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	<title>Intercultural Network For The Highly Gifted &#187; Franziska Dittrich</title>
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		<title>DEUTSCHLAND: Franziska Dittrich: Gedanken zum Herbstanfang</title>
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		<pubDate>Thu, 22 Sep 2022 22:02:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Çiğdem Gül]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Dittrich]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Autumn in Wuppertal, Germany &#124; Image courtesy of © Çiğdem Gül  &#8212;  Bild: © Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland) &#160; &#160; &#160; &#160; Franziska Dittrich &#160; &#160; Gedanken zum Herbstanfang &#160; – Worauf es im Leben wirklich ankommt &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; &#160; Von Franziska Dittrich München &#8211; 02. September [&#8230;]</p>
<p>Der Beitrag <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de/gedanken-zum-herbstanfang-worauf-es-im-leben-wirklich-ankommt/">DEUTSCHLAND: Franziska Dittrich: Gedanken zum Herbstanfang</a> erschien zuerst auf <a rel="nofollow" href="https://www.interkulturellhochbegabte.de">Intercultural Network For The Highly Gifted</a>.</p>
]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_1.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group13954"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_1.jpg" alt="© Çiğdem Gül_Autumn in Wuppertal_Germany_1" width="1260" height="1260" class="aligncenter size-full wp-image-33345" /></a></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 13px;">Autumn in Wuppertal, Germany | Image courtesy of © Çiğdem Gül  &#8212;  Bild: © Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland)</span></p>
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<p style="text-align: center;" align="left"><span style="font-size: 36pt; color: #823838; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 60pt;">Franziska Dittrich </span></strong></span></p>
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<p style="text-align: center;" align="left"><span style="font-size: 30pt; color: #823838; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 36pt;"> Gedanken zum Herbstanfang </span></strong></span></p>
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<p style="text-align: center;" align="left"><span style="font-size: 30pt; color: #823838; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 36pt;"> – Worauf es im Leben wirklich ankommt </span></strong></span><br />
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<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/image1.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group13954"><img class="alignright size-full wp-image-9129" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/image1.jpg" alt="Franziska Dittrich" width="356" height="484" /></a><br />
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<p align="right"><span style="color: #ff9900; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 24pt;"><strong>Von Franziska Dittrich </strong></span></p>
<p align="right"><span style="color: #ff9900; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 16px;">München &#8211; 02. September 2018 </span></strong></span></p>
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<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Der Herbst verkörpert in der Natur die Vergänglichkeit und zeigt uns gleichermaßen, dass das, was war, nicht so bleiben muss, sondern alles stetig in Veränderung ist. Lass uns diese wunderschöne Jahreszeit nutzen, um wieder ein Stück näher zusammenzurücken – besonders mit uns selbst!</span></strong></span></p>
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<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Der Sommer ist nun so gut wie vorüber und wir starten langsam in die gemütliche Jahreszeit, die neben bunten Farben, Kerzen, kuscheligen Decken und leckerem Tee auch ein wenig Heimkehr bedeutet. Die Heimkehr zu uns selbst, Stille, Genügsamkeit, Innehalten und innere Ruhe. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Der Herbst verkörpert in der Natur die Vergänglichkeit und zeigt uns gleichermaßen, dass das, was war, nicht so bleiben muss, sondern alles stetig in Veränderung ist. Bäume verlieren ihr altes Laub und machen Platz für Neues, Blumen verblühen und bereiten sich auf ihr Comeback im nächsten Frühling vor. </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Lass uns diese wunderschöne Jahreszeit nutzen, um wieder ein Stück näher zusammenzurücken – besonders mit uns selbst!</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Erich Fromm sagte einmal: „Auch sich selbst hören zu können, ist eine Vorbedingung dafür, dass man auf andere hören kann; bei sich selbst zu Hause zu sein ist die notwendige Voraussetzung, damit man sich zu anderen in Beziehung setzen kann.“</span></p>
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<p align="left"><span style="color: #b04b19; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 24pt;"><strong>Was zählt eigentlich im Leben?</strong></span></p>
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<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">In unserer Konsum- und Wegwerfgesellschaft, in der es täglich um mehr, schneller und weiter geht, verstärkt sich der Werteverfall zusehends. Die Geschehnisse in der Welt zeugen davon, dass wir Menschen schon längst und leider immer mehr von dem abgekommen sind, was eigentlich zählt im Leben.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir sind dazu verkommen, 95% unserer Zeit nur unseren Verstand zu nutzen, haben unser Herz und unsere Intuition weitestgehend ausgeschaltet. Wir beschäftigen uns täglich damit, immer mehr eigene Erwartungshaltungen zu produzieren oder die der anderen zu erfüllen – um jeden Preis. Wir sind fixiert auf unsere Außenwahrnehmung, tun alles dafür, um Idealen zu entsprechen und beneiden andere um ihre vermeintlich perfekten Leben. Wir lassen uns von der Industrie suggerieren, dass wir in jeglicher Hinsicht nicht gut genug, gar mangelhaft sind und geben bereitwillig unser hart verdientes Geld dafür aus, um diese mutmaßlichen Mängel an uns selbst oder in unserem Leben zu beseitigen. Wir verbieten uns, uns für unser Leben zu begeistern, rotieren stattdessen wie ein kleines Zahnrad im System und jagen täglich noch mehr Produktivität, Besitz und „Wohlstand“ hinterher. Wir lassen uns durch unbedeutende Kleinigkeiten und Banalitäten fehlleiten und von den großen Dingen und unseren Zielen abhalten. Wir norden unseren moralischen Kompass, indem wir uns an Kollektivmeinungen orientieren – oft ohne diese zu hinterfragen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Kurzum: Wir haben uns im Laufe der Zeit eine falsche Realität geschaffen, in der wir seither eingesperrt sind.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Geht es aber neben all den Dingen, die wir in unserem eigenen Leben für wichtig und erstrebenswert halten (Liebe, Gesundheit, Familie, Beziehungen, Freunde, Geld, Ansehen,…) nicht vor allem auch darum, auf dieser Welt einen Mehrwert zu schaffen? Einen Mehrwert, der vielleicht sogar unsere eigene Existenz überdauert?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">„Wie zur Hölle und wofür soll ich denn einen Mehrwert schaffen?“, denkst Du jetzt vielleicht. Vor Kurzem habe ich das Buch „5 Dinge, die Sterbende am meisten bereuen“ * von Bronnie Ware gelesen und möchte daraus eine kurze Geschichte mit Dir teilen, die genau das auf den Punkt bringt, was ich sagen möchte.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Erinnere Dich einmal zurück an die Zeit, als Du noch ein Kind warst oder stelle Dir ein anderes Kind vor, das Du kennst. Alle Menschen bewundern das strahlende Lächeln, die Unbeschwertheit und das Glück, das Kinder verkörpern, oder? Bronnie Ware erläutert in Analogie zu einer Glühbirne, wie wir uns mit der Zeit verändern.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Zum Zeitpunkt unserer Geburt scheinen wir alle ganz hell, strahlen ein wunderschönes Licht aus und alle Menschen in unserem Umfeld finden uns reizend, süß und liebenswert. Wir sind ehrlich, authentisch, glücklich und fest davon überzeugt, dass wir genau so richtig sind, wie wir sind – oder hast Du schon jemals ein kleines Kind gesehen, das auch nur eine Sekunde an sich selbst zweifelt?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Im Laufe der Zeit, wenn wir älter werden, werden wir dann von sämtlichen Menschen in unserem Umfeld (unseren Eltern, Lehrern, Freunden, der Gesellschaft) in Form von Herabsetzungen, Einschränkungen, Ge- und Verboten mit Dreck beworfen – unser Licht ist nicht mehr so hell zu sehen, wie es einmal war. (Als Hochbegabte(r) bist Du übrigens prädestiniert, bzw. ein ganz besonders interessantes Ziel für die Werfenden).</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Als ob das nicht schon genug wäre, beginnen wir irgendwann, all das zu glauben, was unser Umfeld uns suggeriert. Es entwickeln sich destruktive Glaubenssätze, Selbstzweifel kommen auf. So bewerfen wir unser Licht auch noch selbst mit Dreck und verlieren gleichermaßen die Hemmschwelle, auch andere Menschen mit Dreck zu bewerfen. Wenn wir uns schon selbst bewerfen, kann es ja schließlich auch nichts Verwerfliches sein, Selbiges auch mit anderen zu tun, oder?<br />
So passiert das Jahr um Jahr und irgendwann ist von unserem Licht nichts mehr zu sehen – wir tragen schließlich zu viel Dreck mit uns herum.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Nun gibt es zwei Optionen, wie unser weiteres Leben verlaufen kann. Und um gleich vorzugreifen: Ja, Du hast die Wahl!</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Option 1: Wir erinnern uns eines Tages an das Licht, das immer noch in uns scheint und beginnen, den Dreck Schicht für Schicht zu entfernen, um wieder in unsere Kraft zu kommen und zu strahlen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Option 2: Wir schließen uns mit anderen verdreckten Lichtern zusammen und bleiben Zeit unseres Lebens im Dunklen, während wir uns gegenseitig immer wieder darin bestärken, dass wir doch auch so glücklich sind. Helle Lichter, die uns dann über den Weg laufen, werden im Team mit besonders viel Dreck beworfen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Was ich Dir mit dieser kurzen Geschichte sagen möchte ist, dass ich ganz fest davon überzeugt bin, dass eine Jede und ein Jeder von uns eine ganz besondere Gabe mit auf diese Welt gebracht hat, sein ganz persönliches Licht, das vielleicht schon fast vergessen scheint.<br />
Deine Aufgabe und Dein Ziel im Leben sollten sein, dieses Licht in sein schönstes Strahlen zu versetzen. Vielleicht hast Du ein Talent im Umgang mit Menschen? Vielleicht bist du künstlerisch begabt, kannst gute Musik machen, schöne Bilder malen oder tolle Texte schreiben? Vielleicht hast Du besonders gute Ideen, bist ein Organisationstalent oder eine geborene Führungspersönlichkeit, die Menschen begeistert?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ganz egal, was Dein persönliches Geschenk für die Welt ist – TEILE ES! Krempel die Ärmel hoch und beginne, Dein Licht so lange zu schrubben, bis es wieder in hellem Glanz erstrahlt. Ich möchte behaupten, dass es zu keiner Zeit auf der Welt so wichtig und bedeutend war wie heute, dass alle Menschen sich zurückbesinnen auf ihr ganz persönliches Licht, auf das, was sie zu geben haben. Wenn Menschen nicht nur so sehr auf das bedacht wären, was sie haben wollen, also nehmen möchten, wäre die Weltbevölkerung nicht nur friedlicher, gesünder und gerechter, sondern vor allem auch eines: glücklicher.</span></p>
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<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_2.png" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group13954"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_2.png" alt="© Çiğdem Gül_Autumn in Wuppertal_Germany_2" width="1256" height="1241" class="aligncenter size-full wp-image-33346" /></a></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 13px;">Autumn in Wuppertal, Germany | Image courtesy of © Çiğdem Gül  &#8212;  Bild: © Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland)</span></p>
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<p align="left"><span style="color: #b04b19; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 24pt;"><strong>Drei Dinge, die Dich davon abhalten zu strahlen.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Nachfolgend möchte ich näher auf drei Dinge eingehen, die die meisten Menschen davon abhalten, in ihrem hellsten Licht zu strahlen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">1. Wähle den richtigen Sender</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Stelle Dir einmal die Frage, womit Du Dich in Deinen Gedanken regelmäßig beschäftigst. Täglich prasseln so viele Nachrichten, Eindrücke und Stimmungen auf uns ein, dass es zugegebenermaßen schwerfällt, zu sondieren, was wir näher an uns heranlassen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Stell Dir nun einmal vor, dass Du im echten Leben wie im Fernsehen verschiedene Sender zur Verfügung hast, die Du Dir ansehen kannst. Im Fernsehen gibt es sicherlich 2-3 Sender, die Du ganz furchtbar nervig, niveaulos und abstoßend findest. Dennoch gibt es sehr viele Menschen, die sich an genau diesen Sendern aufhängen und ihnen eine große Bedeutung in ihrem Leben geben. Sie sprechen mit anderen über die negativen Inhalte, die sie auf diesen Sendern sehen und suchen in ihrem Umfeld nach Bestätigung dafür, wie schrecklich doch dieser oder jener Sender ist. Anstatt, dass sie einfach aufhören, ihre Aufmerksamkeit regelmäßig diesen negativen Programmen zu schenken, vergessen sie all die positiven, schönen Programme, die die anderen Sender zur Verfügung stellen. Dabei wäre Umschalten doch so einfach…</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir sind leider viel mehr das Produkt unserer Umgebung, unserer regelmäßigen Gedanken und unseres sozialen Umfelds, als wir es uns vorstellen und wünschen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Um noch einmal auf die kleine Geschichte von soeben Bezug zu nehmen: Wenn Du nicht aufhörst, Dich mit negativen Dingen und Personen zu umgeben, wirst Du immer wieder mit Dreck beworfen und kannst Dein Licht nicht dauerhaft zum Strahlen bringen.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">2. Fülle Dein Glas mit den richtigen Dingen</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Mal angenommen, Dein Leben wäre ein Glas – was wäre der Inhalt und wie verteilt er sich? Wir Menschen neigen dazu, in unser Lebens-Glas erst einmal alles einzufüllen, was wir für wichtig halten. Unsere Verpflichtungen, unseren Job, unsere Familie, unser soziales Umfeld, vielleicht ist noch ein wenig Platz für uns selbst. Häufig hört man dann: „Ich habe viel zu wenig Zeit für mich / die Dinge, die mir Spaß machen…“ Der Spaß, die Freude und das, was unser Herz zum Hüpfen bringt, wird nämlich zu allerletzt in das Glas hineinzuquetschen versucht. Nicht umsonst bekommen manche Menschen früher oder später eine heftige Krise, weil sie merken, dass sie Zeit ihres Lebens eigentlich nicht das getan / erlebt / gefühlt haben, was sie wollten.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Erschwerend hinzu kommt an dieser Stelle noch das Gesetz der Anziehung. Das, womit Du Deine Zeit verbringst, vermehrt sich. Wenn Du den Tag mit einem negativen Gedanken beginnst, werden sich während des gesamten Tages die negativen Gedanken mehren. Wenn Du in Deinem Job heute 50 Dinge erledigst, hast Du morgen bereits 60 auf dem Tisch. Sei einmal ehrlich zu Dir selbst und reflektiere Deine aktuelle Situation – ist es nicht so?</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Um diesem Teufelskreis zu entkommen ist es wichtig, dass Du den Inhalt Deines Lebens-Glases einmal ganz genau unter die Lupe nimmst. Wie viel Prozent nehmen die unterschiedlichen Bereiche aktuell in Deinem Glas ein und was kommt derzeit zu kurz? Versuche einmal, die Dinge, die Dir wirklich wichtig sind, mit Priorität in Dein Glas einzufüllen. Wenn dann noch Platz ist, kann alles andere folgen. Das mag vielleicht zu Beginn etwas utopisch und nach „Wünsch Dir was“ klingen, ist aber dauerhaft der einzige Weg zu einem zufriedenen und glücklichen Leben, das Deinem Licht ein dauerhaftes Strahlen ermöglicht.</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">3. Sei mutig, vertraue und spring!</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Wir alle kennen diese Momente, Situationen und Umstände im Leben, die uns eine vermeintlich folgenschwere Entscheidung abverlangen. Job aufnehmen / kündigen – ja oder nein? Beziehung beginnen / beenden – ja oder nein? Alternative A oder B wählen? Es vergeht eine Zeit, in der Du über Deine Entscheidung nachdenkst, Pläne schmiedest, Vorbereitungen triffst, Dich mit anderen Menschen austauschst, Ratschläge einholst… Und am Ende kommt dann doch der Moment der Entscheidung, der Abgrund, an dem Du ganz alleine stehst und einen Schritt nach vorne machen musst – mit allen Konsequenzen. Wenn Du einmal auf Dein Leben zurückblickst, fallen Dir sicherlich ein paar Situationen ein, in denen Du Dich entschieden hast zu springen und im Anschluss festgestellt hast, dass es eigentlich gar keinen Abgrund gab, sondern eine sanfte Landung auf den Füßen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Der Schlüssel heißt an dieser Stelle Vertrauen. Bedingungsloses Vertrauen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Ganz häufig erlebe ich bei meinen Klienten oder auch im Freundes- und Bekanntenkreis, dass Menschen für eine viel zu lange Zeit am vermeintlichen Abgrund auf und ab laufen. Ein Zurück gibt es nicht und der Schritt nach vorne scheint viel zu gefährlich. Genau diese Wanderung auf dem Drahtseil zwischen Altem und Neuem ist es, die unglücklich, traurig, ängstlich und hoffnungslos macht. Je länger man sie geht, desto größer werden die Ängste und Zweifel, desto lauter die negativen Stimmen im Kopf und desto unsichtbarer Dein Licht. Das Schlimme ist, dass diese Wanderungen manchmal Jahre oder gar Jahrzehnte andauern.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Mein persönlicher Ansatz ist es, mir vor jeder solcher Entscheidung, die mir Kopfzerbrechen und Bauchschmerzen bereitet, die Frage zu stellen: Was wäre das Schlimmste, das passieren kann? Ich kann Dir sagen, in den meisten Fällen ist die Antwort so harmlos, dass Du getrost springen kannst (und es überleben wirst)!</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Erzähl mir von Deinem Kontostand!</span></strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Zu guter Letzt möchte ich noch mit Dir über Deinen Kontostand sprechen. Natürlich interessiert mich nicht, wie viel Geld Du auf der Bank hast. Viel mehr interessiert es mich, wann Du die letzte Einzahlung auf Deiner Lebens-Bank getätigt hast. Wir alle sind stets darauf bedacht, auf unserem Bankkonto regelmäßig Geldeingänge zu verzeichnen, um das Konto in Balance zu halten und nicht ins Minus zu rutschen.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Viel zu selten machen wir uns aber Gedanken darüber, wie es eigentlich auf unserem Lebens-Konto aussieht. Stell Dir einmal vor, die Währung Deines Geldes wäre über Nacht nichts mehr wert. Stell Dir alternativ vor, Du bekommst die Nachricht, dass Du nicht mehr lange zu leben hast. Was hättest Du dann von einem prall gefüllten Bankkonto? Was genau würde Dir das geben? Versteh mich nicht falsch, natürlich benötigen wir alle einen gewissen Betrag, um überleben zu können und uns das ein oder andere zu gönnen. Was ich damit nur sagen möchte ist, dass das keinesfalls den Mittelpunkt Deines Strebens oder Lebens darstellen sollte.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Stattdessen solltest Du Dir jeden Tag, vielleicht am Abend, wenn Du zu Bett gehst, einmal überlegen, was Du heute auf Dein Lebenskonto eingezahlt hast. Eine Einzahlung muss logischerweise immer positiv sein. Was hast Du heute Schönes erlebt? Was ist passiert, an das Du Dich auch in Zukunft noch gerne erinnerst? Wem hast Du vielleicht etwas Gutes getan? Wie hast Du heute Liebe ausgedrückt? Was hast Du heute für Dich getan? Es müssen nicht immer große Dinge sein, Kleinvieh macht auf Dauer auch Mist!</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Check einmal Deinen Kontostand und schau nach, wann Du die letzte Einzahlung getätigt hast. Ich glaube, heute wäre ein guter Tag für eine weitere. Es wäre doch schließlich schade, wenn Du am Ende Deines Lebens den Kontoauszug vor Dir siehst und feststellen musst, dass das Konto leer oder vielleicht sogar im Minus ist und die letzte Einzahlung schon gar nicht mehr verzeichnet, weil verjährt&#8230;</span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_3.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group13954"><img src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/©-Çiğdem-Gül_Autumn-in-Wuppertal_Germany_3.jpg" alt="© Çiğdem Gül_Autumn in Wuppertal_Germany_3" width="1220" height="1460" class="aligncenter size-full wp-image-33347" /></a></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 13px;">Autumn in Wuppertal, Germany | Image courtesy of © Çiğdem Gül  &#8212;  Bild: © Çiğdem Gül (Wuppertal/Deutschland)</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 24pt;"><strong> Fazit </strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #b04b19;"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px;">Es ist mir unglaublich wichtig, Dir zum Abschluss noch einmal mitzugeben, dass Du in jedem Moment und an jedem Tag die Möglichkeit hast, Dich für Deinen ganz persönlichen rechten Weg zu entscheiden. Vergeude Deine Zeit nicht damit zu bedauern, dass Du dies oder jenes verpasst hast und verwehre Dir so nicht länger die Chance, Zufriedenheit und Glück in Deinem Leben zu erfahren. Spreng Deine Grenzen und gestatte Dir, wieder zu strahlen. Du hast es verdient, Dein bestes und schönstes Leben zu leben – JETZT!</span></strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Alles Liebe für Dich,<br />
Franziska</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff9900; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif; font-size: 18pt;"><strong>© Franziska Dittrich </strong></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> B.A. Wirtschaftspsychologie &amp; Betriebswirtschaft<br />
Corporate Development &amp; Administration Manager<br />
Hochbegabte Autorin in München/Deutschland</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.franziska-dittrich.com">https://www.franziska-dittrich.com</a></span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://highlygifted.de/">https://highlygifted.de/</a></span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
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		<title>Fünf goldene Regeln für Hochbegabte im Arbeitsalltag</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Sep 2019 22:05:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator><![CDATA[Cigdem Guel]]></dc:creator>
				<category><![CDATA[Arbeitswelt]]></category>
		<category><![CDATA[Franziska Dittrich]]></category>
		<category><![CDATA[Hochbegabung]]></category>

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		<description><![CDATA[<p>Bild / Picture thanks to © Jürgen Werner Apel (Mannheim/Germany) &#160; &#160; 5 goldene Regel für Hochbegabte im Arbeitsalltag &#160; &#160; Von Franziska Dittrich 17. September 2019 Heute teile ich fünf wichtige Regeln mit Dir, die Dir als Hochbegabte(r) den Arbeitsalltag erleichtern werden. Solange man als Hochbegabter in eine Unternehmenskultur integriert ist, ist man gefordert, [&#8230;]</p>
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				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/1098335_610463635663305_1447884964_n.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group20085"><img class="  wp-image-19703 aligncenter" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/1098335_610463635663305_1447884964_n.jpg" alt="1098335_610463635663305_1447884964_n" width="980" height="692" /></a></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 10pt;">Bild / Picture thanks to © Jürgen Werner Apel (Mannheim/Germany)</span></p>
<p><a href="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Franziska-Dittrich-Kopie.jpg" class="grouped_elements" rel="tc-fancybox-group20085"><img class="  wp-image-9134 alignright" src="http://www.interkulturellhochbegabte.de/wp-content/uploads/Franziska-Dittrich-Kopie.jpg" alt="Franziska Dittrich - Kopie" width="230" height="170" /></a><br />
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<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff6600; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 26pt;">5 goldene Regel für Hochbegabte</span></strong></span></p>
<p style="text-align: center;" align="left"><span style="color: #ff6600; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong><span style="font-size: 26pt;">im Arbeitsalltag</span></strong></span></p>
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<p align="right"><strong><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Von Franziska Dittrich </span></strong></p>
<p align="right"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">17. September 2019 </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Heute teile ich fünf wichtige Regeln mit Dir, die Dir als Hochbegabte(r) den Arbeitsalltag erleichtern werden.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Solange man als Hochbegabter in eine Unternehmenskultur integriert ist, ist man gefordert, sich gut funktionierende Strategien zuzulegen, um im Arbeitsalltag gut auszukommen – sowohl mit der Führungsetage, als auch mit sich selbst. Für mich haben sich mit den Jahren einige wertvolle Learnings herauskristallisiert, die ich heute gerne mit Dir teilen möchte.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 1: Bleib locker!</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diese Regel ist wohl die Wichtigste und steht daher für mich unumstritten an Platz 1. Als Hochbegabter ist man oft im Perfektionsstreben gefangen, mischt bei allen Themen mit, hat zu allem eine Meinung (und sich schon über alles Gedanken gemacht) und legt großen Wert darauf, gehört zu werden. Gepaart mit Sturheit und der Freude an ausufernden Diskussionen schafft man es so in kurzer Zeit, jeden Vorgesetzten in den Wahnsinn zu treiben. Es ist selbstverständlich wichtig, die eigenen Ziele beständig zu verfolgen und es ist lobenswert, wenn man sich für die positive Entwicklung des Unternehmens einsetzt. ABER: Setze Deinen Arbeitgeber nicht mit Deinem eigenen Unternehmen gleich. Auch wenn die Dinge manchmal nicht so laufen, wie Du es Dir vorstellst und ein anderer Weg eingeschlagen wird als der, den Du für den besten hältst – das ist okay. Es ist schön, wenn Du so engagiert bist und freiwillig Verantwortung übernimmst, allerdings nur in Maßen. Mach Dich locker und werde Dir bewusst, dass die Führungsetage ihre eigenen Vorstellungen hat und diese für die Richtigen hält. Du kannst natürlich jederzeit Deine Bedenken äußern und Dich konstruktiv einbringen. Wenn du aber merkst, dass das auf taube Ohren stößt, versuche nicht auf Biegen und Brechen Deinen Kopf durchzusetzen. Bleib locker, lehn Dich zurück und lasse es zu, einmal nicht die volle Kontrolle über den Lauf der Dinge zu haben. Vielleicht gibt es ja auch noch einen anderen als den direkten Weg zum Erfolg?</span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 2: Dein Chef ist Dein Kunde.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Sobald Vorgesetzte merken (und das tun gute Vorgesetzte in der Regel innerhalb kurzer Zeit), dass Du ihnen intellektuell überlegen bist, beginnen sie leider häufig zu befürchten, dass Du an ihrem Stuhl sägen möchtest. Diese Befürchtungen können sich mit der Zeit in sehr unschönen Verhaltensweisen seitens der Führungskraft manifestieren. In vielen Unternehmen herrscht leider nach wie vor die Ansicht, dass Du als Arbeitnehmer nur dafür eingestellt wirst, um die Aufgaben zu erledigen, die Dein Chef Dir delegiert. Selbstständiges Denken, Weiterdenken oder gar das Aufdecken von Missständen ist nicht erwünscht. Früher war ich über diese Tatsache sehr verärgert und habe mich regelmäßig in allen Facetten darüber ausgelassen und beschwert. Ich war der festen Überzeugung, dass die einzig wahre Lösung die Selbstständigkeit sei. Doch als ich diesen Gedanken dann weiter gewälzt habe, kam mir Folgendes: Als Selbstständiger bin ich zwar in der Gestaltung meiner Arbeit frei, dennoch gibt es immer auch einen Kunden, der den Takt oder zumindest das Ergebnis vorgibt.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Bei den Kunden gibt es genau wie bei den Vorgesetzten auch unterschiedliche Typen: Den Typen, der das Maximale für sich herausholen möchte und demnach für Vieles offen ist und den Typen, der eine klare Vorstellung von der Lösung seines Problems hat und mich nur mit deren Umsetzung beauftragt. Ich verdeutliche meinen Gedankengang gerne anhand eines Beispiels. Nehmen wir an, ich bin Berater und Coach, habe einen gut gefüllten Methodenkoffer und diverse Ausbildungen durchlaufen. Ein Kunde bucht einen Termin bei mir und möchte sich hypnotherapeutisch behandeln lassen, weil er der Überzeugung ist, dass dies die richtige Behandlungsmethode für sein vorliegendes Problem ist. Als Behandler merke ich schnell, dass für meinen Klienten eigentlich eine andere Anwendung viel gewinnbringender sein könnte und schlage ihm diese Alternative vor. Kunde Typ 1 wird sich darüber freuen und sich darauf einlassen, auch wenn er ursprünglich etwas anderes im Sinn hatte. Gemeinsam holen wir so das Maximale für ihn heraus und er ist im Anschluss äußert glücklich und zufrieden. Kunde Typ 2 beharrt auf seinen Wunsch und wählt die hypnotherapeutische Behandlung. Ihm geht es danach besser und er ist zufrieden – dass noch Luft nach oben ist, interessiert ihn nicht, da er von seiner eigenen Vorstellung zutiefst überzeugt ist.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Als Anbieter einer Dienstleistung oder eines Produktes sind wir also immer auf die Wünsche unserer Kunden angewiesen – sei es nun in der Selbstständigkeit oder in einer Festanstellung.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">An dieser Stelle möchte ich kurz Charlie Chaplin aus einer Rede an seinem 70. Geburtstag zitieren:<br />
„Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich verstanden, wie sehr es jemand beleidigen kann, wenn ich versuche, diesem Menschen meine Wünsche aufzudrücken, obwohl ich wusste, dass die Zeit nicht reif war und der Mensch nicht bereit, und auch wenn ich selbst dieser Mensch war. Heute weiß ich: Das nennt man RESPEKT“</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Im ersten Moment mag das für Dich nun vielleicht unpassend klingen und Du fragst Dich, was das mit dem Thema zu tun hat. Dann lies es nochmal. Und nochmal.</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Versuche einmal, Dich etwas zurückzunehmen mit Deinen Ambitionen, Deinen Wünschen und Deinem „gut meinen“. Liefere Deinem Kunden das, was er haben möchte. Perfektioniere genau das, was Dein Kunde haben möchte und wetteifere mit Dir selbst anstatt mit anderen. Wenn Du damit fertig bist und immer noch unglücklich: Steig ab, das tote Pferd wird nicht wieder lebendig.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 3: Lege die Messlatte nicht zu hoch.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Diese Regel ist eng verknüpft mit Regel Nr. 2. Du gehst jeden Tag auf’s Neue einen Tauschhandel mit Deinem Arbeitgeber ein. Du tauschst Deine wertvolle Lebenszeit und Deine Leistung gegen Geld und Anerkennung. Ich wünsche Dir von Herzen, dass du aktuell einen Job hast, in dem Du fürstlich entlohnt wirst und jeden Monat beim Blick auf Deinen Kontoauszug hochzufrieden bist, jedes Feedback-Gespräch freudestrahlend verlässt. Doch Hand auf’s Herz: Wie vielen Menschen geht es wirklich so? Und was ist der Grund dafür, dass so viele Menschen so furchtbar unglücklich sind mit dem, was sie bekommen (sowohl in Form von Geld, als auch in Form von Anerkennung)? Der Grund ist, dass sie überzeugt davon sind, mehr zu verdienenals das, was sie bekommen. Und warum ist das (speziell bei uns Hochbegabten) so? Als Hochbegabter gelten für Dich höchstwahrscheinlich nur Deine eigenen Ansprüche, nur das Beste ist gut genug und die Messlatte wird in regelmäßigen Abständen von Dir selbst höher gehängt. Ganz klar, dass damit auch die Ansprüche an Deinen Verdienst und die entgegengebrachte Anerkennung steigen. Wenn Du einmal ganz objektiv darüber nachdenkst, wird Dir sicher schnell klar, dass der Kunde, der einen VW bestellt hat, sicherlich nicht den Preis für einen BMW bezahlen wird, oder? Löse Dich von Deiner zwanghaften Vorstellung, nur dann gut genug zu sein, wenn Du jeden Tag noch besser wirst. Du bist gut, so wie Du bist! Auch wenn Du das Ergebnis, das im Dezember erwartet wird, schon im August lieferst. Das war nicht die Anforderung. Entwickle ein realistisches Verständnis und orientiere Deine Anforderungen und Ansprüche an Dich selbst an dem, was Dein Kunde wünscht. Nutze Deine überschüssige Energie, Deine freie geistige Kapazität und den Elan in Deiner Freizeit für Dinge, die Dir Freude bereiten.</span></p>
<p>&nbsp;<br />
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<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 4: Lass Dich beraten.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Jedem Menschen wohnt sein ganz persönliches Ego inne. Dieses Ego diktiert Dir Deinen Drang danach, Dich aus einer Masse hervorzuheben, etwas Besonderes zu sein. Es gaukelt Dir den Hunger nach Macht und Aufmerksamkeit vor. In der Regel sucht Dein Ego Umgang mit den Menschen (und findet genau diese Menschen gut), die am meisten zu seiner Befriedigung beitragen. Genau so geht es auch Deinen Vorgesetzten. Sie möchten lieber ihre eigenen Ideen anstatt Deiner hören, lieber über ihre eigene Meinung diskutieren als über Deine. Auch wenn Du der festen Überzeugung bist, dass Du alleine schneller und effizienter ans Ziel kommst: Lass Dich beraten. Frage Deinen Vorgesetzten stets nach seiner Meinung, beziehe ihn in Entscheidungen mit ein und gib ihm das Gefühl, dass er wichtig ist. Versteh mich nicht falsch, Du sollst niemandem etwas vorgaukeln oder Dich verstellen. Übe Dich lediglich darin, Deinem Gegenüber das Gefühl zu geben, wichtig zu sein und gehört zu werden – genau das, was Du dir auch für Dich wünschst. Du denkst vielleicht häufig, niemand könne Dir etwas sagen, Du bräuchtest keine Hilfe von anderen und Dein Kompetenzlevel läge weit über dem Deiner Führungskraft. Lass Dir gesagt sein: Du kannst von jedemMenschen irgendetwas lernen. Versuche einmal, offen zu sein für das, was Dein Vorgesetzter zu sagen hat. Höre ihm aufrichtig zu und nehme ihn ernst in dem, was er sagt. Tausche Dich mit ihm über Deine und seine Gedanken aus und lasse ab von der Überzeugung, immer Recht haben zu müssen. Denke auch hier wieder an Regel Nr. 2. Nur wer seinen Kunden aufmerksam zuhört, kann ihre Bedürfnisse und ihren Bedarf kennenlernen und maßgeschneiderte Ergebnisse liefern.</span></p>
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<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Regel Nr. 5: Setze Dein Potenzial in Leistung um.</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Potenzial ist etwas Abstraktes, das nicht greifbar ist. Kein Unternehmen erfreut sich daran, wenn es 100 Mitarbeiter hat, die könnten aber nicht tun. Nun hatte ich in der Vergangenheit schon häufiger erwähnt, dass Unternehmen ihren hochbegabten Mitarbeitern oft nicht die nötigen Bedingungen schaffen, dass diese ihr Potenzial ausleben können. Dennoch solltest Du im Rahmen der vorhandenen Möglichkeiten stets Höchstleistung erbringen, wenn Du vorankommen möchtest. Jemand, der immer als Erster ins Ziel einläuft, wird höchstwahrscheinlich eher gesehen als jemand, der immer in der breiten Masse mitläuft. Achte aber auch hier wieder darauf, Regel Nr. 1, 2, 3 und 4 nicht zu missachten. Und ganz besonders wichtig: Tu all das nicht mit dem Gedanken, etwas haben zu wollen. Frage Dich stets, was Du geben kannst.</span></p>
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<p align="left"><span style="color: #ff6600; font-size: 18pt; font-family: Tahoma, Arial, Helvetica, sans-serif;"><strong>Fazit</strong></span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">All diese „Regeln“ sollen Dir als Denkanstöße dienen, die Geschehnisse und Deine Realität einmal aus einer anderen Perspektive zu sehen. Wenn Du dich bereits länger in einer unglücklichen Situation im Job befindest und schon alles Mögliche erfolglos versucht hast, möchte ich Dich dazu ermutigen, offen für Neues zu sein. In diesem Sinne beende ich den heutigen Beitrag mit einem weiteren Auszug aus Charlie Chaplins Rede:</span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">„Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiß ich: Das nennt man AUTHENTISCH SEIN.“</span></p>
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<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Alles Liebe </span></p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;">Franziska</span></p>
<p>&nbsp;</p>
<p align="left"><span style="font-family: roboto,verdana,arial,helvetica; font-size: 16px;"> Informationen zu meiner Person, zu meinen Arbeiten und zu meiner Zusammenarbeit mit dem &#8222;Interkulturellen Netzwerk für Hochbegabte&#8220; findest Du auf meiner Webseite und Blog &#8222;Highly Gifted&#8220;</span></p>
<p align="left"><strong><span style="font-family: roboto, verdana, arial, helvetica; font-size: 16px; color: #0000ff;"><a style="color: #0000ff;" href="https://www.highlygifted.de/">https://www.highlygifted.de</a></span></strong></p>
<p>&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
&nbsp;<br />
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&nbsp;</p>
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