Professor Dr. Aladin El-Mafaalani im Interview über Bildungsaufsteiger


Sozialer Aufstieg ist ein schmerzhafter Prozess. Man muss es aushalten können, Außenseiter zu sein. Entscheidend ist das gefühlte Alleinsein. Niemand, der sich nicht selbst die soziale Leiter hochgekämpft hat, kann die Situation und die Probleme von Aufsteigern nachfühlen. Weder die Kumpels aus der Kindheit und Jugend noch die neuen Freunde aus dem Bildungsbürgertum. […] Aber jeder Aufsteiger hatte einen „sozialen Paten“. Also eine Person aus einem höheren Bildungsmilieu, die als Vorbild und Mentor beziehungsweise Mentorin fungiert hat. Das war in einem Fall die Mutter der besten Freundin. Ein anderes Mal ein Theaterregisseur, der einen jungen Mann mehr oder weniger zufällig für die Schauspielerei begeistert hat. Alleine ist der Aufstieg nicht zu schaffen.“

Das ist ein sehr wertvoller und interessanter Artikel von Johanna Bruckner von der Süddeutschen Zeitung, die den, mehrfach für seine Forschungen preisgekrönten, syrischstämmigen Politik-Professor Aladin El-Mafaalani an der Fachhochschule Münster über die Bildungsaufsteiger interviewt.

2. Mai 2014

Gespräch über Bildungsaufsteiger

„Manche kappen ihre Wurzeln komplett“

http://goo.gl/Fn0kIG

http://www.sueddeutsche.de/

 

 

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