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	<title>Intercultural Network For The Highly Gifted &#187; Angelika Wende</title>
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		<title>Angelika Wende: Die Einsamkeitsfähigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jul 2024 22:46:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Angelika Wende]]></category>
		<category><![CDATA[Çiğdem Gül]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; ANGELIKA WENDE &#160; &#160; &#160; Die &#160; Einsamkeitsfähigkeit &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Angelika Wende Deutschland &#8211; 07. Mai 2021 &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; © Mit freundlicher Genehmigung von Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland) &#160; &#160; Zur Zeit gibt es viele Menschen, die [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Cigdem-Gül_Buddha.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group31265"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Cigdem-Gül_Buddha.jpg" alt="Cigdem Gül_Buddha" width="620" height="860" class="alignleft size-full wp-image-31274" /></a><br />
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<p align="center"><span style="font-size: 42pt; color: #919113; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>ANGELIKA WENDE</strong></span></p>
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<p align="center"><span style="font-size: 36pt; color: #ffae00; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Die </strong></span></p>
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<p align="center"><span style="font-size: 36pt; color: #ffae00; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong> Einsamkeitsfähigkeit</strong></span></p>
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<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group31265"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21-293x300.jpg" alt="angelika wende 2" width="223" height="230" class="alignright size-medium wp-image-6584" /></a><br />
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<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #919113;"> Angelika Wende </span></strong></p>
<p align="right"><span style="color: #919113;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Deutschland &#8211; 07. Mai 2021 </span></strong></span></p>
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<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 14px;"> © Mit freundlicher Genehmigung von Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland) </span></p>
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<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Zur Zeit gibt es viele Menschen, die unter Einsamkeit leiden. Sie verbringen ihre Zeit allein im Home &#8211; Office und am Abend sind sie weiterhin allein. Am Morgen blickt ihnen nur das eigene Gesicht im Spiegel entgegen. Der Raum um sie ist leer und still. Und so geht das, Tag für Tag. Sie fühlen sich isoliert, abgeschnitten vom Leben und viele haben Angst, dass es immer so sein wird. „Diese Einsamkeit macht mich langsam krank“, sagte gestern eine Klientin zu mir. Das ist möglich, denn wir wissen, dass Einsamkeit, dauert sie lange an, seelisch und körperlich krank machen kann. Kann, muss nicht sein.<br />
„Krankhaft ist nicht Einsamkeit. Problematisch ist vielmehr die Schwächung der Kraft zur Einsamkeit“, schreibt der Philosoph Odo von Marquard. Wenn Einsamkeit unvermeidlich ist, sollten wir sie gestalten, empfiehlt er. Das klingt weise, aber Weisheit stellt sich nicht ein, wenn wir sie brauchen, wir werden weise mit der Zeit und indem wir unsere Haltung den Dingen gegenüber ändern, indem wir uns dafür entscheiden und bereit sind dies auch zu tun. Die Bereitschaft mit der Einsamkeit umzugehen ist eine Herausforderung. Gerade für jene, die sie nur schwer aushalten können. Der innere Widerstand ist groß. Verständlich, denn Einsamkeit ist kein Vergnügen. Sie ist ein Gefühl, das aus dem Zustand des Alleinseins erwächst, das als belastend empfunden wird. Sie ist das Gefühl, von allem getrennt zu sein. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Die Einsamkeit zu leben will geübt sein. </span></strong></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Sich selbst zu begegnen, die innere und äußere Stille auszuhalten, sich mit der eigenen Wahrheit zu konfrontieren, sich nicht ablenken zu können, die Langeweile leerer Stunden zu ertragen, die eigenen Ängste auszuhalten ist eine schwere Übung. Aber in ihr liegt auch die Chance sich mit sich selbst zu verbinden, mit sich selbst in Beziehung zu treten und was uns von uns selbst trennt zu überwinden &#8211; das bedeutet: Einsamkeitsfähigkeit lernen. Einsamkeit ist, wenn wir sie nicht bewerten, eine sehr besondere Erfahrung. Am Boden dieser Erfahrung liegt eine tiefe Wahrheit: Einsamkeit ist eine Grundgegebenheit menschlichen Seins.<br />
„Jeder ist allein, kein Mensch kennt den anderen &#8230; &#8222;, schreibt Hermann Hesse, ein Weiser, der diese Wahrheit erkannt hat.<br />
Sicher wir haben Beziehungen, aber immer sind wir auch allein. Einzelne, Einsame. Einsam können wir auch unter Menschen sein. Ich kenne es gut, dieses Gefühl des Einsam-seins im eigenen Mikrokosmos, in meiner inneren Welt, die keiner so fühlt wie ich, die, ganz gleich wie nahe der andere mir ist, unteilbar ist. Das eigene Innere, der tiefe Grund der Seele, bleibt dem anderen soweit immer fremd als er uns nicht fühlen kann. Kein Mensch fühlt, was wir fühlen. Vermag er sich auch noch so sehr in uns einfühlen – etwas lässt uns gefühlt allein. Und auch wir selbst können uns fremd sein, irgendwo an einem inneren Ort, an dem unsere tiefsten Tiefen nicht ins Bewusstsein dringen. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong> Wir sind immer auch Einzelne, bis zum Tode, bis zum Moment des Abschieds vom Leben. Den müssen wir alleine nehmen, auch wenn uns ein geliebter Mensch dabei die Hände hält. Diese sterblichkeitsbedingte Einsamkeit verlangt geradezu nach Einsamkeitsfähigkeit. </strong><br />
„Nicht die Einsamkeit, sondern die Unfähigkeit zur Einsamkeit ist das eigentliche Problem“, schreibt Marquard weiter. Viele von uns haben die Fähigkeit zum Alleinsein nicht erlernt oder verloren. Nun ist Alleinsein nicht einsam sein, aber es kann dahin führen, wenn es lange anhält. Je weniger wir das Alleinsein geübt haben, je mehr wir andere brauchen um uns lebendig zu fühlen, je mehr wir anderer bedürfen um das zu erhalten, was uns in uns selbst fehlt, je mehr Anerkennung, Zuwendung, Wertschätzung und Bestätigung durch andere wir brauchen, desto schlechter gelingt das Alleinsein und desto stärker wird das Gefühl der Einsamkeit empfunden. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong> Das Ich braucht das Du. Das steht außer Frage, aber das Ich es braucht auch sich SELBST. </strong><br />
Wir brauchen andere, um uns zu erkennen und um uns zu begreifen. Sie sind uns Lehrer, Partner, Spiegel. Über und mit anderen lernen wir viel über uns selbst. Aber wir brauchen auch die Begegnung mit uns selbst. Wir brauchen die ungestörte Selbstreflexion, die uns uns selbst näher bringt, je öfter wir sie üben. Die Übung der Ein-samkeit als Eins-sein. Einsseins mit uns selbst und dann mit uns selbst einig sein und einverstanden sein mit uns selbst. Dieses Eins-sein ist eine notwendige Erfahrung. Ihre Essenz ist das eigene Sein in seiner Fülle und Ganzheit. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong> Zu uns selbst kommen, bei uns selbst bleiben und nicht vor uns selbst wegrennen, sondern uns selbst begegnen, das ist das Geschenk das in der Einsamkeit liegt, wenn wir es annehmen. </strong><br />
&#8222;Einsamkeit hat den großen Vorteil, dass man die Flucht vor sich selbst einstellt“, schreibt Marcel Proust. Stellen wir die Flucht ein, hören wir auf Einsamkeit als schmerzliche Last zu ertragen, in der Hoffnung sie möge schnell vorübergehen. Nicht abwartend auf ihr baldiges Ende, kann es gelingen nicht nur nicht mehr zu fliehen, sondern die Lust daran zu erkennen und sie zu (er)leben. Das ist Einsamkeitskompetenz. Um das Leben zu bestehen, brauchen wir die Kompetenz der Einsamkeitsfähigkeit. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"><strong> Die unvermeidliche Einsamkeit kann jedem von uns begegnen. Es gibt sie, weil wir sterben müssen und es gibt sie, weil das Leben sie als Erfahrung in sich trägt. </strong><br />
Leben ist alles. Nicht alles im Leben können wir frei wählen, aber wir können frei wählen, wie wir mit allem umgehen wollen. Warum also, wenn das Leben uns gerade Einsamkeit beschwert, nicht antworten mit: Okay, ich bin bereit sie anzunehmen. Nicht als  Mangelwesen, sondern als bewusster, freier Mensch bin ich offen und bereit mit meiner Einsamkeit umgehen zu lernen. Ich bin bereit sie positiv zu erfahren. Ich bin bereit aus der Bodenlosigkeit, die sie mich fühlen macht, zur Bodenhaftung zu gelangen. Verwurzelt werden will ich, in mir selbst. Selbstverwurzelung anstreben, indem wir Ja sagen zur Einsamkeit und unsere Kommunikationsansprüche an das Außen reduzieren. Indem wir die Aufgabe annehmen, nach Innen zu gehen, die Kommunikation mit uns selbst aufnehmen und daraus eine Lebenskunst machen. Zur Lebenskunst gehört auch: allein nicht einsam zu sein. </span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Angelika Wende </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Coach, Stimm- und Sprechtrainerin, Rednerin, Moderatorin, Autorin, Malerin</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="http://angelikawende.blogspot.de" target="_blank">http://angelikawende.blogspot.de</a></span></span></p>
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		<title>Angelika Wende: BEZIEHUNGEN</title>
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		<pubDate>Sat, 23 Apr 2022 22:59:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelika Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Beziehungen &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Von Angelika Wende Wiesbaden, Deutschland &#8211; 19. April 2022 &#160; &#160; Wir können viel lernen, von den Menschen, zu denen wir uns hingezogen fühlen. Besonders von den Menschen, die uns nicht gut tun. Von denen, die uns das Gefühl geben, dass wir [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Mirna-Lopez_photographer-Oscar-Picazo.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group35732"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Mirna-Lopez_photographer-Oscar-Picazo.jpg" alt="Mirna Lopez_photographer Oscar Picazo" width="1462" height="2048" class="aligncenter size-full wp-image-35719" /></a><br />
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<p align="center"><span style="font-size: 96pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; color: #6b3030;"><strong> Beziehungen </strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<p align="right"><span style="color: #808080; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 32px;"> Von Angelika Wende </span></strong></span></p>
<p align="right"><span style="color: #808080; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 16px;"> Wiesbaden, Deutschland &#8211; 19. April 2022 </span></strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Wir können viel lernen, von den Menschen, zu denen wir uns hingezogen fühlen. Besonders von den Menschen, die uns nicht gut tun. Von denen, die uns das Gefühl geben, dass wir nicht gut genug sind. Besonders von denen, die uns sagen, dass wir falsch sind oder falsch liegen, indem was tun, denken und fühlen. Besonders von denen, die sagen, wir sind zu kompliziert. Besonders von denen, die immer nur von sich selbst reden, ohne uns zuzuhören. Besonders von denen, die uns sagen: Du hast dich, oder dein Leben nicht im Griff. Besonders von denen, die uns verletzen. Besonders von denen, die uns nicht achten, so wie wir sind. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Sie zeigen uns, was wir noch nicht gelernt haben. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Sie zeigen uns, was wir noch zu heilen haben. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Sie zeigen uns, dass wir uns abgrenzen und besser für uns selbst sorgen müssen. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Je mehr wir lernen, sorgsam mit uns selbst umzugehen, uns selbst zu mögen und zu achten, desto mehr fühlen wir uns zu Menschen hingezogen, die uns achten und die wir gefahrlos lieben können. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Das braucht Zeit und Geduld. Der Typ Mensch, zu dem wir uns hingezogen fühlen, verändert sich nicht sofort. Es kann dauern. Es dauert so lange, bis wir gelernt haben, was wir lernen müssen. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Zu wem wir auch in Beziehung sind, zu wem wir auch Beziehung aufnehmen, und was auch immer wir in Beziehung entdecken &#8211; es geht zuletzt um uns, und um das, was wir noch zu lernen haben. </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Es mag dauern, aber wir können lernen, gesunde Beziehungen aufzubauen und ungesunde Beziehungen zu verlassen. </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Angelika Wende </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Coach, Stimm- und Sprechtrainerin, Rednerin, Moderatorin, Autorin, Malerin </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><span style="font-size: 18px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="http://angelikawende.blogspot.de" target="_blank">http://angelikawende.blogspot.de</a></span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18px;"> Das Bild wurde mit freundlicher Genehmigung des mexikanischen Fotografen © Oscar Picazo in Las Vegas veröffentlicht. </span></p>
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<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/angelika-wende-beziehungen/">Angelika Wende: BEZIEHUNGEN</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
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		<title>OSTERN: ANGELIKA WENDE: Was bleibt ist die Liebe</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Apr 2022 08:08:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelika Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>© Mit freundlicher Genehmigung der Fotografin Margarita Kareva (Russland) &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; OSTERN &#160; &#160; Was bleibt ist die Liebe &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Von Angelika Wende Deutschland – 04. April 2021 &#160; &#160; Heute feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu von den [&#8230;]</p>
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]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Margarita-Kareva1.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group31110"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Margarita-Kareva1.jpg" alt="Margarita Kareva" width="1267" height="1267" class="aligncenter size-full wp-image-31112" /></a></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 14px;"> © Mit freundlicher Genehmigung der Fotografin Margarita Kareva (Russland) </span></p>
<p>&nbsp;<br />
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&nbsp;<br />
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<p align="center"><span style="font-size: 68pt; color: #808080; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong> OSTERN </strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-size: 52pt; color: #ce0000; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong> Was bleibt ist die Liebe </strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
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&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group31110"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21-293x300.jpg" alt="angelika wende 2" width="243" height="250" class="alignright size-medium wp-image-6584" /></a><br />
&nbsp;<br />
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<p align="right"><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Von Angelika Wende  </span></strong></span></p>
<p align="right"><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Deutschland – 04. April 2021 </span></strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Heute feiern wir Ostern, das Fest der Auferstehung Jesu von den Toten. Die Wiedergeburt des Gottessohnes als Sieg über den Tod. Mit dem Auferstehungsglauben verbindet sich für viele gläubige Menschen die Hoffnung, dass der Tod nicht das letzte Wort über das Leben hat, dass unser Dasein nicht endlich ist, dass es da mehr gibt als das eine Leben, das mit dem Tod endet. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Christus selbst ist das Licht der Welt, das mit der Osterkerze in die Kirchen hineingetragen wird. Bei der Weihe der Kerze in der Osternacht ritzt der Pfarrer ein Kreuz in die Kerze. Über dem Längsbalken befindet sich der erste Buchstabe des griechischen Alphabets, Alpha, darunter der letzte Buchstabe, das Omega  &#8211; Anfang und Ende, der ewige Kreislauf des Lebens. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> „Ich habe vergessen wie Leben geht“, sagte gestern ein wunderbarer Mensch zu mir. Ich fragte den wunderbaren Menschen, was er liebt. Er fand keine Antwort. Er fand sie nicht, weil er Liebe in diesem Moment in der Zeit nicht fühlen kann. Da ist zu viel, was ihn traurig macht, zu viel was verloren ist, zu viel Enttäuschung und Bitterkeit, die das Herz vor lauter Kummer und Leid verschließt.<br />
„Es geht vorüber“, sagte ich.<br />
Weil ich weiß, dass es vorüber geht, weil alles einen Anfang und ein Ende hat, weil nichts bleibt wie es ist. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Aber ist das wirklich wahr? Die Trauer, geht auch sie vorbei?, frage ich mich heute an diesem Ostersonntagmorgen. Hat auch die Trauer ein Ende? Trauer, die kein Ende findet, ist ein Sterben im Leben und da ist kein Gefühl, das die Kraft hat, diese Trauer zu besänftigen. Trauern heißt Wertvolles verloren zu haben, unwiederbringlich verloren, einen Menschen, einen Traum, eine Lebenskonstruktion. Asche zu Asche, Staub zu Staub, in der Hoffnung, was wir lieben, möge nicht vom Winde verweht werden, in der Hoffnung es möge das ewige Leben geben, Alpha und Omega.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> „Nun aber bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen“, steht es im Korinther 13 zu lesen. Ich werde das Gefühl nicht los, dass es von diesen dreien immer weniger in dieser Welt gibt. Da ist zu viel, was die Liebe in Frage stellt, zu viel, was den Glauben erschüttert und zu wenig um die Hoffnung halten zu können, angesichts all dessen, was wir in diesen Zeiten erleben müssen. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Es herrscht eine Pandemie in der Welt. Es ist Krieg in der Welt, nicht nur in Syrien und anderswo, weit weg von uns. Es ist Krieg, hinter geschlossenen Haustüren, vor unserer Haustür, unter den Menschen, die sich angiften und streiten und sich spalten. Und er vernichtet mehr und mehr die Hoffnung, dass die Trauer um die Zerstörung mit der wir leben müssen, ein Ende hat. Nichts ist mehr sicher, wir sind nicht sicher und wir alle wissen es und spüren es und wir fühlen uns machtlos ob des Zerstörerischen, was da draußen sein Unwesen treibt. Die Angst wächst und mit ihr verlieren die Menschen den Glauben und die Hoffnung, dass all das ein gutes Ende haben kann.<br />
Der Boden auf dem wir gehen ist brüchig, der Glaube an das Gute bröckelt, die Hoffnung eine fragwürdige Größe. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Was bleibt?, frage ich mich.<br />
Was bleibt ist die Liebe, &#8230;die Liebe ist die größte unter ihnen &#8230;<br />
Die Liebe ist das Einzige an das wir uns halten können, wenn alles zusammenbricht.<br />
Aber kann sie heilen, kann Liebe diese Welt heilen, kann Liebe all das Leid, das tagtäglich im Großen und im Kleinen geschieht, von uns nehmen? Kann die Liebe unsere Trauer beenden? Unsere Wirklichkeit zeigt uns: sie kann es nicht. Nicht einmal jetzt kann sie es, wo wir längst begreifen müssten, dass wir so lieblos uns selbst, unserem Nächsten und unserem Planeten gegenüber, nicht weiter machen können. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Ohne Liebe ist alles nichts. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Liebe ist die stärkste Kraft, auch in der Trauer ist sie das. Sie ist das, was uns am Leben hält – die Liebe zum Leben selbst, so wie es ist das Leben, jetzt in diesem Moment in der Zeit, mit allem was ist, denn Alles ist mehr als das Leid, alles ist auch das, was außer dem Leid ist &#8211; die Schönheit einer Blume, das Grün der aufblühenden Bäume, der Spaziergang im Wald, das Lächeln unserer Kinder, die Umarmung eines Menschen, den wir lieben, liebevolle Güte unserem Nächsten gegenüber, unser Atem, der fließt, ohne unser Zutun und, über all diese kleinen Dinge hinaus – das, was wir lieben, eine Vision, die wir in uns tragen und verfolgen, egal wie unmöglich sie uns in Momenten der Trauer erscheinen mag – das ist Liebe zum Leben. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Liebe zum Leben ist ein Ja zum Leben. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Auf (er) stehen, jeden Tag aufs Neue, so lange wir leben auch in dunklen Zeiten. Und was das Leben über den Tod hinaus angeht, darüber nachzudenken macht keinen Sinn. Wir werden sehen oder nicht. Entscheidend ist das, was wir im Hier und Jetzt tun. Dafür ist Jesus ein Beispiel, er ist gelebte Liebe.  </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Namasté</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Angelika Wende </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Coach, Stimm- und Sprechtrainerin, Rednerin, Moderatorin, Autorin, Malerin</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="http://angelikawende.blogspot.de" target="_blank">http://angelikawende.blogspot.de</a></span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
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		<title>DEUTSCHLAND: Angelika Wende: Außenseiter</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Nov 2021 23:40:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelika Wende]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>&#160; &#160; &#160; Außenseiter &#160; &#160; Außenseiter &#8211; das sind diejenigen, die beim Sport zuletzt ins Team gewählt werden, die auf keine Party eingeladen werden, die als Streber verschrien sind, die die „falschen“ Klamotten tragen und die nach der Schule alleine nach Hause gehen. Das sind die, die auf irgendeine Weise anders sind oder anders [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Celal-Günaydin.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group33936"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Celal-Günaydin.jpg" alt="Celal Günaydin" width="883" height="708" class="aligncenter size-full wp-image-33937" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-size: 66pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; color: #4444ab;"><strong> Außenseiter </strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Außenseiter &#8211; das sind diejenigen, die beim Sport zuletzt ins Team gewählt werden, die auf keine Party eingeladen werden, die als Streber verschrien sind, die die „falschen“ Klamotten tragen und die nach der Schule alleine nach Hause gehen. Das sind die, die auf irgendeine Weise anders sind oder anders aussehen, die eine andere Hautfarbe, eine andere Religion haben, oder andere Überzeugungen haben, die zu dick, zu dünn, zu klein, zu groß, zu dumm, zu klug sind. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Das sind die Andersartigen, die man nicht dabei haben will, die suspekt sind oder seltsam, deren Ideen, Überzeugungen, Interessen und Hobbies keiner nachvollziehen kann. Das sind die, die gegen den Strom schwimmen. Das sind die, die man mobbt und quält, denen man hinterherlacht, über die man herzieht, offen oder hinter vorgehaltener Hand, über die man Witze macht, auf die man mit dem Finger zeigt, denen man die Zunge heraustreckt, denen man die Schuld gibt, wenn etwas schief läuft und die man aus der Gemeinschaft ausschließt. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Das sind die, das Rudel ausgrenzt, die man stigmatisiert, diffamiert, sanktioniert und isoliert. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Mit einem Satz: Das sind die, denen man klar macht: Du kommst hier nicht (mehr) rein! </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Das sind auch die, die sich unter Druck gesetzt fühlen und diesen Druck dann in Gewalt entladen und das sind auch die, die Amok laufen oder sich selbst zerstören. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Aber das sind auch die Nonkonformisten, die Randständigen, die Exzentriker, die Freaks, die Aussteiger und die introvertierten Eigenbrödler, die die bewusste Selbst-Abschottung wählen. Das sind die, die Außergewöhnliches zu leisten im Stande sind, die, egal auf welchem Gebiet, sei es Wissenschaft, Medizin, Psychologie, Philosophie, Religion, Literatur, Musik und Kunst Großartiges erschaffen haben, ohne das die Menschheit nicht da stünde wo sie steht. Das waren und das sind Menschen, die gegen den Trend und die Überzeugungen der Massen schwammen und schwimmen. Das sind Menschen die ihre Ruhe brauchen, die die Stille suchen, die tief denken und viel fühlen, die introvertiert oder hochsensibel sind und mehr im eigenen Inneren als im Außen leben. Das sind auch die, die nie eine äußere Heimat hatten und sich eine innere Heimat erschaffen. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Außenseiter spüren: Es gibt keine Verankerung im Außen, es gibt nur die Verankerung in mir selbst. Möge sie denn gelingen.<br />
Denn gelingt diese innere Verankerung nicht, ist der Mensch verloren. Wenn Verbundenheit  fehlt, wenn Flucht und Exil, innen oder außen, notwendig ist, wenn man vertrieben ist aus der Gemeinschaft,  wenn nichts mehr von Außen Halt gibt, wenn es an äußerer Sicherheit und Geborgenheit im Schoß der Gemeinschaft fehlt, wenn der Mensch sich von allem und allen verlassen &#8222;in die Welt geworfen&#8220; fühlt, dann wird die Welt fremd und leer. Dann sind da Kälte und Angst, wo Wärme und Beziehung sein sollten, Einsamkeit und Verlassenheit wo Verbundenheit sein sollte, und Zurückweisung und Feindseligkeit, wo Zuneigung und Liebe sein sollten. Dann ist die Heimat ein vergifteter Ort. Dann begreifen wir, dass wir nirgendwohin gehören und wir begreifen auch, dass wir niemanden gehören, außer uns selbst.<br />
Und dann die Frage: Was jetzt? Was mache ich jetzt? Was bedeutet das jetzt für mich und mein Leben?<br />
Dann beginnen wir der Verlorenheit nachzuspüren und suchen nach dem, was helfen könnte, Heimat zu finden, in uns selbst. </span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Angelika Wende &#8211; 05. Dezember 2021 (Deutschland) </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Coach, Stimm- und Sprechtrainerin, Rednerin, Moderatorin, Autorin, Malerin </span></p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #4444ab;"> <a style="color: #4444ab; text-decoration: underline;" href="http://www.wende-praxis.de" target="_blank">www.wende-praxis.de</a> </span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"> Kunstbild © Mit freundlicher Genehmigung des Künstlers und Musikers Celal Günaydın (Denizli/Türkei) </span></p>
<p align="left"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #4444ab;"> <a style="color: #4444ab; text-decoration: underline;" href="https://www.facebook.com/Artist-Painter-Ressam-Celal-G%C3%BCnayd%C4%B1n-1509372536016703/" target="_blank">Facebook &#8211; Celal Günaydın </a> </span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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		<title>DEUTSCHLAND: Angelika Wende: Die Würde</title>
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		<pubDate>Thu, 01 Apr 2021 22:48:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Angelika Wende]]></category>
		<category><![CDATA[Intercultural Network For The Highly Gifted]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>© Mit freundlicher Genehmigung von Frau Angelika Wende (Deutschland) &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; ANGELIKA WENDE &#160; &#160; Die Würde &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Angelika Wende Deutschland &#8211; 05 Januar 2021 &#160; &#160; &#160; Es war der Philosoph Giovanni Pico della Mirandola, der den Begriff Würde (lat. dignitas) begründete. [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group29171"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende.jpg" alt="angelika wende" width="1016" height="1120" class="aligncenter size-full wp-image-6554" /></a></p>
<p style="text-align: center;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 14px;"> © Mit freundlicher Genehmigung von Frau Angelika Wende (Deutschland) </span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-size: 42pt; color: #808080; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>ANGELIKA WENDE</strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="center"><span style="font-size: 36pt; color: #808080; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Die Würde</strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group29171"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/angelika-wende-21-293x300.jpg" alt="angelika wende 2" width="243" height="250" class="alignright size-medium wp-image-6584" /></a><br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="right"><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Angelika Wende</span></strong></span></p>
<p align="right"><span style="color: #808080;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Deutschland &#8211; 05 Januar 2021</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"> Es war der Philosoph Giovanni Pico della Mirandola, der den Begriff Würde (lat. dignitas) begründete. Mirandola wurde 1463 in in Norditalien geboren. Er starb im Alter von 31 Jahren.<br />
Seine Rede über die Würde des Menschen verfasste er mit vierundzwanzig Jahren.<br />
Nach Mirandola gründet die menschliche Würde darauf, dass die Natur des Menschen darin liegt, dass er eben keine festgelegte Natur hat, sondern die Freiheit besitzt, sein Wesen selbst zu erschaffen.<br />
So lässt Mirandola Gott zu Adam sagen: „Keinen bestimmten Platz habe ich dir zugewiesen, auch keine bestimmte äußere Erscheinung und auch nicht irgendeine besondere Gabe habe ich dir verliehen, Adam, damit du den Platz, das Aussehen und alle die Gaben, die du dir selber wünschst, nach deinem eigenen Willen und Entschluss erhalten und besitzen kannst. Du wirst von allen Einschränkungen frei nach deinem eigenen freien Willen, dem ich dich überlassen habe, dir selbst deine Natur bestimmen.“</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Pico war so radikal, dass er behauptete, ein Mensch der seinen Trieben und Sinnen gedankenlos folgt, sei es nicht wert, menschlich genannt zu werden.</strong><br />
Der Philosoph war der festen Überzeugung, dass die menschliche Würde in der Herausforderung besteht ein selbstbestimmtes Leben zu gestalten. Diese Fähigkeit zur Selbstbestimmung des Menschen macht, nach Pico, seine Würde aus.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Immanuel Kant konnte gar nicht genug über die Würde des Menschen schreiben.</strong><br />
Er begründete die Menschenwürde in mehreren seiner Schriften zur praktischen Philosophie mit der Vernunft des Menschen, die sich selbst ihr eigenes Gesetz für die Beurteilung des moralisch Guten gibt. Die Würde als innerer Wert also, die auf der Fähigkeit vernünftiger Wesen beruht, ihr Denken und Handeln autonom als moralisch gut oder moralisch schlecht zu bewerten.<br />
Folgen wir den Gedanken der beiden Philosophen, so fällt Würde dem Menschen nicht aufgrund irgendwelcher zufälliger Eigenschaften zu, sie ist vielmehr eine Frage der Bereitschaft sein Denken und Handeln nach moralischen Prinzipien und Werten auszurichten.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Der Mensch, schreibt Kant, hat die Pflicht, seine Würde, die „ihn vor allen anderen Geschöpfen auszeichnet, auch in seiner eigenen Person niemals zu beleidigen.“</strong><br />
&#8222;Diese Pflicht gegen sich selbst besteht darin, dass der Mensch die Würde der Menschheit in seiner Person bewahre&#8220;, so Kant weiter. Würde ist nach Auffassung beider Philosophen ein innerer Wert. Geschützt von den Zumutungen und Unwägbarkeiten des Lebens. Unveränderlich und weder Zufälligkeiten ausgeliefert noch irgendeiner Gewalt.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Würde, Dignitas, ein schweres, ein schönes Wort. Schwer im Sinne von schwerwiegend, schön im Sinne von wertvoll.</strong><br />
Würdevoll zu leben beinhaltet viel mehr als das Bewusstsein und die Fähigkeit uns selbst Gesetze zu geben, denen wir uns verpflichten, die wir achten und leben und in unser Leben hineintragen zum eigenen Wohl und zum Wohl anderer, sie ist eine lebenslange Verpflichtung uns selbst gegenüber.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Aus neurobiologischer Sicht handelt es sich bei der Würde um ein neuronales Verschaltungsmuster, das eng an die Vorstellung unserer Identität gekoppelt ist.</strong><br />
Es geht dabei um ein inneres Bild, das ein Mensch von sich hat, ein Bild davon was für ein Mensch er sein will. Unsere Würdevorstellungen sind orientierungbietende Vorstellungen, die uns dazu verhelfen eine stabile Identität zu formieren und damit autonomer Mensch zu sein, im Sinne von: Wir verpflichten uns dem, was wir als würdevoll erachten und entscheiden uns es zu vertreten. Und damit vertreten und achten wir uns selbst als menschliches Wesen in unserem ganzen Sein, was beinhaltet: Selbstbewusstsein, Selbstverwirklichung, Sinn und Erfüllung.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> „Wer sich zum Wurme macht, darf nicht darüber klagen, mit Füßen getreten zu werden“, so Kant weiter.</strong><br />
Unter seiner Würde wird sich ein würdevoller Mensch weder gebärden, noch behandeln lassen. Würdevolle Menschen erleben sich aus sich selbst heraus als wertvoll und bedeutsam. Sie brauchen keine Macht, keine Statussymbole und keine Claqueure, um sich selbst als wertvoll und bedeutend zu erleben. Sie verraten ihre Werte nicht auf Kosten irgendeines Gewinns, sei er monetär oder emotional. Sie sind sich ihrer selbst bewusst und sie sind authentisch, was bedeutet: Denken, Fühlen und Handeln stimmen überein. Sie spielen anderen nichts vor, sie sind nicht bedürftig aus einem unbewussten inneren Mangel heraus. Sie sind sich ihrer selbst mitsamt ihrer Schatten bewusst und sorgen gut für sich selbst. Ein Mensch der Würde besitzt ist durchdrungen vom tiefen Bedürfnis Verantwortung für sich selbst und sein Handeln zu übernehmen. Er ist sich selbst und seinen Werten gegenüber verpflichtet und richtet sein Leben danach aus. Auch wenn die äußeren Umstände widrig sind.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Ein Mensch, der sich seiner Würde bewusst ist, wird auch andere nicht würdelos behandeln.</strong><br />
Er wird sie nicht benutzen, sprich: sie zum Objekt seine eigenen Absichten machen. Er wird sie nicht belügen um eines Vorteils willen, er wird ihnen nichts vorgaukeln um etwas für sich selbst zu erreichen. Wer die Wahrung seiner eigenen Würde und der Würde anderer zur Grundlage seines Handelns macht ist nicht verführbar und wird nicht zum Verführer.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Was aber wenn schon als Kind unsere Würde mit Füßen getreten wurde? Was, wenn unser kleines Menschsein mit Ignoranz, Verachtung oder gar Demütigung beantwortet wurde? Wie erlangen wir dann ein Gefühl für unsere Würde? Geht das überhaupt im Nachhinein?</strong><br />
Ich kenne Menschen die als Kinder schlechter als ein Hund behandelt wurden. Die einen sind empathielose Soziopathen geworden, die anderen sind liebevolle und gerade Menschen geworden, Wer sich in die unzähligen Aspekte des Menschseins vertieft, wird die Unterschiede, die Möglichkeiten, den großen Reichtum und die große Herausforderung entdecken, die in jedem von uns liegen. Als erwachsener psychisch einigermaßen gesunder Mensch können wir entscheiden, wer wir sein wollen. Wir können uns für ein Leben in Würde oder für ein Dasein in Würdelosigkeit entscheiden. Wir können unsere Identität gestalten, auch wenn man sie einst zertrümmert hat, denn in jedem von uns ist dieser unzerstörbare Kern, der auf die Frage: „Wer bin ich?“ eine Antwort hat, die von anderswo herkommt als aus den schmerzlichen Kindertagen. Wir müssen nur wieder und wieder mit dieser Frage tief in uns hineinfühlen und die Antwort wird kommen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> „Sie haben mich klein gemacht als ich klein war. Je mehr ich beobachte wie klein ich mich mache, desto klarer wird mir: Ich entscheide mich, mich nicht mehr zu behandeln wie man mich als Kind behandelt hat.“</strong><br />
Das sagte neulich ein Mensch zu mir, dessen Würde man von der Kindheit bis ins frühe Erwachsenenalter in den Boden gestampft hat. Dieser Mensch hat sich für seine Würde entschieden. Er ist bereit aufzustehen und sich den Dämonen der Kindheit zu widersetzen. Dafür ist es nie zu spät.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"><strong> Das Bewusstsein für unsere eigene Würde ist etwas, das unser Leben tiefgreifend verändert.</strong> Wir werden klarer, selbstbewusster, achtsamer, mitfühlender, liebevoller, geduldiger. Wir ruhen mehr und mehr in uns selbst und strahlen diese Ruhe auf andere ab. Wir lassen uns nicht manipulieren und wir beugen uns nicht Dingen, Menschen und Situationen, die wir mit unseren Werten nicht vereinbaren können.Wir sind bereit die Konsequenzen für ein &#8222;Nein&#8220; zu tragen.</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;"> Würde gleicht einem inneren Kompass, der uns durch die Höhen und Tiefen des Lebens führt, im Gewahrsein unseres eigenen Wertes. Dem können wir uns anvertrauen und darauf können wir vertrauen. Komme, was da wolle. Würde ist gelebte Menschlichkeit. Sie ist ein Akt der Autonomie. Sie ist Freiheit im Denken, die einzige Freiheit, die man uns nicht nehmen kann.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Namasté</span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Angelika Wende </span></p>
<p style="text-align: left;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Coach, Stimm- und Sprechtrainerin, Rednerin, Moderatorin, Autorin, Malerin</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p style="text-align: left;"><span style="text-decoration: underline;"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff; text-decoration: underline;" href="http://angelikawende.blogspot.de" target="_blank">http://angelikawende.blogspot.de</a></span></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
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