Iman Othmane: Ich schenke dir den Frühling!


Sergey Svidirov 1
 

Von Iman Othmane

Teil 1

Ich hatte einen lieben Freund, der mir, als wir uns vor Jahren unseren Träumen hingaben und uns darüber unterhielten,
wie jeder von uns einen riesigen Garten gestalten würde, sagte, dass er nicht wüsste, was Jasmin sei.

Völlig schockiert sah ich in an und sagte besserwisserisch:
„Das kann nicht sein. Du bist ein Türke. Du musst doch wissen, was Jasmin ist. Der Duft von Jasmin ist unverwechselbar.“

Nein, sagte Yasin (so nenne ich ihn mal), „ich weiß echt nicht, wie Jasmin aussieht oder wie er duftet. Vielleicht habe ich die Pflanze schon mal gesehen. Wenn ich jedoch nicht weiß, dass es Jasmin ist, den ich da womöglich gesehen habe, dann weiß ich doch auch nicht, ob ich ihn schon gesehen und gerochen habe oder nicht.

Ich habe die Welt nicht mehr verstanden. Konnte mir nicht vorstellen, dass jemand, der jährlich am Mittelmeer Urlaub machte, diese wunderbare Pflanze nicht kannte.

Yasin tat mir richtig leid.

Der Duft von frischem Jasmin löst bei mir etwas unbeschreibliches aus: die Erinnerungen an die Urlaube in meiner Kindheit in Tunesien, an meine verstorbenen Großeltern, die ich über alles liebe und um die ich mein ganzes Leben trauern werde und an so viele Erlebnisse, mit denen ich mehr als ein Buch füllen könnte.

Wenn ich an einem Ort bin, an dem der Jasmin blüht, fühle ich mich wohl und geborgen, ganz gleich an welcher Ecke der Welt ich mich befinde. Orte, an denen vom Klima her, der Jasmin blühen könnte, er es jedoch nicht tut, sind mir suspekt. …

 

Teil 2

Nun gut, um auf Yasin zurück zu kommen. Eines Tages wanderte er aus, in die Türkei.

Wir telefonierten an einem Tag im Frühling miteinander und er erzählte mir, dass es in der Stadt, in der er nun lebte, keinen richtigen Frühling gäbe.

„Weißt Du, Iman. Hier ist Winter, Winter, Winter und von heute auf morgen ist Sommer. Einen richtigen Frühling gibt es hier nicht.“

Irgendwann, er lebte dort schon seit einiger Zeit sehr glücklich, kamen wir wieder auf Jasmin zu sprechen.

Ich erinnere mich. Er ist ein großes Haus gezogen. Es ging um seinen Garten. Ich fragte ihn am Telefon, ob er denn Jasminsträucher gepflanzt hätte.

„Iman, ich weiß immer noch nicht, was Jasmin ist.“

„Wie bitte? Das ist nicht Dein Ernst.“

„Doch, es ist, wie ich es Dir sage.“

„Dann frag doch Deine Familie oder die Nachbarn. Das kann doch nicht sein. Bist Du denn nicht neugierig?“

„Doch, ja, Du hast ja recht. Werde mich mal erkundigen, wenn ich Zeit habe.“

Yasin hatte nie Zeit.

Es vergingen Monate und als wir uns mal in Deutschland getroffen haben, fragte ich ihn, ob er jetzt endlich Jasmin gepflanzt hätte. Nichts dergleichen. Offensichtlich ein hoffnungsloser Fall.

 

Teil 3

Ihr denkt Euch bestimmt: was hat sie denn nur mit ihrem Jasmin? Ich weiß auch nicht, aber mir war dieser Freund als Mensch sehr wichtig und er tat mir richtig leid. Der Jasmin war wahrscheinlich nur symbolisch für vieles, das er nicht kannte.… Nun, und jetzt hole ich ein wenig aus, was Ihr ja von mir überhaupt nicht gewohnt seid ;-)… Ich bin ein Mensch, der sehr gerne Geschenke macht, aber nicht um jeden Preis. Will heißen, dass ich mir unheimlich viele Gedanken mache, bevor ich mich für ein Geschenk entscheide und es dann bastele, schreibe, koche, backe, nähe oder kaufe.

Nun gut, Yasins Geburtstag nahte. Na ja, es waren noch einige Monate hin. …

„Was schenke ich ihm dieses Mal?“, grübelte ich. Da kam mir die Idee. Ich wollte ihm einen schönen Jasminstrauch schenken, den er dann dort, in der Türkei, in seinen Garten pflanzen und sich an ihm erfreuen konnte. Ja, ich fühlte mich wohl bei der Idee und war mir sicher, ihm damit eine Freude machen zu können. Selbst wenn er am Ende den Jasmin gar nicht mochte oder ihn nicht gut riechen mochte, hätte ich wenigstens dazu beigetragen, sein Wissen zu erweitern 😉 …vielleicht wollte ich ihm auch ein Stückchen Geborgenheit schenken. …ja, vielleicht war es das. …

Nun gut. Wie sollte ich das anstellen? …

 

Teil 4

Der Eine oder Andere von Euch hat wohl schon mitbekommen, dass mein Freundeskreis ziemlich verstreut ist auf unserer schönen Welt. Ich habe also noch einen Freund, der ganz zufällig in derselben Stadt in der Türkei wohnt wie Yasin. Ich nenne ihn mal Güven. Güven und Yasin kannten sich vorher nicht. Als Yasin seinerzeit in die Türkei ausgewandert ist, habe ich eine Vermittlerrolle übernommen und beide Herren auf geschäftlicher Ebene zusammen gebracht. Es hat sich ein großer Auftrag daraus ergeben. Ab und zu sind sich die beiden auch auf unterschiedlichen Events begegnet, aber sie sind keine Freunde geworden.…

Ich rief also Güven an. Er spricht gutes Deutsch.…

„Güven, ich benötige Deine Unterstützung.“…

„Nur zu, Iman. Wie kann ich Dir helfen?“…

Also, lach mich jetzt nicht aus…ich würde gerne Yasin ein besonderes Geschenk zu seinem Geburtstag machen.“…

„Okay, …was für ein Geschenk denn?“…

„Ich würde ihm gerne einen Jasminstrauch schenken.“…

„Aha, okay, ein typisches Iman-Geschenk also, und ich soll ihn besorgen? Kein Problem, für Dich tue ich alles.“…

Ja, also Du musst ihn nicht besorgen, nein, aber es wäre nett, wenn Du mir die Telefonnummern einiger Gärtnereien senden könntest, dann werde ich alles alleine organisieren.“…

„Nein, nein, Iman. Ich übernehme das. Ich werde den Jasmin besorgen, an Yasins Geburtstag meinen Chauffeur in Anzug und Krawatte zu ihm schicken und Dein Geschenk überreichen lassen.“…“„Nein, Güven, Du bist ein viel beschäftigter Mann. Das kann ich selber anleiern. Aber Du wärst mir eine wunderbare Hilfe, wenn Du mir die Kontakte besorgen könntest.“…

„Iman, keine Widerrede. Ich mache alles. Du brauchst Dich um nichts zu kümmern. Was Du jedoch machen könntest, wäre, mir eine Mail zu senden mit dem Datum von Yasins Geburtstag und ob Du eine Karte dazu wünschst mit einem Text. Ansonst habe ich ja alles. Ich weiß, wo sein Büro ist und schicke dann meinen Chauffeur hin.“…

„Na gut, vielen Dank, Güven. Ich bin Dir was schuldig. Aber um Gottes willen, keine Karte. Das soll eine Überraschung sein. Mal sehen, ob Yasin darauf kommt, von wem das Geschenk stammt.“…

„Mach Dir keine Sorgen, Iman, alles soll so geschehen, wie Du es wünschst. Bis dann! …“

Ich muss dazu sagen, Güven ist wirklich ein schwer beschäftigter Mann und mir war es peinlich, ihn mit meiner verrückten Idee zu belästigen.…

Na ja, also schickte ich noch die Mail hinterher. Mailen und Chatten mit Güven erfolgt immer auf Englisch, da ihm das leichter fällt, als auf Deutsch zu schreiben.

Meine Mail war sehr kurz: Thank you… blabla…. date…. no card…. surprise …once again, thank you.…

 

Teil 5

An dem Tag von Yasins Geburtstag war ich ein wenig aufgeregt. Ich hatte nichts mehr von Güven gehört und darauf vertraut, dass schon alles gut gehen würde.

Ich kann mich noch erinnern. Es war ein wunderschöner Frühlingstag und ich arbeitete an diesem Tag zuhause.
Das Telefon klingelte. Es war Yasin.

„Iman, Iman, vielen Dank. Vielen Dank. Du weißt nicht, was gerade hier los ist. Du bist echt, du bist echt…, ich kann es nicht in Worte fassen…. Das ist das schönste Geschenk, das mir je gemacht wurde.“

Ich tat so, als wüsste ich von nichts.

„Wie bitte? Was meinst Du? Ich verstehe nur Bahnhof.“

„Du weißt ganz genau, was ich meine.“

„Nein. Was ist denn?“

„Na, die Blumen. Die sind doch von Dir.“

„Blumen? Wie kommst Du darauf?“

„Na, das steht hier ganz groß. Ich halte eine Karte mit einem Herz darauf in den Händen. Und Dein Name, Dein Name, das ist so süß, der ist total falsch geschrieben, …richtig türkisch…“.

„Was? Eine Karte mit Herz. Also, eine Karte mit Herz kann nicht von mir stammen.“

„Doch, doch… hier steht Inam Osman…herrlich…total falsch, aber das ist doch eindeutig…“.

Mir wurde kalt und heiß zugleich. An der Karte, die ich nie in Auftrag gegeben hatte, hatte Yasin erkannt, dass die Blumen, wie er sie nannte, von mir kamen.

„Okay, ja, aber damit eines klar ist. Ich habe keine Karte mit einem Herz darauf in Auftrag gegeben. Niemals. Damit das klar ist.“

„Ach Iman, das ist doch egal. Du hast mir eine Freude bereitet. Ich kann gar nicht sagen,
wie glücklich Du mich gemacht hast. Bei mir geht es zu, wie auf dem Rummel. Meine Mitarbeiter kommen alle zu mir ins Büro, um die Blumen zu betrachten. Sie sind total entzückt.“

Aha, dachte ich mir, also ist Yasin nicht der einzige Türke, der keinen Jasmin kennt. Etwas verwirrt war ich schon… 😉

„Iman, wie hast Du das hinbekommen? Da marschiert heute so’n feiner Herr (Güvens Chauffeur) ins Gebäude und bittet einen meiner Mitarbeiter ihm beim Tragen behilflich zu sein. Dann stand er vor meiner Assistentin, die darauf hin in mein Büro gestürmt kam, hinter ihr die Männer mit dem riesigen Topf mit Blumen.“

„Echt? Wie groß ist denn der Topf?“

„Na, so einen Meter Durchmesser hat er schon. Sag mal Iman, wie heißen denn die Blumen gleich wieder? Ich verlerne so langsam die deutsche Sprache…. Mir fällt es nicht ein.“

Häh? Ich verstand gar nichts mehr. Ich dachte, er würde sagen: „Super, Iman, jetzt weiß ich endlich, was Jasmin ist und duften tut er auch ganz gut“, aber „wie heißen denn die Blumen gleich wieder?, das hatte ich nicht erwartet….

„Was meinst Du mit „wie heißen die gleich wieder?“

„Na, Iman, die Blumen, die Du mir geschenkt hast, auf türkisch heißen die papatya oder so ähnlich…. Du weißt schon, die Blumen, die in Deutschland im Frühling aus dem Boden sprießen.“

„Wie bitte? In Deutschland? Aus dem Boden sprießen?“

„Ja, Du weißt schon. Die auch in den Feldern wachsen, nur kleiner.“

Ich ahnte schon etwas, wollte es aber noch nicht wahr haben.

„Okay, ganz langsam. Wie sehen denn die Blumen genau aus, die bei Dir gerade im Büro stehen?“

„Ich habe hier einen riesigen Topf stehen mit einer Wiese voll von diesen kleinen papatya. Die sind in der Mitte gelb und haben weiße Blütenblätter. Iman, jetzt tu doch nicht so!…“

Ich wurde ganz leise….

„Gänseblümchen?“

„Jaaaa, genau Gänseblümchen. Gott, ich muss wieder mehr Deutsch sprechen. Gänseblümchen, ja.“

Jetzt war ich erst mal sprachlos.

Yasin freute sich wie ein Schnitzel über Gänseblümchen???

Seine Belegschaft freute sich über Gänseblümchen???

Kein duftender Jasmin?

Nein, Gänseblümchen?

Ich rang nach Worten und stammelte:

„Gänseblümchen? Du freust Dich?“

„Ja, was glaubst Du denn? Oh, jetzt kommt gerade mein Marketing-Mensch zur Tür herein. Er macht Fotos.…“

„Häh?“

„Weißt Du, Iman, ich weiß nicht, ob ich Dir das schon mal gesagt habe, aber wir hier,… wir haben keinen richtigen Frühling. Es ist hier Winter, Winter, Winter und auf einmal Sommer…. Die meisten hier haben schon seit Ewigkeiten keine Gänseblümchen in natura mehr gesehen…. Iman, Du hast mir den Frühling geschenkt. Mir und meinen Mitarbeitern. Du weißt gar nicht, was Du bei uns ausgelöst hast. Wir erleben gerade stressige Zeiten und jeder ist in seinem Trott und da geht die Türe auf und der Frühling hält Einzug…“.

Ich war immer noch durcheinander. Einerseits konnte ich nicht glauben, dass sich jemand über Gänseblümchen freuen konnte, andererseits dachte ich an Güven und warum er Gänseblümchen, anstatt Jasmin hat liefern lassen. Dann dachte ich mir wiederum, Yasin müsste doch wissen, dass ich doch niemals Gänseblümchen verschenken würde und dann dachte ich mir wieder: „Hey, Du hast ihn glücklich gemacht. Und mit ihm eine Reihe Dir unbekannten Menschen.“

„Iman, ich muss jetzt Schluss machen. Meine Assistentin hat Torte aufgefahren. Ich glaube, ich muss jetzt jedem hier erklären, wer Inam Osman ist. Ich rufe Dich später an.“

So saß ich dann da und überlegte.

 

Teil 6

„Was hat Güven da getan? Und warum? Soll ich ihn anrufen und ihn fragen, warum ausgerechnet Gänseblümchen? Ach, ist doch egal, Yasin hat sich gefreut und das ist die Hauptsache. Er war richtig glücklich. Ich belasse es dabei und sende Güven eine Dankesmail, ohne etwas von Gänseblümchen zu schreiben, obwohl ich sehr neugierig bin…“

__

„Dear Güven,

„you made the surprise happen, Thanks a lot! Hope to see you soon in Turkey or in Germany.“

__

Fünf Minuten später klingelte mein Telefon.

„Hallo Iman, hier ist Güven. Wie jetzt? Hat Yasin sofort auf Dich getippt?“

„Getippt? Güven, da war eine Karte dabei, auch noch mit einem Herz darauf, ja und mein Name stand auch darauf.“

„Nein, das kann nicht sein. Der hat dich doch veräppelt, um heraus zu finden, ob das Geschenk von Dir kommt.“

„Nein, Güven. Yasin hat mir gesagt, dass mein Name auch total falsch geschrieben ist…
I n a m… O s m a n. Der hat nicht geschwindelt.“

„Das verstehe ich nicht. Ich habe den Auftrag an meine Sekretärin weiter gegeben. Sie sollte sich darum kümmern, dass der Chauffeur zur richtigen Adresse fährt und die Blumen abgibt. Ich kann mir nur vorstellen, dass sie die Idee mit der Karte hatte. Warte mal. Ich ruf Dich gleich zurück. Ich kläre das!“

„Nein, Güven…“!

Er hatte schon aufgelegt. Mein Gott, das wollte ich alles nicht. So ein Aufruhr wegen meiner Geschenk-Idee.…

Es klingelte wieder.

„Du, Iman, die Sekretärin war es auch nicht, aber wir denken, dass der Chauffeur was Gutes tun wollte und einfach eine Karte gekauft hat. Er hatte ja den Mailausdruck, den ich meiner Sekretärin mit der Adresse gesendet hatte und da stand Deine Name auch in der Ursprungsmail mit Geburtsdatum und Yasins vollem Namen. Na ja, das erklärt auch die Türkische Schreibweise, er hat das wohl nicht so eng gesehen mit Deinem Namen. Also, anders kann ich es mir nicht erklären. Das tut mir alles unendlich leid.“

Ich überlegte kurz, ob ich doch die Gänseblümchen ansprechen sollte. Das hatte mich ja noch mehr gewurmt, als diese olle Herzchen-Karte…in dem Moment, als ich ansetzen wollte, sagte Güven.

„Weißt Du, Iman, wir haben hier wochenlang versucht, in dieser Stadt „Daisies“ zu finden.“

Ja, er benutzte das englische Wort Daisy für Gänseblümchen.

„Wir haben keine Daisies hier in unserer Stadt. Sie sind nirgends zu finden. Du musst nämlich wissen,– wir haben hier keinen richtigen Frühling, …hier ist Winter und von heute auf morgen ist der Sommer da.… Unmöglich, irgendwelche Daisies zu finden…. Und deswegen habe ich sie aus Antalya einfliegen lassen.“

Mir wurde es zum zweiten Mal an diesem Tage heiß und kalt und ich war sprachlos. Aus A n t a l y a einfliegen lassen… hallte es noch in meinem Ohr.

Mir wurde schwindelig.

Was für ein Freund.

Er ließ Gänseblümchen hunderte von Kilometer in die Stadt einfliegen, in der es offenbar keinen richtigen Frühling gibt.

Was sollte ich dazu sagen?

Güven hatte anscheinend Daisy und nicht Jasmin bei sich abgespeichert und er hat alles dafür getan, dass Yasin die Gänseblümchen pünktlich zu seinem Geburtstag im Frühling erhalten konnte.

Ich bedankte mich vielmals und legte auf.

Diese Geschichte hat sich vor einigen Jahren ereignet. Ich betrachte seitdem Gänseblümchen mit ganz anderen Augen…

Güven weiß bis heute nicht, dass es damals ein Missverständnis gab.

Yasin kennt bis heute keinen Jasmin.

 

– Ende –

 
 
iman-othmane
 

© Iman Othmane

Diplom- Betriebswirtin (FH)
Freiberufliche Beraterin und Coach

 
 
 

Picture 1 thanks to © Sergey Svidirov

Picture 2 thanks to © Iman Othmane (Munich/Germany)

 
 
 
 

Hinterlasse einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>