Unsere Teilnahme am Friedenskongress in Bogotá/Kolumbien


Cigdem Projekt (1)


Von Çiğdem Gül und Metin Türk

 20. September 2018

 

Frieden ist eine Grundbedingung für die Würde eines jeden Menschen und für den gesellschaftlichen Wohlstand.

Frieden in uns selbst, Frieden zwischen Menschen, Frieden zwischen Gruppen, Frieden zwischen Kulturen, Frieden zwischen Religionen, Frieden in der Politik, Frieden zwischen Ländern, und nicht zuletzt: Frieden in der Welt.

Das Interkulturelle Netzwerk für Hochbegabte möchte im Rahmen seiner Möglichkeiten seinen Beitrag für die gemeinsame Gestaltung des Friedens leisten. Dabei blickt unser Netzwerk nicht nur auf den Gründungsort Deutschland, sondern auch auf die anderen Länder und Kulturen.

Im Auftrag des Interkulturellen Netzwerkes für Hochbegabte hat ein Teammitglied, das in Kolumbien lebt und arbeitet, vom 18.09.2018 – 19.09.2018 an dem deutsch-kolumbianischen Friedenskongress in Bogotá/Kolumbien teilgenommen. 

 

Siehe: „German-Colombian Peace Institute“

http://www.page.instituto-capaz.org/

 
 
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http://www.page.instituto-capaz.org/wp-content/uploads/2018/09/180910_Plegable_Congreso_CAPAZ_Final.pdf

 
 

Auszug aus dem deutschsprachigen Newsletter:

„Die kolumbianische Regierung und die FARC-EP (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Columbia – Ejército del Pueblo) haben im Jahr 2016 ein Friedensabkommen zur Beendigung des bewaffneten Konflikts unterschrieben. Die internationale Gemeinschaft hat die Gespräche von Anfang an begleitet. Die mit dem Friedensabkommen verbundenen Herausforderungen sind enorm. Es gilt, die Verantwortlichen für Menschenrechtsverbrechen zur Verantwortung zu ziehen und aus der Vergangenheit Erkenntnisse für die Konstruktion eines nachhaltigen Friedens zu gewinnen. Der Weg zum Frieden beinhaltet dabei sowohl die Diskussion der Ursachen als auch die Analyse der Folgen des Konflikts. Hierfür braucht es wissenschaftliche Forschung, aber auch gesellschaftliche Debatten sowie vielfältige Bildungsangebote und Mechanismen des Wissenstransfers.

In diesem Sinne wurde das Institut CAPAZ als wissenschaftliche Kooperationsinitiative zwischen Deutschland und Kolumbien gegründet. Das Institut CAPAZ setzt sich mit der Diskussion des Konflikts, den Herausforderungen des Friedens und den Konsequenzen des Postkonflikts auseinander.

Das Institut CAPAZ ist eine politisch unabhängige Plattform, die durch den Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) mit Mitteln des Auswärtigen Amts (AA) finanziert wird.

Das Institut CAPAZ ist eine Kooperationsplattform zwischen Deutschland und Kolumbien, die durch den Aufbau von Netzwerken zwischen Universitäten, Forschungseinrichtungen, zivilgesellschaftlichen Organisationen und Regierungsinstitutionen den Wissens- und Erfahrungsaustausch im Bereich der Friedensarbeit fördert. Dabei sollen insbesondere diejenigen Regionen Kolumbiens eingebunden werden, die am meisten vom Konflikt betroffen sind. Die Konsolidierung dieser Netzwerke ermöglicht die wissenschaftliche und interdisziplinäre Analyse, Reflexion und Diskussion der Lektionen der Vergangenheit und der Herausforderungen der Konstruktion eines nachhaltigen Friedens. CAPAZ fördert Forschungs-, Bildungs- und Beratungsaktivitäten, die neue Perspektiven auf Frieden und Konflikt aufzeigen, Wissen in der Gesellschaft verbreiten und Antworten auf die Vielzahl der Herausforderungen einer Gesellschaft in Transition vorschlagen.
 

CAPAZ Konsortium

Die folgenden zehn Hochschulen und Forschungseinrichtungen haben das deutsch-kolumbianische Konsortium gegründet und das Institut CAPAZ ins Leben gerufen.

In Kolumbien: Universidad Nacional de Columbia, Universidad de los Andes, Universidad del Rosario, Pontificia Universidad Javeriana, Universidad Externado de Columbia

In Deutschland: Justus-Liebig-Universität Gießen, Georg-August-Universität Göttingen, Freie Universität Berlin, Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Leibnitz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)“

 
 
 

Bildgestaltung / Picture thanks to © Metin Türk (Bonn/Germany)

 
 
 
 

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