenlernen, austauschen, lachen, weinen, schweigen, diskutieren und anecken können. Wir freuen uns sehr auf Deine Likes und aktive Teilnahme.</span></p>
<p><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Jeder von uns isst bereits das Brot seiner eigenen Begabung, deshalb bietet unsere Community uns allen geistige, emotionale und interkulturellbasierte kulinarische Inspirationen. </span><br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Herzlichst</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #f24527;">Das Team des Interkulturellen Netzwerkes für Hochbegabte</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #f24527;">Çiğdem Gül, Dr. Sathya A. Bernhard und Metin Türk</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/neu-unsere-facebook-community-zum-netzwerk-ist-eroeffnet/">Folgt uns auf Instagram!</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/neu-unsere-facebook-community-zum-netzwerk-ist-eroeffnet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fünf gute Fragen für Hochbegabte</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-gute-fragen-fuer-hochbegabte/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-gute-fragen-fuer-hochbegabte/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 05 Jan 2021 21:54:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=9503</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; Von Franziska Dittrich &#8211; 08.02.2018 &#160; Im heutigen Beitrag geht es um eine Frage, die im Leben Hochbegabter einen sehr großen Platz einnimmt, sich in regelmäßigen Abständen nahezu aufdrängt. Ich lade Dich ein, einmal zu überlegen, wann Du Dir diese Frage zuletzt gestellt hast. „Und jetzt?“ In der letzten Zeit habe ich gemerkt, wie [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-gute-fragen-fuer-hochbegabte/">Fünf gute Fragen für Hochbegabte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/22228612_1559577617437494_2850839427466485399_n.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group9503"><img class="  wp-image-8179 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/22228612_1559577617437494_2850839427466485399_n.jpg" alt="22228612_1559577617437494_2850839427466485399_n" width="966" height="985" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von Franziska Dittrich &#8211; 08.02.2018</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Im heutigen Beitrag geht es um eine Frage, die im Leben Hochbegabter einen sehr großen Platz einnimmt, sich in regelmäßigen Abständen nahezu aufdrängt. Ich lade Dich ein, einmal zu überlegen, wann Du Dir diese Frage zuletzt gestellt hast.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> „Und jetzt?“</span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> In der letzten Zeit habe ich gemerkt, wie ich mich selbst einmal wieder täglich regelrecht gebetsmühlenartig um diese Frage drehe und es scheint sich einfach keine Antwort zu zeigen. Ständig höher, schneller, weiter, mehr… Das ist es, wonach wir Menschen streben – Hochbegabte vielleicht noch ein bisschen mehr als Normalbegabte.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Wir scheinen dauerhaft Idealen hinterherzulaufen, Perfektion anzustreben, ungeduldig unsere Träume zu verfolgen. Kaum ist etwas „gut“ und abgeschlossen, taucht wieder diese Frage auf und treibt uns von Tag zu Tag. Und dabei vergessen wir oft, dass wir vielleicht gar nicht hier auf diese Welt gekommen sind, um uns aufzuarbeiten, abzumühen und zu plagen, um dann am Ende festzustellen, dass wir ohnehin nie ans Ziel kommen. Das Ziel gibt es nämlich leider nicht. Sobald ein Ziel erreicht ist, fassen wir das nächste schon ins Auge und der ganze Teufelskreis beginnt von vorn.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><span style="color: #0000ff;"> Es heißt, die Qualität der Fragen, die wir uns in unserem Leben stellen, bestimme die Antworten, die sich dann in der Realität manifestieren.</span> Aber mal ehrlich: Die Frage „und jetzt?“ impliziert ja schon, dass unser Geist nie zur Ruhe kommen kann und wir nie mit etwas zufrieden sein werden, oder?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Ich lade Dich daher ein, die Frage „und jetzt?“ zumindest <span style="color: #808080;">vorübergehend</span> einmal aus Deinem Repertoire zu entfernen und Dir stattdessen die fünf guten Fragen, die gleich folgen, zu stellen. Vielleicht nimmst Du Dir für das Beantworten einer jeden Frage jeweils einen Tag Zeit. Stelle Dir die Frage bevor Du schlafen gehst, achte auf Deinen ersten Gedanken am darauffolgenden Morgen, erinnere Dich im Laufe des Tages immer wieder an sie und lasse Dich überraschen.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 22px;"><br />
1. Was will ich wirklich? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diese Frage ist aus meiner Sicht für uns Hochbegabte eine der wichtigsten Fragen überhaupt. Generell neigen wir dazu, schon selbst zu viel von allem zu wollen und interessieren uns darüber hinaus auch noch dafür, was andere für uns wollen. Wir versuchen dann, möglichst viel von all dem in unsere Tage und unseren gesamten Lebensplan zu integrieren und wundern uns, wenn irgendwann schließlich alles zu stagnieren scheint und gar nichts mehr funktioniert. Als Hochbegabte(r) hast Du in Deiner Kindheit, Jugend und vermutlich auch jetzt im Erwachsenenalter schon viel zu oft gehört, dass Dein Denken, Deine Sichtweisen, Deine Vorhaben, Pläne, Wünsche, Träume, Dein Verhalten und Dein Fühlen vollkommen verquer, vielleicht sogar „falsch“ seien. Du hast gelernt, was man denkt – weniger wie man denkt. Daher fällt es Dir unter Umständen schwerer als anderen Menschen, Dir eine ehrliche Antwort auf die Frage „Was will ich wirklich?“ zu geben – vielleicht sogar, sie Dir überhaupt ohne schlechtes Gewissen oder Angst zu Versagen zu stellen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Hochbegabten wird häufig nachgesagt, dass „krumme Lebensläufe“ für sie typisch seien. Dies liegt sicherlich zum einen an den vielfältigen Interessen und daran, sich ungern festlegen zu wollen. Zum anderen glaube ich, dass es auch eine große Rolle spielt, dass wir sehr große Schwierigkeiten damit haben herauszufinden, was wir eigentlich wirklich wollen – uns also die richtigen Fragen zu stellen. Normale Lebensläufe (im Privaten ebenso wie im Beruflichen) klingen für Hochbegabte langweilig, wenig herausfordernd und somit nicht erstrebenswert. Nach einer gewissen Zeit wird sich immer wieder die Frage „und jetzt?“ aufdrängen. Vielleicht verliert diese Frage niemals ihre Stimme. Aus eigener Erfahrung kann ich aber sagen, dass sie sehr viel leiser wird, wenn ich ihr zuvorkomme indem ich mir von Zeit zu Zeit Gedanken darüber mache, was ich wirklich will und wohin die Reise eigentlich gehen soll.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Dir sollte Folgendes bewusst sein: <span style="color: #0000ff;">In dem Moment, in dem Du Dir nicht zu 100% im Klaren darüber bist, was Du wirklich willst, wird Dir diese Entscheidung abgenommen.</span> Deine Aufgaben, Dein Partner, Dein Vorgesetzter, Deine Kinder, Deine Freunde werden es innerhalb kürzester Zeit verstehen, das Setzen Deiner Prioritäten für Dich zu übernehmen und somit zu entscheiden, was sie für Dich / mit Dir wirklich wollen. Willst Du das wirklich? </span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 22px;"><br />
2. Was bedeutet für mich Erfolg? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ein weit verbreiteter Irrglaube ist es, dass Hochbegabte durch ihre „besondere Begabung“ auch besonders erfolgreich seien. Erfolg ist für viele Menschen eng verbunden mit finanziellem, materialistischem Wohlstand – also mit den Dingen, die der Rest der Gesellschaft wahrnehmen kann. Die Frage „Wofür bekomme ich Anerkennung von anderen?“ scheint der Maßstab aller Bemühungen zu sein. Das hat zur Folge, dass man einen Großteil seiner Lebenszeit damit verschwendet, nach eben diesen Dingen zu streben, sich für sie aufzuarbeiten und ständig abgehetzt zu sein – im ersten Schritt, um sie zu erlangen und im nächsten Schritt, um sie und die zugehörige Anerkennung „für immer“ behalten zu können. So nüchtern betrachtet klingt das ziemlich paradox und traurig, oder? Die Krux an der Sache ist, dass sich leider die wenigsten Menschen jemals in ihrem Leben ausführlich Gedanken und Mühe machen, den Erfolgsbegriff einmal ganz individuell für sich zu definieren. Viel bequemer scheint es, die etablierten Gesellschafts-Standards zu übernehmen und das eigene Leben in diese Schablone zu pressen – meist eher mit mäßigem Erfolg.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Sicherlich hattest Du in Deinem Leben schon häufiger Momente, in denen Dich ein Gefühl tiefster, innerer Zufriedenheit überkommen hat. Begegnungen, die Dich den ganzen Tag strahlen ließen. Tätigkeiten, während denen Du die Zeit vollends vergessen hast. Abende, an denen Du im Bett lagst und beim Rückblick auf Deinen Tag Dein Grinsen nicht mehr aus dem Gesicht bekommen hast. Könnte nicht genau all das Erfolg sein? Diese transzendentale Sichtweise, die alle möglichen anderen Erfolgsdefinitionen vollkommen über den Haufen wirft? Angesichts der Tatsache, dass Du am Ende Deines Lebens von dieser Welt nichts Materielles mitnehmen wirst: Worauf kommt es wirklich an? Was bringt Dein Herz zum Hüpfen? Was muss geschehen, dass Du Dein Leben ganz persönlich für Dich als erfolgreich bezeichnest? <span style="color: #0000ff;">Hinterfrage einmal kritisch, ob Deine aktuelle Erfolgsdefinition wirklich Deine eigene ist, oder ob Du sie stillschweigend von jemandem übernommen hast.</span></span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 22px;"><br />
3. Was braucht es, dass dieser Tag ein schöner Tag wird? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Erinnere Dich einmal zurück an den heutigen Morgen. Vielleicht wurdest Du durch das Klingeln eines Weckers wach, hast Dich noch einmal gemütlich in Deinem Bett umgedreht und Dich dann dazu entschlossen, in den Tag zu starten. Genau in diesem Moment: Was war Dein erster Gedanke? Hast Du dich geärgert, dass die Nacht zu kurz war und es noch dazu bei diesem Wetter eine Zumutung ist, überhaupt aufstehen zu müssen? Hast Du vor Deinem geistigen Auge den bevorstehenden, vielleicht stressigen oder gar langweiligen Tag an Dir vorbeiziehen sehen und warst unzufrieden mit dieser Vorstellung? Ich empfehle Dir wärmstens, Dir schon morgens noch vor dem Aufstehen einmal kurz Gedanken darüber zu machen, was Du Dir für den anstehenden Tag wünschst. Stell Dir diese gute Frage tagaus, tagein. Der Vorteil an dieser Praxis ist nicht nur, dass Du Deine Gedanken direkt am Morgen auf etwas Positives fokussierst, sondern auch, dass Du Dir so mehr und mehr darüber klar wirst, was Du in Deinem Leben eigentlich willst (siehe oben).</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 22px;"><br />
4. Welche meiner Ideen, Wünsche und Träume gehe ich als Erstes an? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ein häufiger Show-Stopper im Leben Hochbegabter ist die Unentschlossenheit darüber, welche ihrer vielfältigen Ideen, Wünsche und Träume sie als Nächstes angehen sollen. Sicherlich hast Du Dir viele Visionen und Vorhaben schon gedanklich zerredet, weil es Dir nicht gelungen ist, sie vor Deinem strengen Geist gut verargumentieren zu können. Deine Schwächen und Grenzen sind Dir präsenter als Deine Stärken es jemals sein könnten. Und dennoch gibt es tief in Dir, vielleicht irgendwo in einer Ecke abgestellt oder unter einem großen Haufen rationaler Gebilde verborgen diese Begeisterungsfähigkeit. Diesen kindlichen Enthusiasmus, der Deine Phantasie Bilder in den buntesten Farben malen lässt, Dir am laufenden Band neue, kreative Ideen schickt und Dich ausgiebig von deren Umsetzung träumen lässt. All diese Gedanken zu sortieren, zu strukturieren, auf Umsetzbarkeit zu überprüfen und schließlich zu priorisieren ist ein wahrer Kraftakt. Wohl auch deshalb resignieren Hochbegabte oft und wundern sich dann, wenn sie im Laufe der Jahre den Eindruck haben, dass alles zu stagnieren scheint – ein Gefühl der latenten Unzufriedenheit wird zum dauerhaften Begleiter.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Nur für den Fall, dass Du es vergessen haben solltest: Als Hochbegabte(r) verfügst Du neben einer nicht versiegenden Quelle an Ideen auch über den nötigen Intellekt und die geistige Kapazität, diese zu kanalisieren, zu priorisieren und sie schlussendlich in die Tat umzusetzen. Vielleicht traust Du Dich einfach einmal wieder, die verschlossenen Tore in Deinem Geist einen Spalt weit zu öffnen und machst einen ganz unverbindlichen Spaziergang durch Deinen verwilderten Gedankengarten? Lass Dich überraschen, was es dort alles wahrzunehmen gibt.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 22px;"><br />
5. Was kann ich sonst noch für mich tun? </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Eine jede und ein jeder von uns war in seinem Leben in irgendeiner Situation schon einmal Dienstleister – sei es im beruflichen Kontext, in der Beziehung, oder in der Familie. Die Frage „Was kann ich sonst noch für Sie/Dich tun?“ oder „Kann ich sonst noch etwas für Sie/Dich tun?“ ist somit sicherlich jedem geläufig. Wir Menschen neigen generell dazu, eher noch (im übertragenen Sinne) die dreckige Wäsche unserer Mitmenschen zu waschen, anstatt uns selbst etwas Gutes zu tun.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wann hast Du Dich das letzte Mal gefragt, was Du sonst noch für Dich tun kannst? Es geht hier nicht um die Befriedigung Deiner Grundbedürfnisse, sondern um das Gute on top. Als Hochbegabte(r) bist Du mit einem Gehirn gesegnet, das permanent Schwerstarbeit leistet, Dir eine messerscharfe Sinneswahrnehmung ermöglicht, ein ausgeprägtes Werteverständnis aufrechterhält und Dich permanent und unaufhörlich mit Emotionen jeglicher Art versorgt. Dafür könnte man sich doch eigentlich von Zeit zu Zeit einmal bedanken, oder?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wie diese Art von Dankbarkeit und „sich etwas Gutes tun“ speziell für Dich aussehen kann, weißt nur Du selbst. Sobald Du diese Frage einmal mit in den Tag nimmst, werden die Antworten nicht lange auf sich warten lassen. Vielleicht machst du wie ich auch gerne anderen Menschen Geschenke (es geht hier nicht um materialistische Dinge). Vergiss Dich selbst dabei nicht und lerne, Dich darüber genauso zu freuen wie wenn Du anderen eine Freude machst – Du bist es wert!</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Möglicherweise rebelliert Dein Bewusstsein jetzt, wenn Du versuchst, ihm neue Fragen unterzujubeln, auf die es die Antworten vermeintlich noch nicht kennt. Ich möchte Dich ermutigen, diese Fragen trotzdem mit in die nächsten Tage zu nehmen. Beobachte einmal, was sich durch Deinen veränderten Fokus alles zu zeigen vermag und hör gut hin. Eigentlich geht es doch nur darum, mit sich selbst Frieden zu schließen und ein Leben zu entwerfen, in dem Du Dich wohlfühlst, oder? Fang doch gleich heute damit an.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">© Franziska Dittrich </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> B.A. Wirtschaftspsychologie &amp; Betriebswirtschaft<br />
Corporate Development &amp; Administration Manager<br />
Hochbegabte Autorin in München/Deutschland</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://highlygifted.de/">https://highlygifted.de/</a></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong>Picture thanks to © Dmitry Spiros (Tashkent/Uzbekistan)</strong> </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-gute-fragen-fuer-hochbegabte/">Fünf gute Fragen für Hochbegabte</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-gute-fragen-fuer-hochbegabte/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Fünf goldene Regeln für Hochbegabte im Arbeitsalltag</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-goldene-regeln-fuer-hochbegabte-im-arbeitsalltag/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-goldene-regeln-fuer-hochbegabte-im-arbeitsalltag/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 14 Sep 2019 22:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Dittrich]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=20085</guid>
		<description><![CDATA[<p>Bild / Picture thanks to © Jürgen Werner Apel (Mannheim/Germany) &#160; &#160; 5 goldene Regel für Hochbegabte im Arbeitsalltag &#160; &#160; Von Franziska Dittrich 17. September 2019 Heute teile ich fünf wichtige Regeln mit Dir, die Dir als Hochbegabte(r) den Arbeitsalltag erleichtern werden. Solange man als Hochbegabter in eine Unternehmenskultur integriert ist, ist man gefordert, [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-goldene-regeln-fuer-hochbegabte-im-arbeitsalltag/">Fünf goldene Regeln für Hochbegabte im Arbeitsalltag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/1098335_610463635663305_1447884964_n.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group20085"><img class="  wp-image-19703 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/1098335_610463635663305_1447884964_n.jpg" alt="1098335_610463635663305_1447884964_n" width="980" height="692" /></a></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture thanks to © Jürgen Werner Apel (Mannheim/Germany)</span></p>
<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Franziska-Dittrich-Kopie.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group20085"><img class="  wp-image-9134 alignright" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Franziska-Dittrich-Kopie.jpg" alt="Franziska Dittrich - Kopie" width="230" height="170" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff6600; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 26pt;">5 goldene Regel für Hochbegabte</span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff6600; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 26pt;">im Arbeitsalltag</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von Franziska Dittrich </span></strong></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">17. September 2019 </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Heute teile ich fünf wichtige Regeln mit Dir, die Dir als Hochbegabte(r) den Arbeitsalltag erleichtern werden.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Solange man als Hochbegabter in eine Unternehmenskultur integriert ist, ist man gefordert, sich gut funktionierende Strategien zuzulegen, um im Arbeitsalltag gut auszukommen – sowohl mit der Führungsetage, als auch mit sich selbst. Für mich haben sich mit den Jahren einige wertvolle Learnings herauskristallisiert, die ich heute gerne mit Dir teilen möchte.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 1: Bleib locker!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diese Regel ist wohl die Wichtigste und steht daher für mich unumstritten an Platz 1. Als Hochbegabter ist man oft im Perfektionsstreben gefangen, mischt bei allen Themen mit, hat zu allem eine Meinung (und sich schon über alles Gedanken gemacht) und legt großen Wert darauf, gehört zu werden. Gepaart mit Sturheit und der Freude an ausufernden Diskussionen schafft man es so in kurzer Zeit, jeden Vorgesetzten in den Wahnsinn zu treiben. Es ist selbstverständlich wichtig, die eigenen Ziele beständig zu verfolgen und es ist lobenswert, wenn man sich für die positive Entwicklung des Unternehmens einsetzt. ABER: Setze Deinen Arbeitgeber nicht mit Deinem eigenen Unternehmen gleich. Auch wenn die Dinge manchmal nicht so laufen, wie Du es Dir vorstellst und ein anderer Weg eingeschlagen wird als der, den Du für den besten hältst – das ist okay. Es ist schön, wenn Du so engagiert bist und freiwillig Verantwortung übernimmst, allerdings nur in Maßen. Mach Dich locker und werde Dir bewusst, dass die Führungsetage ihre eigenen Vorstellungen hat und diese für die Richtigen hält. Du kannst natürlich jederzeit Deine Bedenken äußern und Dich konstruktiv einbringen. Wenn du aber merkst, dass das auf taube Ohren stößt, versuche nicht auf Biegen und Brechen Deinen Kopf durchzusetzen. Bleib locker, lehn Dich zurück und lasse es zu, einmal nicht die volle Kontrolle über den Lauf der Dinge zu haben. Vielleicht gibt es ja auch noch einen anderen als den direkten Weg zum Erfolg?</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 2: Dein Chef ist Dein Kunde.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Sobald Vorgesetzte merken (und das tun gute Vorgesetzte in der Regel innerhalb kurzer Zeit), dass Du ihnen intellektuell überlegen bist, beginnen sie leider häufig zu befürchten, dass Du an ihrem Stuhl sägen möchtest. Diese Befürchtungen können sich mit der Zeit in sehr unschönen Verhaltensweisen seitens der Führungskraft manifestieren. In vielen Unternehmen herrscht leider nach wie vor die Ansicht, dass Du als Arbeitnehmer nur dafür eingestellt wirst, um die Aufgaben zu erledigen, die Dein Chef Dir delegiert. Selbstständiges Denken, Weiterdenken oder gar das Aufdecken von Missständen ist nicht erwünscht. Früher war ich über diese Tatsache sehr verärgert und habe mich regelmäßig in allen Facetten darüber ausgelassen und beschwert. Ich war der festen Überzeugung, dass die einzig wahre Lösung die Selbstständigkeit sei. Doch als ich diesen Gedanken dann weiter gewälzt habe, kam mir Folgendes: Als Selbstständiger bin ich zwar in der Gestaltung meiner Arbeit frei, dennoch gibt es immer auch einen Kunden, der den Takt oder zumindest das Ergebnis vorgibt.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Bei den Kunden gibt es genau wie bei den Vorgesetzten auch unterschiedliche Typen: Den Typen, der das Maximale für sich herausholen möchte und demnach für Vieles offen ist und den Typen, der eine klare Vorstellung von der Lösung seines Problems hat und mich nur mit deren Umsetzung beauftragt. Ich verdeutliche meinen Gedankengang gerne anhand eines Beispiels. Nehmen wir an, ich bin Berater und Coach, habe einen gut gefüllten Methodenkoffer und diverse Ausbildungen durchlaufen. Ein Kunde bucht einen Termin bei mir und möchte sich hypnotherapeutisch behandeln lassen, weil er der Überzeugung ist, dass dies die richtige Behandlungsmethode für sein vorliegendes Problem ist. Als Behandler merke ich schnell, dass für meinen Klienten eigentlich eine andere Anwendung viel gewinnbringender sein könnte und schlage ihm diese Alternative vor. Kunde Typ 1 wird sich darüber freuen und sich darauf einlassen, auch wenn er ursprünglich etwas anderes im Sinn hatte. Gemeinsam holen wir so das Maximale für ihn heraus und er ist im Anschluss äußert glücklich und zufrieden. Kunde Typ 2 beharrt auf seinen Wunsch und wählt die hypnotherapeutische Behandlung. Ihm geht es danach besser und er ist zufrieden – dass noch Luft nach oben ist, interessiert ihn nicht, da er von seiner eigenen Vorstellung zutiefst überzeugt ist.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Als Anbieter einer Dienstleistung oder eines Produktes sind wir also immer auf die Wünsche unserer Kunden angewiesen – sei es nun in der Selbstständigkeit oder in einer Festanstellung.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">An dieser Stelle möchte ich kurz Charlie Chaplin aus einer Rede an seinem 70. Geburtstag zitieren:<br />
„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT“</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Im ersten Moment mag das für Dich nun vielleicht unpassend klingen und Du fragst Dich, was das mit dem Thema zu tun hat. Dann lies es nochmal. Und nochmal.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Versuche einmal, Dich etwas zurückzunehmen mit Deinen Ambitionen, Deinen Wünschen und Deinem „gut meinen“. Liefere Deinem Kunden das, was er haben möchte. Perfektioniere genau das, was Dein Kunde haben möchte und wetteifere mit Dir selbst anstatt mit anderen. Wenn Du damit fertig bist und immer noch unglücklich: Steig ab, das tote Pferd wird nicht wieder lebendig.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 3: Lege die Messlatte nicht zu hoch.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diese Regel ist eng verknüpft mit Regel Nr. 2. Du gehst jeden Tag auf’s Neue einen Tauschhandel mit Deinem Arbeitgeber ein. Du tauschst Deine wertvolle Lebenszeit und Deine Leistung gegen Geld und Anerkennung. Ich wünsche Dir von Herzen, dass du aktuell einen Job hast, in dem Du fürstlich entlohnt wirst und jeden Monat beim Blick auf Deinen Kontoauszug hochzufrieden bist, jedes Feedback-Gespräch freudestrahlend verlässt. Doch Hand auf’s Herz: Wie vielen Menschen geht es wirklich so? Und was ist der Grund dafür, dass so viele Menschen so furchtbar unglücklich sind mit dem, was sie bekommen (sowohl in Form von Geld, als auch in Form von Anerkennung)? Der Grund ist, dass sie überzeugt davon sind, mehr zu verdienenals das, was sie bekommen. Und warum ist das (speziell bei uns Hochbegabten) so? Als Hochbegabter gelten für Dich höchstwahrscheinlich nur Deine eigenen Ansprüche, nur das Beste ist gut genug und die Messlatte wird in regelmäßigen Abständen von Dir selbst höher gehängt. Ganz klar, dass damit auch die Ansprüche an Deinen Verdienst und die entgegengebrachte Anerkennung steigen. Wenn Du einmal ganz objektiv darüber nachdenkst, wird Dir sicher schnell klar, dass der Kunde, der einen VW bestellt hat, sicherlich nicht den Preis für einen BMW bezahlen wird, oder? Löse Dich von Deiner zwanghaften Vorstellung, nur dann gut genug zu sein, wenn Du jeden Tag noch besser wirst. Du bist gut, so wie Du bist! Auch wenn Du das Ergebnis, das im Dezember erwartet wird, schon im August lieferst. Das war nicht die Anforderung. Entwickle ein realistisches Verständnis und orientiere Deine Anforderungen und Ansprüche an Dich selbst an dem, was Dein Kunde wünscht. Nutze Deine überschüssige Energie, Deine freie geistige Kapazität und den Elan in Deiner Freizeit für Dinge, die Dir Freude bereiten.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 4: Lass Dich beraten.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Jedem Menschen wohnt sein ganz persönliches Ego inne. Dieses Ego diktiert Dir Deinen Drang danach, Dich aus einer Masse hervorzuheben, etwas Besonderes zu sein. Es gaukelt Dir den Hunger nach Macht und Aufmerksamkeit vor. In der Regel sucht Dein Ego Umgang mit den Menschen (und findet genau diese Menschen gut), die am meisten zu seiner Befriedigung beitragen. Genau so geht es auch Deinen Vorgesetzten. Sie möchten lieber ihre eigenen Ideen anstatt Deiner hören, lieber über ihre eigene Meinung diskutieren als über Deine. Auch wenn Du der festen Überzeugung bist, dass Du alleine schneller und effizienter ans Ziel kommst: Lass Dich beraten. Frage Deinen Vorgesetzten stets nach seiner Meinung, beziehe ihn in Entscheidungen mit ein und gib ihm das Gefühl, dass er wichtig ist. Versteh mich nicht falsch, Du sollst niemandem etwas vorgaukeln oder Dich verstellen. Übe Dich lediglich darin, Deinem Gegenüber das Gefühl zu geben, wichtig zu sein und gehört zu werden – genau das, was Du dir auch für Dich wünschst. Du denkst vielleicht häufig, niemand könne Dir etwas sagen, Du bräuchtest keine Hilfe von anderen und Dein Kompetenzlevel läge weit über dem Deiner Führungskraft. Lass Dir gesagt sein: Du kannst von jedemMenschen irgendetwas lernen. Versuche einmal, offen zu sein für das, was Dein Vorgesetzter zu sagen hat. Höre ihm aufrichtig zu und nehme ihn ernst in dem, was er sagt. Tausche Dich mit ihm über Deine und seine Gedanken aus und lasse ab von der Überzeugung, immer Recht haben zu müssen. Denke auch hier wieder an Regel Nr. 2. Nur wer seinen Kunden aufmerksam zuhört, kann ihre Bedürfnisse und ihren Bedarf kennenlernen und maßgeschneiderte Ergebnisse liefern.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 5: Setze Dein Potenzial in Leistung um.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Potenzial ist etwas Abstraktes, das nicht greifbar ist. Kein Unternehmen erfreut sich daran, wenn es 100 Mitarbeiter hat, die könnten aber nicht tun. Nun hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger erwähnt, dass Unternehmen ihren hochbegabten Mitarbeitern oft nicht die nötigen Bedingungen schaffen, dass diese ihr Potenzial ausleben können. Dennoch solltest Du im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten stets Höchstleistung erbringen, wenn Du vorankommen möchtest. Jemand, der immer als Erster ins Ziel einläuft, wird höchstwahrscheinlich eher gesehen als jemand, der immer in der breiten Masse mitläuft. Achte aber auch hier wieder darauf, Regel Nr. 1, 2, 3 und 4 nicht zu missachten. Und ganz besonders wichtig: Tu all das nicht mit dem Gedanken, etwas haben zu wollen. Frage Dich stets, was Du geben kannst.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">All diese „Regeln“ sollen Dir als Denkanstöße dienen, die Geschehnisse und Deine Realität einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wenn Du dich bereits länger in einer unglücklichen Situation im Job befindest und schon alles Mögliche erfolglos versucht hast, möchte ich Dich dazu ermutigen, offen für Neues zu sein. In diesem Sinne beende ich den heutigen Beitrag mit einem weiteren Auszug aus Charlie Chaplins Rede:</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">„Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.“</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Alles Liebe </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Franziska</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Informationen zu meiner Person, zu meinen Arbeiten und zu meiner Zusammenarbeit mit dem &#8222;Interkulturellen Netzwerk für Hochbegabte&#8220; findest Du auf meiner Webseite und Blog &#8222;Highly Gifted&#8220;</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.highlygifted.de/">https://www.highlygifted.de</a></span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-goldene-regeln-fuer-hochbegabte-im-arbeitsalltag/">Fünf goldene Regeln für Hochbegabte im Arbeitsalltag</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/fuenf-goldene-regeln-fuer-hochbegabte-im-arbeitsalltag/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Wenn du weißt, dass du ein Stern bist, &#8230;</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/wenn-du-weisst-dass-du-ein-stern-bist/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/wenn-du-weisst-dass-du-ein-stern-bist/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 30 Mar 2019 23:13:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung bei Kindern]]></category>
		<category><![CDATA[Hochsensibilität]]></category>
		<category><![CDATA[Kultur]]></category>
		<category><![CDATA[Türkisch]]></category>
		<category><![CDATA[Zitat]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=7848</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; &#8222;Bir yıldız olduğunu bilirsen, karanlıktan korkmazsın.&#8220; &#160; &#8222;Wenn du weißt, dass du ein Stern bist, dann wirst du keine Angst vor der Dunkelheit haben.“ &#160; &#160; Verfasser unbekannt &#160; &#160; &#160; &#160; Deutsche Übersetzung: Çiğdem Gül Picture thanks to © Margarita Kareva (Russia) &#160; &#160; &#160; &#160;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/wenn-du-weisst-dass-du-ein-stern-bist/">Wenn du weißt, dass du ein Stern bist, &#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/20992945_732616203594351_1450825212483801784_n.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group7848"><img class="wp-image-7849 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/20992945_732616203594351_1450825212483801784_n.jpg" alt="20992945_732616203594351_1450825212483801784_n" width="1066" height="748" /></a><br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">&#8222;Bir yıldız olduğunu bilirsen, karanlıktan korkmazsın.&#8220;</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">&#8222;Wenn du weißt, dass du ein Stern bist,</span></p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">dann wirst du keine Angst vor der Dunkelheit haben.“</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Verfasser unbekannt</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Deutsche Übersetzung: Çiğdem Gül</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Picture thanks to © Margarita Kareva (Russia)</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/wenn-du-weisst-dass-du-ein-stern-bist/">Wenn du weißt, dass du ein Stern bist, &#8230;</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/wenn-du-weisst-dass-du-ein-stern-bist/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Menschen mit dem größten Potenzial fallen durchs Raster</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/menschen-mit-dem-groessten-potenzial-fallen-durchs-raster/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/menschen-mit-dem-groessten-potenzial-fallen-durchs-raster/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 07 Mar 2018 18:05:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=7573</guid>
		<description><![CDATA[<p>Heute möchte ich ein Interview von Larissa Holzkien von der Süddeutschen Zeitung vom 25.07.2017 vorstellen, bei dem Marcus Reif, Personalchef der Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International, gute Antworten gibt. https://goo.gl/Euu632 &#160; Çiğdem Gül &#8211; 27.07.2017 &#160;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/menschen-mit-dem-groessten-potenzial-fallen-durchs-raster/">Menschen mit dem größten Potenzial fallen durchs Raster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Heute möchte ich ein Interview von Larissa Holzkien von der Süddeutschen Zeitung vom 25.07.2017 vorstellen, bei dem Marcus Reif, Personalchef der Unternehmensberatung Kienbaum Consultants International, gute Antworten gibt.</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://goo.gl/Euu632">https://goo.gl/Euu632</a></span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Çiğdem Gül &#8211; 27.07.2017</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/menschen-mit-dem-groessten-potenzial-fallen-durchs-raster/">Menschen mit dem größten Potenzial fallen durchs Raster</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/menschen-mit-dem-groessten-potenzial-fallen-durchs-raster/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Warum clevere Menschen öfter scheitern</title>
		<link>https://www.interkulturellhochbegabte.de/warum-clevere-menschen-oefter-scheitern/</link>
		<comments>https://www.interkulturellhochbegabte.de/warum-clevere-menschen-oefter-scheitern/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 28 Jan 2017 14:04:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.interkulturellhochbegabte.de/?p=5152</guid>
		<description><![CDATA[<p>&#160; &#8222;Fehler machen nur die, die nicht viel auf dem Kasten haben? Ganz falsch, und dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung.&#8220; &#160; Zeit Online Von Silvia Follmann 22. Januar 2017, 16:01 Uhr Um den vollständigen Artikel zu lesen, bitte diesen Kurzlink anklicken: https://goo.gl/P7Eqec &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/warum-clevere-menschen-oefter-scheitern/">Warum clevere Menschen öfter scheitern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">&#8222;Fehler machen nur die, die nicht viel auf dem Kasten haben? Ganz falsch, und dafür gibt es eine ganz einfache Erklärung.&#8220;</span></strong></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Zeit Online<br />
Von Silvia Follmann<br />
22. Januar 2017, 16:01 Uhr</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Um den vollständigen Artikel zu lesen, bitte diesen Kurzlink anklicken: </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://goo.gl/P7Eqec">https://goo.gl/P7Eqec</a></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/warum-clevere-menschen-oefter-scheitern/">Warum clevere Menschen öfter scheitern</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>https://www.interkulturellhochbegabte.de/warum-clevere-menschen-oefter-scheitern/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>
